Modulbeschreibungen Theorie

Auf dieser Seite finden Sie die Modulbeschreibungen folgender Module

1. Studienabschnitt

  • 1.211 Grundlagen der geisteswissenschaftlichen Theorie
  • 1.212 Design- und Medientheorie
  • 1.213 Kultur-, Kunst- und Designgeschichte
  • 1.221 Designmanagement

2. Studienabschnitt

  • 2.211 Design- und Medientheorie
  • 2.212 Kultur-, Kunst- und Designgeschichte
  • 2.221 Designmanagement
  • 2.222 Fachtheorie Kommunikationsdesign
  • 2.223 Fachtheorie Produktdesign
  • 2.224 Fachtheorie Interfacedesign

1. Studienabschnitt

1.211 Grundlagen der geisteswissenschaftlichen Theorie

Studienabschnitt 1. St.ab.
Modul 1.2 Theorie
Fächergruppe 1.21 Geisteswissenschaftliche Theorie
Credits
4
Fachordnung Pflichtfach
Veranstaltungssprache deutsch
Lehrende Prof. Dr. Jelena Jamaikina


Fachbeschreibung
Dieser Pflichtkurs stellt Kunstgeschichte als Fachgebiet wissenschaftlicher Arbeit vor. Im Kurs werden die wichtigsten methodologischen Modelle der Kunstgeschichte behandelt.
Es wird über die traditionellen und aktuellen Verfahren berichtet, die es erlauben, Herkunft, Alter und Echtheit der Kunstwerke zu ermitteln und ihre originale Erscheinungsform zu rekonstruieren.
Die Vorlesungen geben einen Einblick in die wichtigsten Kunstepochen und Kunstrichtungen. Darüber hinaus wird im Kurs über die derzeit gängigen Methoden der Werkanalyse und Interpretation informiert. Die konzentrierte Form der Darstellung, die Materialbeigaben und Literaturverzeichnisse möchten das Selbststudium anregen und die gestalterische Lehre unterstützen.


Lernziel
Der Kurs stellt sich vor allem zwei Ziele:

  • Es soll eine Vorstellung von der wissenschaftlichen Beschäftigung mit der Kunst vermittelt werden
  • Es soll die spezielle Fragestellung dieses Kurses – wie arbeitet man wissenschaftlich – mit ihren begrifflichen und methodischen Konsequenzen vorgestellt und in ein Verhältnis zur Kunst und Designgeschichte gesetzt werden.


Lehrinhalte
Am Beispiel der Kunstwissenschaft wird eine Disziplin in erweitertem Sinn: Wissenschaft zum System der Künste: Literatur, Darstellende Kunst (Theater, Film), Musik, bildende Kunst, und in engerem Sinn: System der Überlegungen zu Kunstgeschichte, Kunsttheorie und Kunstkritik, vorgestellt.

Kunsttheorie:

  • Methoden der Kunstgeschichte, systematische Überlegungen zum Umgang mit der Kunst und den Künstlern
  • Historische und systematische Stilanalyse (Wöllflin)
  • Ikonographie und Ikonologie (Warburg/Panofsky)
  • Hermeneutik
  • Funktionaler Ansatz in der Kunstgeschichte
  • Feministische Kunstgeschichte

Kunstgeschichte:

  • Geschichte der bildkünstlerischen Gattungen (Malerei, Plastik, Zeichnung, Graphik, Architektur, Kunstgewerbe, Design, Video und Computer gestützte Kunst).
  • Grundstrukturen des Kunstwerkes, erfasst in Grundbegriffen wie z.B. Stil
  • Epoche – Kunstrichtung – Kunstströmung
  • Geschichte der europäischen Kunst im Überblick
  • Geschichte des europäischen Kunsthandwerks/Design im Überblick
  • Einführung in die Geschichte der Medien
  • Kunstvermittlung, Museen, Akademien, Presse.


Methode
Die Lehrveranstaltung ist in einwöchige Seminare gegliedert. Jedes Seminar beinhaltet:
eine zweistündige Vorlesung, praktische Übungen/Besprechungen von Kunstwerken mit anschließender Diskussion.
Die Studierenden arbeiten selbständig und in kleinen Gruppen. Sie werden ermutigt, ihre Arbeitsergebnisse innerhalb einer Seminargruppe vorzutragen und zu diskutieren.
Jeder Student fertigt ein Script zum Referat. Das Script sollte sehr kurz gehalten und das Referat von Dias oder Folien begleitet werden.

Evaluation
Die Bewertung berücksichtigt die Teilergebnisse aus der Präsentation und der Dokumentation.
Grundlagen: Referat oder schriftliche Belegarbeit.

1.212 Design- und Medientheorie

Studienabschnitt 1. St.ab.
Modul 1.2 Theorie
Fächergruppe 1.21 Geisteswissenschaftliche Theorie
Credits
4
Fachordnung Wahlpflichtfach
Veranstaltungssprache deutsch
Lehrende Prof. Dr. Rainer Funke


Fachbeschreibung
Unter Einbeziehung verschiedener Theorien (Semiotik, Kommunikationstheorie, Handlungstheorie, spezielle Designtheorien) wird ein Designgegenstand hinsichtlich der von ihm vermittelten Informationen untersucht.
Dabei werden grundlegende Fragen der Darstellung von Bedeutungen in wahrnehmbaren Gestalten industrieller Artefakte erörtert. Der begrifflich-analytische Rahmen und die Grundsätze der zu verwendenden Methoden werden aus den herangezogenen Theorien entwickelt.


Lernziel
Die Studierenden werden in die Lage versetzt, selbständig designrelevante Objekte hinsichtlich unterschiedlicher Bedeutungen und hinsichtlich der Mittel, diese Bedeutungen zeichenhaft im Gegenstand vermittelten Kommunikationsprozess umzusetzen, zu analysieren, zu systematisieren und zu diskutieren. Dazu werden verbale und bildliche Argumentationen entwickelt. Relevante Theorien sollen verstanden und als Grundlage für die Analysesystematik angewandt werden. Die Analyseergebnisse werden schriftlich und mittels Bildmaterial in verständlicher und gut gestalteter Form dokumentiert.


Lehrinhalte

  • Vorstellung der ausgewählten Theorien
  • Diskussion der ausgewählten Theorien
  • Auswahl eines relevanten Objektes
  • Erarbeitung einer Analysesystematik
  • Ausführung der Analyse
  • Evaluation der Analysesystematik
  • Überarbeitung der Analyse
  • Evaluation der Analyseergebnisse
  • Darstellung der Analyseergebnisse
  • Präsentation und Diskussion der Analyseergebnisse


Methode
Der Kurs findet als wöchentliche 2-stündige Lehrveranstaltung statt. In Vorlesungen werden Theorien vorgestellt, die im Seminar diskutiert werden. Die Kursteilnehmer führen einzeln oder in kleinen Gruppen die Analyse selbständig durch. Die Arbeitsschritte werden gemeinsam von allen Kursteilnehmern diskutiert. Zur Evaluation von Systematik und Ergebnissen werden die Ausgangstheorien und Methoden der empirischen Sozialforschung angewandt. Die Darstellung der Analyseergebnisse erfolgt durch die Kursteilnehmer selbständig. Zum Ende findet die Präsentation mit angeschlossenem Kolloquium statt.


Evaluation
Bewertet werden die dargestellten Analyseergebnisse, die Präsentation und das Kolloquium hinsichtlich folgender Kriterien:

  • Folgerichtigkeit der Argumentation (verbal und bildlich)
  • Verständnis und Qualität der Anwendung der zugrunde gelegten Theorien
  • Ausführlichkeit und Detailgenauigkeit der Analyse
  • Originalität der Themenwahl und der Argumentation
  • Kommunikative und gestalterische Relevanz der Ergebnisse
  • Umfang und Zielgenauigkeit der Analyse
  • Signifikanz der Evaluation
  • Gestalterische Qualität der Darstellung
  • Fähigkeit zur Überzeugung bei Präsentation und Verteidigung der Ergebnisse

1.213 Kultur, Kunst- und Designgeschichte

Studienabschnitt 1. St.ab.
Modul 1.2 Theorie
Fächergruppe 1.21 Geisteswissenschaftliche Theorie
Credits
4
Fachordnung Wahlpflichtfach
Veranstaltungssprache deutsch
Lehrende Prof. Dr. Jelena Jamaikina, Anna Havemann


Fachbeschreibung
Das Fach Kunst-, Kultur- und Designgeschichte verbindet das Interesse an der künstlerischen Tradition mit dem Blick auf die neuesten Entwicklungen. Die im Fachgebiet gegründete Interdisziplinarität findet ihre Interessenten bei den Studierenden aus den Fachbereichen Design, Architektur, ABD und aus dem Studiengang Kulturarbeit.
Die Gegenstände und Methoden der einsemestrigen Basiskurse werden in Veranstaltungen zu speziellen historisch-systematischen Fragen der Kunst- und Designgeschichte sowie der Kultur- und Mediengeschichte vertieft.
Immer deutlicher zeigen sich die engen Grenzen der akademischen Kunstgeschichte – sie werden gegenwärtig vehement diskutiert. Die sich ständig erweiternden Möglichkeiten ästhetischer Praxis verlangen ihren angemessenen Widerhall in der Theorie und sollen unmittelbar in die Lehre einfließen.
Die ästhetische Dimension neuer Kunstformen – der Video-Kunst und der Computer produzierten Kunst etwa – kann erst allmählich bestimmt und in ihrer sozialen Relevanz erkannt werden. Das Design verankert diese neuen visuellen Medien zunehmend im Kontext der Alltagskultur. Die aktuellen Kunsttendenzen provozieren einen neuen Blick auf vergangene Epochen.


Lernziel
»Für ihre zukünftigen gestalterischen Berufe sollten den Studierenden die Grundgesetze bildnerischen Gestaltens vermittelt werden. Die Gesetze der Form und der Farbe eröffneten den Studierenden die Welt des Objektiven. Im Verlauf der Arbeit konnten sich die subjektiven und die objektiven Form- und Farbprobleme in vielfältiger Weise durchdringen.« Johannes Itten, 1920.
In diesem Basiskurs – als Wahlpflichtfach – wird die Analyse der malerischen Elemente und die Beziehungen dieser Elemente zu denjenigen der anderen Künste erläutert und geübt.

Der Kurs stellt sich vor allem zwei Ziele:

  • Es soll eine Vorstellung vom Betrachten und Analysieren der Kunstwerke vermittelt werden
  • Es soll die spezielle Fragestellung dieses Kurses – mit begrifflichen und methodischen Konsequenzen – vorgestellt und in ein Verhältnis zu eigenen gestalterischen Erfahrungen gesetzt werden.


Lehrinhalte
Im Mittelpunkt dieser Vorlesungsreihe stehen die Grundprinzipien des Gestaltens. Am Beispiel eines komplexen Gegenstandes der europäischen Kunstgeschichte werden die Auseinandersetzung mit der Wahrnehmung und Beschreibung von Kunstwerken vorgestellt und die Kenntnisse der visuellen Grammatik des Gestaltens vermittelt. Die Grundelemente von Form, Komposition, Farbe und Farbtheorien, Proportionslehre, Perspektive, Rhythmus, Wahrnehmungsphänomen und Wirkung der Wahrnehmung stehen im Mittelpunkt des Unterrichtes.


Methode
Die Lehrveranstaltung ist in einwöchige Seminare gegliedert. Jedes Seminar beinhaltet eine zweistündige Vorlesung, praktische Übungen/Besprechungen von Kunstwerken mit anschließender Diskussion.
Die Studierenden arbeiten selbständig und in kleinen Gruppen. Sie werden ermutigt, ihre Arbeitsergebnisse innerhalb einer Seminargruppe vorzutragen und zu diskutieren.
Jeder Student fertigt ein Script zum Referat. Das Script sollte sehr kurz gehalten und das Referat von Dias oder Folien begleitet werden.

Evaluation
Die Bewertung berücksichtigt die Teilergebnisse aus der Präsentation und der Dokumentation.
Grundlagen: Referat oder schriftliche Belegarbeit.

1.221 Designmanagement

Studienabschnitt 1. St.ab.
Modul 1.2 Theorie
Fächergruppe 1.22 Angewandte Theorie
Credits
4
Fachordnung Pflichtfach
Veranstaltungssprache deutsch
Lehrende Prof. Rainer Grahn


Fachbeschreibung
Dieses Fach ist als »Querschnittsfach« für  Studenten der Studiengänge Produktdesign, Kommunikationsdesign und Interfacedesign zum Einstieg in das Designmanagement angelegt. Im Mittelpunkt der Veranstaltung stehen prinzipielle Funktionsweisen von Märkten und Marktteilnehmern. Dabei werden in diesem Kurs ausgewählte Thematiken behandelt, die eine hohe Relevanz für das Arbeiten von Designern besitzen.


Lernziel
Die Studierenden sollen die Grundbegriffe des absatzpolischen Vokabulars kennenlernen und lernen wie man zielgerichtet wirtschaftliche Inhalte recherchiert. Sie sollen lernen, Märkte zu analysieren, Zielgruppen operational zu definieren und mit ihnen strategisch zu arbeiten.
Sie sollen die Bedeutung von Designmanagement als Grundlage zur Erreichung von absatzpolitischen Zielen erkennen und darauf aufbauend eigenständig Strategien für die designgestützte Vermarktung von Marken aus dem Konsum- und Dienstleistungs-sektor entwickeln.
Sie sollen lernen sich in kleinen Teams zu organisieren, ihre eigenen Ideen zu präsentieren und sie argumentativ verteidigen zu können.

Methode
Zusammenspiel von theoretischem Input und praktischem Arbeiten der Studenten, bei dem sie mit dem erlernten theoretischen Wissen eigenständig Themenstellungen aus der Praxis lösen: dabei geht es um die Erarbeitung und die Präsentation von Marktanalysen und Copystrategien für jeweils unterschiedliche Märkte bzw. Marktsegmente und darauf basierend erste Gestaltungsansätze.

Durch die Bearbeitung der verschiedenen Märke in den Teams im Kurs und die Präsentationen und gemeinsame Diskussionen im Plenum gewinnen die Kursteilnehmer im Rahmen dieses Kurses gleichzeitig Einblick in unterschiedliche Märkte und Marktmechaniken.

Evaluation
Bewertet werden:

  • Tiefe und Differenziertheit in der Analysephase
  • konzeptionelle Qualität der Copy-Strategien
  • deren stringente gestalterische Umsetzung
  • inhaltliche Qualität der Präsentationen, ihre Originalität
  • formale Qualität der Präsentationen in Wort und Bild
  • konstruktive Mitarbeit im Kurs bei Diskussionen
  • Abschlußdokumentation in digitaler Form


Literatur

Manfred Bruhn
Kommunikationspolitik, 2. Aufl.  (insbes. Kap. 1-7, 10, 11)
München, 2003

Franz-Rudolf Esch
Strategie und Technik der Markenführung, 2. Aufl. (insbes. Kap. F, G, J)
München, 2004

Philip Kotler, Gary Armstrong, Hohn Saunders, Veronica Wong
Grundlagen des Marketing, 3. Aufl.
München, 2003

Philip Kotler
Marketing Guide
Frankfurt, 2004

2. Studienabschnitt

2.211 Design- und Medientheorie

Studienabschnitt 2. St.ab.
Modul 2.2 Theorie
Fächergruppe 2.21 Geisteswissenschaftliche Theorie
Credits
4
Fachordnung Pflichtfach
Veranstaltungssprache deutsch
Lehrende Prof. Dr. Rainer Funke



Informationen folgen in Kürze

2.212 Kultur, Kunst- und Designgeschichte

Studienabschnitt 2. STAB
Modul 2.2 Theorie
Fächergruppe 2.21 Geisteswissenschaftliche Theorie
Credits
4
Fachordnung Pflichtfach
Veranstaltungssprache deutsch
Lehrende Prof. Dr. Jelena Jamaikina, Anna Havemann


Fachbeschreibung
Bei der gegenwärtigen Diskussionen über die Kunst der Postmoderne muss man auch deren Gegenpol – die Kunst der Moderne – beschreiben und bestimmen können. Dabei wird deutlich, dass kein Konsens darüber besteht, was deren Art ausmacht,  welches die gemeinsamen Merkmale ihrer vielfältigen Ausgestaltungen sind und welche Bedeutung diesen zukommt.
Die künstlerische Entwicklung der Moderne als ein Ganzes zu begreifen und darzustellen ist schwierig, wohl deshalb, weil sich eine umfassende Sicht derselben nur rückblickend, frühestens dann gewinnen lässt, wenn sich diese Entwicklung ihrem Ende neigt. Dies ist mittlerweile eingetreten.
Der Kurs »Die Kunst der Moderne« stellt eine rational begründete historische Interpretation dar, die als solche keine sicheren Voraussagen auf zukünftige künstlerische Entwicklungen erlaubt.


Lernziel
Der Kurs hat zum Ziel, die vielfältige künstlerische Produktion der Moderne nicht etwa in all ihren Verzweigungen zu verfolgen, sondern in erster Linie die Geschichte ihrer Erfolge und damit die Entwicklung des künstlerischen Bewusstseins im 20. Jahrhundert nachzuzeichnen.
Die einzelnen Vorlesungen fassen im Sinne einer »Materialsammlung« die wichtigsten Etappen der historischen Entwicklung zusammen.
Danach sollen Studierende in der Lage sein:

  • den Einfluss der Wirklichkeitserfahrung auf die Ausprägung einer neuen Kunstsprache zu bestimmen
  • die neuen Darstellungsprinzipien der Moderne zu beschreiben und die Gründe für ihre Entstehung zu erläutern
  • ihre unterschiedliche Ausprägung in den einzelnen europäischen Ländern bei einzelnen Künstlern darzustellen
  • das Verhältnis von Tradition und Erneuerung zu charakterisieren
  • die Konsequenzen dieser visuellen Sprache für die Entwicklung der  Kunst zu skizzieren


Lehrinhalte
Der Kurs umfasst die Entwicklung der neueren Kunst von der Umbruchsphase um 1800 bis zur unmittelbaren Gegenwart, ferner den komplexen Prozess der Herausbildung gegenwärtigen Kunstverständnisses und schließlich die sich wandelnde Rolle der Kunst in der Gesellschaft. Parallel werden Entwicklungen in Wissenschaft, Technik, Philosophie, Politik und Sozialgeschichte verfolgt.


Methode
Die Lehrveranstaltung ist in einwöchige Seminare gegliedert. Jedes Seminar beinhaltet:

  • eine zweistündige Vorlesung
  • praktische Übungen/Besprechungen von Kunstwerken mit anschließender Diskussion

Die Studierenden arbeiten selbständig und in kleinen Gruppen. Sie werden ermutigt, ihre Arbeitsergebnisse innerhalb einer Seminargruppe vorzutragen und zu diskutieren.
Jeder Studierende fertigt ein Script zum Referat. Das Script sollte sehr kurz gehalten und das Referat von Dias oder Folien begleitet werden.

Evaluation
Die Bewertung berücksichtigt die Teilergebnisse aus der Seminararbeit, aus der Präsentation oder der Dokumentation. Grundlagen: Referat und Verschriftlichung des Referates oder Hausarbeit.

2.221 Designmanagement

Studienabschnitt 2. St.ab.
Modul 2.2 Theorie
Fächergruppe 2.22 Angewandte Theorie
Credits
4
Fachordnung Wahlpflichtfach
Veranstaltungssprache deutsch
Lehrende Prof. Rainer Grahn


Fachbeschreibung
Dieses Fach dient der erweiterten und vertieften Erarbeitung von eigenständigen, innovativen Methoden, die geeignet sind, Design und gestalterische Leistungen adäquat zu vermarkten. Die Methoden sollen sowohl für Kommunikationsdesign-, Produktdesign- wie auch für Intercacedesign-Projekte erarbeitet werden. Im Zentrum dieser Lehrveranstaltung stehen Arbeitsweisen, die – teils selbst erarbeitet teils abgeleitet – aus dem Marketing-, auf den Designbereich übertragen und angepasst werden.


Lernziel
Die Studierenden sollen lernen, Ideen zu entwickeln, wie sie Ihre an der Hochschule erworbenen vielfältigen Fähigkeiten am Markt verkaufen können. Dazu erforderlich ist eine grundlegende Definition dieser Fähigkeiten und Kenntnis über die hierfür am Markt verwendeten Begriffe und Termini. Der Schwerpunkt dieser Lehrveranstaltung liegt auf der inhaltlich strategischen Ideenvermarktung. Dabei erlernen die Studierenden die Vermittlung von Gestaltungsideen an Fachfremde, das Herstellen von logischen Bezügen und die Erarbeitung innovativer Vermittlungsideen, die eine Gestaltungslösung argumentativ stärken und überzeugend vermarkten.


Lehrinhalte
Die Studierenden lernen auf der Basis einer Grund legenden Analyse und Recherche eines Gestaltungsproblems und dessen Lösung, immanente Probleme und Fragestellungen zu erkennen. Für die Vermarktung sollen geeignete Strategien entwickelt werden. Schwerpunkt sind Verständnis für

  • Designprozesse
  • klärende Darstellung der Ergebnisse und des Prozesses
  • Vermittlung der Ideenfindung
  • Argumentationsstärke
  • Gesprächsführung
  • mit dem Auge des Kunden zu sehen


Methode

  • Selbständige Analyse einer selbst gewählten Gestaltungsaufgabe
  • klare Darstellung der Fragestellungen und Probleme
  • Durchdringen des Vermittlungsprozesses und der einzelnen Arbeitsschritte
  • überzeugende und innovative Ideen für die Präsentation und Vermarktung von Lösungen


Evaluation
Bewertet werden

  • das Finden einer geeigneten Gestaltungsaufgabe
  • die Tiefe der Analyse
  • strategisch argumentative Qualität der Lösungsansätze und
  • innovative Vermittlungsideen

Die Ergebnisse werden in einer Präsentation den Seminarteilnehmern vorgestellt und nach Argumentationsstärke und Wahl der geeigneten Mittel in einer anschließenden Diskussion konstruktiv beurteilt. Das Projekt und die Präsentation sollen in einem Booklet dokumentiert werden.

2.222 Fachtheorie Kommunikationsdesign

Studienabschnitt 2. St.ab.
Modul 2.2 Theorie
Fächergruppe 2.22 Angewandte Theorie
Credits
4
Fachordnung Wahlpflichtfach
Veranstaltungssprache deutsch
Lehrender Prof. Klaus Keller


Fachbeschreibung
In der modernen Produktion von Printmedien sind die einzelnen Produktionsschritte durch EDV näher zusammengewachsen. Kenntnisse über die dazugehörige Hard- und Software sowie die Vorbereitung belichtungs- oder druckfähiger Dateien werden von Printmedien-Gestaltern zunehmend vorausgesetzt. Als Einführungsveranstaltung in die Druckvorstufe vermittelt das Fach Grundkenntnisse über die Zusammenhänge im digitalen »Workflow« zwischen Gestaltung und Druck. Der Schwerpunkt liegt auf praxisorientiertem Umgang mit den aktuellen in diesem Bereich angewandten Standard-Softwareprogrammen. Dabei wird ein sinnvoller Scanner-Einsatz und das produktionsorientierte Arbeiten mit den im DTP-Bereich gebräuchlichen Grafik-, Bildbearbeitungs- und Layout-Programmen geübt. Besondere Beachtung wird der Ein- und Ausgabe sowie dem Zusammenspiel und der Verwaltung elektronischer Daten geschenkt. Im Speziellen werden die in der Vorstufe zu berücksichtigenden Faktoren bei drucktechnischen Besonderheiten betrachtet.


Lernziel
Den Studierenden werden allgemeine Kenntnisse über den digitalen Produktionsablauf vom Entwurf bis zum Druck vermittelt. Produktionsorientierte Übungen schulen sinnvolles, effektives und zeitsparendes Arbeiten im Umgang mit der in der Druckvorstufe beteiligten Hard- und Software. Nach Abschluss des Kurses sollen die Studierenden sich mit Farbverbindlichkeitssystemen der Druckvorstufe auskennen und in der Lage sein, belichtungs- und druckfähige Daten eigenständig erstellen und entsprechend weiterleiten zu können. Dies soll dazu befähigen, einfache sowie umfangreiche Druckerzeugnisse zu planen und anhand der gewonnenen Erkenntnisse zu gestalten, umzusetzen und zu realisieren.


Lehrinhalte

  • Kennenlernen von Produkten der Druckindustrie
  • Grundlagen der Farbreproduktion, Farbenlehre, Farbauszüge
  • Reprotechnik heute: Scanner, EBV-Systeme
  • Andruck und Proof/4C Scala, Sonderfarben und Duplextechnik
  • Herstellung einfacher und komplexerer Printprodukte
  • Der moderne Offsetdruck: Farbabstimmung, Farbsteuerung, Kontrollsysteme
  • Papier: Herstellung, Geschichte, Sortenvielfalt
  • Druckveredelungen: Lackierung und Cellophanierung
  • Weiterverarbeitung: Schneiden, Falzen, Kleben, Heften, Binden
  • Sonderdruckverfahren und Folienprägung, Stanzen und Rillen
  • Neue Techniken im Druckgewerbe: Digitaldruck, Farbsteigerungsverfahren
  • Produktbeschreibungen und Kostenanfragen bei Produktionsbetrieben
  • Kaufmännische und herstellerische Betreuung von Produktionsaufträgen


Methode
Die Lehrveranstaltung findet wöchentlich statt. Aufbauender Unterricht ist in einen theoretischen und einen praktischen Teil gegliedert. Im Verlaufe des Semesters werden zwei bis drei Betriebsbesichtigungen durchgeführt.
Der methodische Ansatz basiert auf der Demonstration praxisüblicher Arbeitsschritte am Bildschirm. Durch Besprechungen exemplarischer Druckerzeugnisse werden einzelne Arbeitsabläufe analysiert und in entsprechenden Übungen nachvollzogen. Im Abschluss können die Lernenden nach dem Erstellen eigener Daten interaktiv im »Workflow« teilnehmen und verfolgen, wie selbst erstellte Daten im Offsetverfahren gedruckt werden.


Evaluation
Gegen Ende des Kurses wird eine praxisorientierte Aufgabe gestellt. Die Beurteilung berücksichtigt

  • den Umgang mit Softwareprogrammen
  • die sachgemäße Vorbereitung der Daten sowie
  • wichtige Angaben für den Belichtungsservice

2.223 Fachtheorie Produktdesign

Studienabschnitt 2. St.ab.
Modul 2.2 Theorie
Fächergruppe 2.22 Angewandte Theorie
Credits
4
Fachordnung Wahlpflichtfach
Veranstaltungssprache deutsch
Lehrender N.N.

 

Lehrangebot 1:


Fachbeschreibung
Das Fach ist als eine Einführung in die industrielle Fertigungstechnik der Kunststoffe/Metalle gedacht. Schwerpunkte sind:

  • Allgemeiner Überblick über die Verfahren
  • Anwendung im Produktdesign
  • Anforderungen an die Formteilgestaltung bei Anwendung der Verfahren
  • Anwendung im Modellbau
  • für die Verarbeitung notwendiger Werkzeugbau


Lernziel
Ziel des Kurses ist es, dem Designer einen Einblick in die Arbeits- und Denkweise der Technik zu geben mit der Absicht, die Zusammenarbeit bzw. die Kommunikation zwischen Designer und Techniker zu verbessern.


Lehrinhalte

  • Urformen von Metallen
  • Umformen von Metallen
  • Fügen von Metallen
  • Trennen von Metallen
  • Beschichten von Metallen
  • Eigenschaften metallischer Werkstoffe


Methode
Vorlesung, ergänzt durch kleine Übungen oder Demonstrationen. Das Fach befasst sich mit den Fertigungstechniken, die zur Herstellung von Halbzeugen und Fertigteilen sowie deren Weiterbearbeitung und Veredelung notwendig sind. Dabei sollen die Komponenten der Technologien und Fertigungsverfahren, Maschine, Werkzeug und Material beleuchtet werden. Grundsätze der Arbeitssicherheit und des Umweltschutzes sind ebenso zu behandeln. Exkursionen gewährleisten den Kontakt zur Industrie.


Evaluation
Die Bewertung erfolgt durch eine Klausurarbeit und/oder eine mündliche Prüfung.

 


Lehrangebot 2:


Zulassungsvoraussetzungen Erfolgreiche Teilnahme am Modul 1.132, CAD-Kenntnisse (AliasStudio und/oder SolidWorks)


Fachbeschreibung
Das Fach setzt ausgewählte Technologien und Materialien in thematische Beziehung zu Entwurfsaufgaben. Weiterer Schwerpunkt ist die Nutzung digital gestützter Verfahren innerhalb des Entwurfsprozesses.


Lernziel

  • Auseinandersetzung mit Materialien sowie Planungs-, Prototyping- und Herstellungstechnologien innerhalb spezifischer Entwurfsaufgaben. Erarbeitung von Strategien zur Wissenserarbeitung bei spezifischen Aufgabenstellungen (z.B. vertiefte Kenntnisse von speziellen Herstellungsverfahren oder Materialien) als Erweiterung der Fähigkeiten im Entwurfsprozess.
  • Umsetzung des erarbeiteten Wissens in den Entwurfsprozess
  • Erarbeiten von Strategien der effektiven Integration digital gestützter Planungs- und Prototypingwerkzeuge in den Gestaltungsprozess


Lehrinhalte

  • Gestaltungsmethodik
  • Spezielle, wechselnde Herstellungsverfahren und/oder Materialien (z.B. Rapid Prototyping, »Smart Materials«)
  • CAD, CAM, virtuelles Prototyping, Modellbau


Methode

  • Material- bzw. Herstellungsbezogene Entwurfsaufgaben
  • Vortrag zu wechselnden Themen im Bereich Material und Herstellungsverfahren
  • Exkursionen zu Industriepartnern


Evaluation

  • Studentischer Vortrag bzw. Belegarbeit
  • Präsentation von Entwurfsergebnissen

2.224 Fachtheorie Interfacedesign

Studienabschnitt 2. St.ab.
Modul 2.2 Theorie
Fächergruppe 2.22 Angewandte Theorie
Credits
4
Fachordnung Wahlpflichtfach
Veranstaltungssprache deutsch
Lehrender Prof. Boris Müller


Informationen folgen in Kürze