Lehrangebot
WiSe 2011/12 Studienabschnitt 2*

Prof. Dr. Frank Heidmann hat in diesem Semester ein Forschungssemester.

*
1 = Grundstudium
2 = Hauptstudium
3 = Masterstudium

Hinweis: Änderungen vorbehalten.

Interdisziplinäre Inhouse-Sprachkursangebot für Studierende der FHP in Kooperation mit der VHS Potsdam

Das aktuelle Sprachkursangebot für Studierende der FH Potsdam (in Kooperation mit der VHS Potsdam) finden sie – wie in jedem Semester – auf der Website der FHP unter dem aktuellen Vorlesungsverzeichnis bei den interdisziplinären Veranstaltungen.

Unter dem Link http://www.fh-potsdam.de/vvz0.html finden sie darüber hinaus weitere Angebote unserer Kooperationspartnerin für Studierende – wie bspw. Zusatzangebote für Deutsch als Fremdsprache.

In diesem Jahr haben wir zur Vereinfachung der Anmeldung für Interessenten der FHP eine E-Mail-Adresse eingerichtet, die eine direkte Einschreibung über sprachkurs@fh-potsdam.de unter Nennung der konkreten Kurskennziffer ermöglichen soll.

Wir freuen uns auf reges Interesse und Teilnahme.

2.111

Typografie

 
TypoDeluxe
Beschreibung:

Fachliche Vertiefung der Grundkenntnisse typografischer Gestaltung. Anhand praxisorientierter Aufgabenstellung werden themenbezogene Inhalte und Hintergrundwissen sowie Text- und Bildmaterial selbstständig recherchiert, und in Form von Layouts in den inhaltlich angemessenen medialen Anwendungen realisiert.

Hinweise
Voraussetzung: TypoStandard, erfolgte Zwischenprüfung
Max. 20 Teilnehmer

Lehrender:
Manja Hellpap
Ort:
Haus 5 / 3.06
Zeit:
Mi 10.00 – 14.00 Uhr
Modul:
Konzeption und Entwurf
Fächergruppe:
Kommunikationsdesign
Credits:
8

2.112 – 1

Grafikdesign

Beschreibung:

Für das Hauptstudium biete ich schon traditionell eine Reihe komplexer Themen an, die als Vorbereitung und Übung für die späteren Diplomarbeitsthemen oder die Berufspraxis dienen können. Es handelt sich dabei um verschiedenste Werbepromotionen wie z.B.

  • Musikpromotion
  • Filmpromotion
  • Promotion einer Theatervorstellung
  • Promotion einer Ausstellung
  • Buchpromotion
  • etc.

Alternativ dazu bietet das Fach freie Themen und Designwettbewerbe (z.B. Plakatwettbewerb, Postkartenwettbewerb, etc.) Außer praktischen Übungen macht das Fach »Bekanntschaften« mit herausragenden Persönlichkeiten der Design- und Kunstwelt im historischen und modernen Kontext. Diese werden in Form von Bildpräsentationen und Designanalysen dargelegt.

Lehrender:
Ort:
Haus 5 / 3.01
Zeit:
Fr 10.00 – 16.00 Uhr
Modul:
Konzeption und Entwurf
Fächergruppe:
Kommunikationsdesign
Credits:
8

2.112 – 2

Grafikdesign

 
Engagiertes Design
Beschreibung:

Design, ähnlich wie Kunst, (und manchmal sogar noch mehr als diese), muss nicht nur unsere alltäglichen Bedürfnisse und Gelüste befriedigen. Design verfügt über mehreren »Waffen«, wie z.B. das Plakat, den Flyer, das Piktogramm, den Clip etc., welche man für ein gutes Ziel einsetzen kann. Mit Hilfe von Design, kann man sich für Menschenrechte, Umweltschutz, das Aufmerksam machen auf soziale und politische Ungerechtigkeiten usw. einsetzen. Die Multiplizierung dieser Medien und die Computervernetzung erlauben es mehr als je zuvor mehrere Empfänger in verschiedenen Orten der Welt auf einmal zu erreichen. Um an's Ziel zu kommen, braucht man ein intelligentes, überzeugendes nicht selten provokantes und mehr experimentelles Design. Zögere nicht, die Welt braucht Dein engagiertes Design!

Dieser Kurs macht es möglich. In Form von Ihnen angebotener brennender Themen, wie auch Plakatwettbewerben, Übungen etc., die sich in die Weltpolitik einzumischen. Man muss nicht immer »nur« ein Politiker sein, um in dieser »Wild World« etwas zu sagen zu haben!

Lehrender:
Ort:
Haus 5 / 3.01
Zeit:
Mi 10.00 – 11.30 Uhr
Modul:
Konzeption und Entwurf
Fächergruppe:
Kommunikationsdesign
Credits:
8

2.113

Illustration

 
Visualisierung von Musik und Songtexten
Beschreibung:

Experimentelles Arbeiten bildet die Grundlage für die angestrebte stilistische Eigenständigkeit.
Es entstehen Bildserien und Zeichensysteme zu von ihnen ausgewählter Musik.
Mit der ausgebildeten individuellen Bildsprache werden komplexe Gestaltungen realisiert.
Auch hierbei steht das Suchen nach neuen gestalterischen Möglichkeiten im Vordergrund.

Hinweis
Interdisziplinäres Kursangebot

Lehrender:
Ort:
Haus 5 / 3.09
Zeit:
Di 10.00 – 16.00 Uhr
Modul:
Konzeption und Entwurf
Fächergruppe:
Kommunikationsdesign
Credits:
8

2.114

Schriftentwicklung

 
Expertkurs
Beschreibung:

Expertkurs für Studenten des Grund- und Hauptstudiums, die den Startkurs erfolgreich abgeschlossen haben.

Lehrender:
Ort:
Haus 5 / 3.01
Zeit:
Mi 14.00 – 17.00 Uhr
Modul:
Konzeption und Entwurf
Fächergruppe:
Kommunikationsdesign
Credits:
8

2.115 – 1

Advertising Design

 
Weihnachten, Ostern, Vatertag
Beschreibung:

Entwicklung einer Advertising Design-Kampagne. Es werden grundlegende Fragestellungen für den Themenbereich Kommunikationsdesign/Advertising Design behandelt. Die Schwerpunkte liegen auf der Analyse der gestellten Aufgabe, dem Einüben assoziativer Methoden und der Formulierung entsprechender Konzeptionen. Dies insbesondere in der praktischen Umsetzung – der Gestaltung.

»Weihnachten, Ostern und Pfingsten sind die drei Hauptfeste des Kirchenjahres. Christen und Nichtchristen feiern Weihnachten heute meist als Familienfest mit gegenseitigem Beschenken; dieser Brauch wurde seit 1535 von Martin Luther als Alternative zur bisherigen Geschenksitte am Nikolaustag propagiert, um so das Interesse der Kinder auf Christus anstelle der Heiligenverehrung zu lenken.
Ostern ist im Christentum die jährliche Gedächtnisfeier der Auferstehung Jesu Christi, der nach dem Neuen Testament als Sohn Gottes den Tod überwunden hat.
Der volkstümliche Vatertag wird in Deutschland am christlichen Feiertag Christi Himmelfahrt gefeiert, dem 40. Tag nach Ostern. Er wird auch als Männertag oder, vor allem in Ostdeutschland, als Herrentag bezeichnet.«

Thema
Sie entwickeln (Konzeption und Gestaltung) 3 Kampagnen (jeweils mind. 3 Anzeigen) für drei unterschiedliche Feiertage.
1. Weihnachten.
Kampagne für Weihnachten als: z.B. Familienfest, christliches Fest oder 3 Tage frei.
2. Ostern.
Kampagne für Ostern als: z.B. Schokoladenfest, christliches Fest oder Ende der Fastenzeit.
3. Vatertag.
Kampagne für den Vatertag als: z.B. Männertag, Wandertag oder »Trinken bis zum Umfallen«.

Vorgehensweise
1. Recherche und Analyse von Kampagnen.
2. Auswahl der Bedeutungszuschreibung entsprechend Ihrer jeweiligen Konzeption.
3. Kommunikationskonzepte.

Ausführung
3 Kampagnen bedeuten, pro Kampagne mindestens 3 Anzeigen, also insgesamt 9 Anzeigen.

Präsentation in analoger Form
Dokumentation in analoger und digitaler Form (für mich) muss zur Abschlusspräsentation vorliegen.

Zwischenpräsentation und Abschlusspräsentation

Lehrender:
Ort:
Haus 5 / 3.01
Zeit:
Mo 13.00 – 17.30 Uhr
Modul:
Konzeption und Entwurf
Fächergruppe:
Kommunikationsdesign
Credits:
8

2.115 – 2

Advertising Design

 
Editorial Design: Höhepunkt
Beschreibung:

Der Schwerpunkt liegt in der Konzeption (Erfindung) und Gestaltung eines neuen Printproduktes (Online-Korrespondenzen sind möglich). Vermittlung komplexer, auf die Praxis bezogener Einzelaspekte (Verlagsleitung, Chefredaktion, Textredaktion, Art Direction, Bildredaktion, Herstellung etc.), die im Verlauf des Seminars zu einem sinnvollen Ganzen geführt werden.

Redaktion, Konzeption und Gestaltung.

Der Höhepunkt bezeichnet die Zuspitzung eines Handlungsverlaufs. Als Peripetie bezeichnet man ein Umschlagen des Glücks/Unglücks oder den entscheidenden Wendepunkt im Schicksal eines Menschen.

Höhepunkte können Erfahrungen, Erlebnisse und Erkenntnisse innerhalb einer Zeitspanne oder absolut sein, im positiven wie im negativen Sinn.

Ihr Höhepunkt für die Entwicklung eines Magazins kann z.B. persönlich, politisch oder alltäglich sein. Es gibt kulinarische Höhepunkte, Höhepunkte in der Bildung (Klassenbester), Höhepunkte im Design, etc. positiv wie negativ. Sie haben die Wahl.

Arbeitsschritte
1. Analysieren Sie den Zeitschriftenmarkt.
2. Sie entwickeln Ihr redaktionelles Konzept.
3. Ihre Zeitschrift braucht einen Namen.
4. Sie legen Format und Umfang fest.
5. Planen Sie thematisch eine gesamte Ausgabe durch. Das Ergebnis nennt man Struktur oder Kuchenbrett. Wie entsteht eine spannende Dramaturgie?
6. Sie entwickeln einen Satzspiegel. Wieviel Spalten hat Ihre Seite? Sind die Spalten variabel?
7. Typografischer Katalog: Welche Schriften für Headlines, Vorspann, Fließtext, Bild-unterschriften etc.?
8. Aus der Struktur, dem Redaktionsplan, suchen Sie sich die Seiten heraus, die Sie umsetzen wollen, wobei diese Seiten etwas von der Heftgesamtkonzeption ahnen lassen sollten. Headlines müssen inhaltlich lesbar sein.

Ausführung
a) 3 Cover für fortlaufende Nummern
b) 12 Doppelseiten aus dem Innenteil

Präsentation in analoger Form
Dokumentatin in analoger und digitaler Form (für mich) muss zur
Abschlusspräsentation vorliegen.

Zwischenpräsentation und Abschlusspräsentation

Lehrender:
Ort:
Haus 5 / 3.01
Zeit:
Di 10.00 – 14.00 Uhr
Modul:
Konzeption und Entwurf
Fächergruppe:
Kommunikationsdesign
Credits:
8

2.117

Digitale Medien

 
Connect to Science Konzeption und Gestaltung Interaktiver Ausstellungsformate.
Beschreibung:

Ausstellungen, die Themen aus Wissenschaft, Forschung und Technologie behandeln, versuchen komplexe Sachverhalte und Prozesse zu vermitteln. Sie sollen anschaulich und didaktisch sein, befassen sich aber mit »Dingen«, die oftmals zu klein oder zu groß oder gar nicht sichtbar sind. Ebenso sollen Prozesse dargestellt werden, die zu langsam oder zu schnell, zu komplex erscheinen oder sich gar ganz der (menschlichen) Wahrnehmung entziehen.

Interaktive Ausstellungsformate spielen besonders in wissenschaftlich-technischen Museen eine zentrale Komponente der Wissensvermittlung, da sie besonders gut Handeln, Erfahren und Begreifen zusammenführen. Sie sind aber auch dort relevant,wo es sich darum dreht, ein Ausstellungsthema in seinen Facetten oder Sichtachsen zu betrachten, den Besucher dialogisch mit einzubeziehen oder ihn spielerisch in ein Szenarium zu verwickeln – und dies womöglich über die ganze Dauer seines Besuchs und darüber hinaus in seinem Every-Day-Life.

In Kooperation mit einer Berliner Agentur sollen Konzepte entwickelt und Entwürfe gestaltet werden, die einen Teilaspekt einer umfangreichen Wissenschaftsausstellung bearbeiten und in dem Mobile Endgeräte (smartphone/pads) zum Einsatz kommen.

Hinweise
Angesprochen sind Studenten aus allen drei Studiengängen im 2. Studienabschnitt sowie Masterstudenten, ebenso auch TeilnehmerInnen mit Kenntnissen im Bereich Programmierung, Tracking, Multitouch.

Lehrender:
Ort:
Haus 5 / 1.07
Zeit:
Di 10.00 – 16.00 Uhr
Modul:
Konzeption und Entwurf
Fächergruppe:
Kommunikationsdesign
Credits:
8

2.118

Multimedia AV

 
CutUp.23: Animated Inforgraphics
Beschreibung:

Gegenstand des Seminars ist die Konzeption und Gestaltung von animierten Informationsgrafiken für die 360° Kuppelprojektion. Die Visualisierung komplexer Sachverhalte, Prozesse und ihrer Zusammenhänge ist die Aufgabe der Infografik, die sich ebenso im Editorial Design wie auch in der Werbung, dem TV, interaktiven Medien oder auch im öffentlichen Raum finden lässt. So vielfältig wie die Einsatzmöglichkeiten sind die Themen: Infografiken sind sinnvoll, um räumliche Zusammenhänge deutlich zu machen (> Kartografische Darstellung), quantitative und qualitative Vergleiche zu visualisieren (> Bildstatistik) oder technische Funktionsweisen und organisatorische Strukturen zu erklären (> Prinzipiendarstellung).

Voraussetzung
Sicherer Umgang mit den Grundwerkzeugen der digitalen 2D-Mediengestaltung und Grundkenntnisse in einer Animationssoftware; z.B. erfolgreiche Teilnahme am Grundkurs Mediabasics.


Hinweis
Fortsetzung des Seminars aus dem Sommersemester; offen für neue Teilnehmer. Die Teilnehmerzahl ist begrenzt. Anmeldung erfolgt über den Incomworkspace. Beispiele, Aufgabenstellung, Zeitplan und Literaturliste sind im IncomWorkspace zu finden.

Keywords
Motion Graphics, Motion Design, AV Design, Art & Media Studies, Bewegtbild, Animation, Experience Design, After Effects, Fulldome, Kuppelprojektion, Panorama, Cube, immersive Medien

Lehrender:
Ort:
LW 117 Abspielstelle
Zeit:
Do 14.00 – 18.00 Uhr
Modul:
Konzeption und Entwurf
Fächergruppe:
Kommunikationsdesign
Credits:
8

2.119 – 1

Fotografie

 
Das Fotobuch
Beschreibung:

Im Rahmen des Kurses ist es möglich, Fotobücher konzeptionell zu entwickeln und ein großes Konvolut an Bilder zu bearbeiten. Auswahl, Ablauf, Rhythmus, aber auch Text, Typografie, Materialwahl und Produktionsmöglichkeiten sind Thema. Beispielhaft werden wichtige Fotobücher vorgestellt.

Hinweise
Voraussetzung zur Teilnahme ist eine Idee zum Buch und bereits vorhandenes, sehr umfangreiches Bildmaterial. In diesem Jahr stehen auch zwei Bildsammlungen zur Verfügung, die auf eine/einen GestalterIn warten.
Teil des Kurses ist die Präsentation des fertigen Buches auf der Buchmesse Leipzig im März 2012.
Max. 12 Teilnehmer

Lehrender:
Ort:
Haus 5 / 2.29
Zeit:
Di 10.00 – 17.30 Uhr
Modul:
Konzeption und Entwurf
Fächergruppe:
Kommunikationsdesign
Credits:
8

2.119 – 2

Fotografie

 
Der Wald 2
Beschreibung:

Der Kurs lädt diesmal im Herbst/Winter zur Untersuchung des Waldes ein, um den Kreis der Jahreszeiten zu schließen.
Der Wald stellt den Gegenpol zur Urbanität dar und bildet einen Ort der Kontemplation, des Freiraums und der Ruhe. Gleichzeitig dient er als Lebensraum, Rohstofflieferant und Sauerstoffspender. Geschichten verbinden ihn mit Jagd, Tod und der Wiederkehr des Lebens. Im Märchen ist er Symbol der Tiefe und des Unbekannten, der Angst und des Mutes.

Bereits im vergangenen Semester erforschten Studierende, wie Bilder des Waldes heute aussehen, die uns verwundern und Interesse wecken. Begleitend zum Projekt »Waldwelten« der Hochschule für nachhaltige Entwicklung Eberswalde entsteht ein Konvolut von Bildern, das für die Öffentlichkeit vielfältig nutzbar ist. In den Projektwochen Fotografie des WiSe 2011/12 wird eine erste Ausstellung zum Thema erarbeitet und in Eberswalde gezeigt.
Kooperationspartner: Hochschule für nachhaltige Entwicklung Eberswalde (FH)

Hinweis
Max. 25 Teilnehmer

Lehrender:
Ort:
Haus 5 / 2.29
Zeit:
Mo 13.30 – 17.30 Uhr, oder Blockveranstaltung
Modul:
Konzeption und Entwurf
Fächergruppe:
Kommunikationsdesign
Credits:
8

2.121 – 1

Produktdesign

 
NOVUM BUCHE
Beschreibung:

Entwicklung innovativer Produktideen für den Innenraumbereich bzw. zusätzliche, neue technische Einsatzbereiche rund um das Thema Buche.
Anlass für das Thema ist die Ausschreibung eines studentischen Wettbewerbs des Fachverbandes der Holzindustrie Österreichs und Landwirtschaftskammer Österreich Ziel ist es realisierbare Produkte zu entwickeln. Die Teilnahme am Wettbewerb ist freiwillig und unabhängig von den Arbeitsergebnissen im Rahmen des Entwurfsseminars.

Lehrender:
Ort:
Haus 5 / 1.06
Zeit:
Fr 09.00 – 16.15 Uhr
Modul:
Konzeption und Entwurf
Fächergruppe:
Produktdesign
Credits:
8

2.121 – 2

Produktdesign

 
Projektbetreuung, Einzelkorrekturen, Beratung
Beschreibung:

Initiierung und/oder Betreuung von Projektteams die sich auf der Basis eines Themas gründen und unter semiprofessionellen Bedingungen, praxisorientiert und eigenverantwortlich, z.B. im Rahmen einer Entwicklungsanfrage von Dritten, Wettbewerben, etc, arbeiten.

Lehrender:
Ort:
Haus 5 / 1.06
Zeit:
Do 14.00 – 18.00 Uhr
Modul:
Konzeption und Entwurf
Fächergruppe:
Produktdesign

2.122 – 1

Produkt- und Umweltdesign

 
»e-bike-boat« – Urlaub auf dem Wasser
Beschreibung:

In diesem Projekt geht es darum, die Antriebsprinzipien moderner E-Bikes und Pedelecs für die Fortbewegung auf dem Wasser zu nutzen und leichte Wander-Wasserfahrzeuge für den Urlaub oder für die sportliche Betätigung zu konzipieren.

Lehrender:
Ort:
Haus 5 / 1.02
Zeit:
Di 10.00 – 16.00 Uhr
Modul:
Konzeption und Entwurf
Fächergruppe:
Produktdesign
Credits:
8

2.122 – 2

Produkt- und Umweltdesign

 
Praxisprojekte Einzelbetreuung und Beratung
Beschreibung:

Projekt »Waldwelten 2«
Projekt »Technikmuseum Teltow«

Lehrender:
Ort:
Haus 5 / 2.25
Zeit:
Di 16.00 – 18.00 Uhr
Modul:
Konzeption und Entwurf
Fächergruppe:
Produktdesign
Credits:
8

2.123

Industrialdesign

 
PM 2011/12-02 – Raum der Genesung
Beschreibung:

Das Potsdamer Modell möchte sich in seiner 2. Phase einem sozialen Thema widmen. Dabei 
geht es um einen konkreten Raum, dem Krankenhauszimmer. Das Thema Krankenhauszimmer 
ist immer noch ein Ort, an dem Design mit seinen Möglichkeiten keine wirkliche Erneuerung gefunden hat. Oft sind Krankenzimmer ein Ort des schnellen Übergangs, der schnell aus seinem Gedächtnis gestrichen werden will. Für manche ist das Krankenzimmer aber aufgrund seiner Krankheitslage eine Art Zuhause und bedarf einer ganz neuen Betrachtungsweise. 

Im Projekt sollen neuen Szenarien von Krankenhauszimmertypen entwickelt werden, die nicht nur das Konzept, sondern auch die reale Umsetzung im Fokus haben. Für die Umsetzung sollen Partner, wie z.B. Hersteller und Forschungsinstitute, akquiriert werden, welche Know-how und spannende Diskussionspartner für das Vorhaben bilden.

Hinweise
Das Projekt ist mit dem Theoriefach von Prof. Dr. Rainer Funke verbunden. 
Das Ergebnis soll auf dem DMY 2012 in einer Ausstellung präsentiert werden. 
Lernziele: 
Entwicklung von Konzeptionen. Entwurf von Objekten und Szenarien, Umsetzung in 1:1 
Prototypen, Konzeption und Umsetzung einer Ausstellung.
Bei dem Projekt sind Studenten aus dem Studiengang Interfacedesign herzlich willkommen. Das Projekt wird von Prof. Reto Wettach mitbetreut.

Lehrender:
Ort:
Haus 5 / 1.15
Zeit:
Do 10.00 – 17.45 Uhr
Modul:
Konzeption und Entwurf
Fächergruppe:
Produktdesign
Credits:
8

2.124 – 1

Raum- und Ausstellungsdesign

 
Beleuchtung der Glienicker Brücke
Beschreibung:

In einem interdisziplinären Team von Prof. Detlef Saalfeld, Prof. Volker von Kardorff und Prof. Lutz Engelke soll ein neues Museumsformat entwickelt werden, dass die Glienickerbrücke zum Objekt hat.
Dabei soll die Architekturgeschichte, politische Bedeutung des Ortes in der deutsch/deutschen Geschichte, sowie deren Funktionsgeschichte berücksichtigt werden. Ausgehend von einem zu entwickelnden ganzheitlichen Lichtkonzept werden haptische und virtuelle Elemente, augmentend Reality und mehr zu einem Experiment, dass in ein neues Museumsformat münden kann. In Gruppenarbeit soll der gesamte Prozess einer Projektentwicklung bis zu Sponsorenansprache, PR und einer möglichen Umsetzung erprobt werden. (Realisierung nicht ausgeschlossen)

Lehrender:
Prof. Detlef Saalfeld, Prof. Volker v. Kardorff, Prof. Lutz Engelke
Ort:
Haus 5 / 1.07
Zeit:
Do 14.00 – 16.00 Uhr
Modul:
Konzeption und Entwurf
Fächergruppe:
Produktdesign
Credits:
8

2.124 – 2

Raum- und Ausstellungsdesign

 
Erlöserkirche in Jerusalem
Beschreibung:

Konzeption, Entwurf und Realisierungsplanung (Fortsetzung SoSe 2011)

Lehrender:
Ort:
Haus 5 / 1.07
Zeit:
Fr 10.00 – 16.00 Uhr
Modul:
Konzeption und Entwurf
Fächergruppe:
Produktdesign
Credits:
8

2.124 – 3

Raum- und Ausstellungsdesign

 
Praxisprojekte Einzelbetreuung und Beratung
Lehrender:
Ort:
Haus 5 / 1.07
Zeit:
Do 16.00 – 19.00 Uhr
Modul:
Konzeption und Entwurf
Fächergruppe:
Produktdesign

2.125

Produktdesign mit digitalen Medien

 
alles orange
Beschreibung:

Mitte der 90-er Jahre wird mit dem »Gesetz zur Förderung der Kreislaufwirtschaft und Sicherung der umweltverträglichen Beseitigung von Abfällen« die effiziente Nutzung und Wiederverwertung von Abfällen durchgesetzt. Resultat ist ein immer differenzierterer Umgang mit den Abfällen und damit verbunden eine zunehmend komplexe Logistik. Eine Reduktion des Abfallaufkommens an sich erfolgt nicht. Als Folge für die Privathaushalte teilen sich Papier, Glas, Bio, Kunststoff, Metall … und der Rest die Nischen der eigenen vier Wände. Aber auch die vielen bunten Sammeltonnen und die sich oft gegenseitig behindernden Abfallfahrzeuge in den Straßen zeugen davon.

Ziel des Projektes ist die Entwicklung von Alternativen innerhalb der (privaten) Abfallkette im urbanen Raum – gegenständlich, strukturell oder interaktiv. Dafür sollen anhand unterschiedlichster Szenarien neue Konzepte erarbeitet und über den Entwurf bis zum Modellbau/Prototyp geführt werden.

Mögliche Ergebnisse sind innovative Produkte, Fahrzeuge oder nichtgegenständliche Angebote, welche aufgrund modifizierter Abläufe oder neuer Betreibermodelle möglich werden. Ebenso könnten konkrete Lösungen für die Lagerung/Zwischenlagerung, die Trennung oder den Transport von Abfall im Rahmen des Kurses erarbeitet werden. Ansätze zur Abfallvermeidung, Informationsvermittlung oder die Kommunikation von Dienstleistungen sind ebenfalls als Arbeitsfeld denkbar.

Das Entwurfsprojekt wird in Kooperation mit der Berliner Stadtreinigung (BSR) – einem der größten kommunalen Unternehmen in der Entsorgungsbranche Europas – angeboten. Es wird außerdem durch Prof. Thomas Ingenlath, Geschäftsführer des Volkswagen Design Centers, mit betreut.

Hinweis
Aufgrund des zu erwartenden Arbeitsumfanges wird das Projekt doppelt kreditiert (2 Scheine). Dafür wird es wöchentlich zwei Arbeitstreffen geben – den Stammtermin montagnachmittags und einen Zweittermin mittwochvormittags.

Lehrender:
Prof. Nils Krüger, Prof. Thomas Ingenlath
Ort:
Haus 5 / 1.06
Zeit:
Mo 14.00 – 18.00 Uhr
Modul:
Konzeption und Entwurf
Fächergruppe:
Produktdesign
Credits:
8

2.131

Design of Physical and Virtual Interfaces

 
InterFlex: Gamification/Spielerisch Lernen – Wie Elemente des Spieledesigns im Nicht-Spiele-Kontext angewendet werden können
Beschreibung:

Die Fachhochschule Potsdam gehört zu den Preisträgern des »Wettbewerbs exzellente Lehre«, der von der Kultusministerkonferenz und dem Stifterverbandes für die Deutsche Wissenschaft ausgerichtet wird.

Im Rahmen des ausgezeichneten Projekts »InterFlex – Förderung von Interdisziplinarität und Flexibilität zur Integration von Forschung, Wissens- und Technologietransfer in die grundständige Lehre« werden neue Formen der Lehre und der interdisziplinären Auseinandersetzung in Lehrveranstaltungen an der FHP erprobt.

In dieser Lehrveranstaltung untersuchen Studierende die Potenziale medial vermittelter Spiele für die Wissensvermittlung bzw. Lernprozesse.  Im Designbereich hat sich für spielerische Elemente im nicht spielerischen Kontext der Begriff »Gamification«  etabliert. In der Pädagogik bzw. Psychologie wird dazu u.a. unter dem Label »Serious Games« geforscht. Es  ist vorgesehen, dass sich die Studierenden der Thematik explorativ im Sinne des Forschenden Lernens nähern.
Die beiden Lehrenden bringen sowohl die gestalterische als auch die pädagogische Perspektive des Themengebietes ein. Dadurch kann die tatsächliche Zusammenarbeit dieser Disziplinen bei der Entwicklung von Gamification- bzw. Serious Games- »Produkten« in  der Veranstaltung nachgezeichnet werden.

Es ist zu erwarten, dass der explorative Prozess der Studierenden begleitet sein wird von Diskursen die sich aus der Beheimatung in unterschiedlichen Disziplinen ergeben. Interessant sollte die Veranstaltung insbesondere für Studierende der Fachbereiche Design, EMW, Kulturarbeit und Soziale Arbeit sein. Inhaltlicher Schwerpunkt der angewandten Experimente und thematischen Auseinandersetzung wird im Bereich  »Ökologisches Verhalten« liegen. Das hängt mit dem aktuellen inhaltlichen Schwerpunktsetzung der Forschung von Prof. Reto Wettach zusammen: Er leitet das vom BMBF gefördertem Forschungsprojekt »Experience the Energy«.  Allerdings sollen die Forschungsfragen offen genug formuliert werden, so dass die Lösungsansätze auch für andere Inhalte genutzt werden können.

Die durch InterFlex gestellten finanziellen Mittel sollen – neben der Unterstützung der Lehre – für die Ausrichtung einer kleinen, öffentlichen »Kick-Off-Konferenz« genutzt werden. Zu dieser Konferenz sollen die wichtigsten Forscher im Themengebiet Gamification nach Potsdam eingeladen werden, um kontrovers die aktuelle Forschung zu diskutieren. Hierbei handelt es sich um eine InterFlex-Lehrveranstaltung: Die Veranstaltung ist interdisziplinär angelegt, d.h. Studierende und Lehrende verschiedener Fachbereiche nehmen daran teil, und sie ist dem Prinzip des Forschenden Lernen verpflichtet. Diese Lehrveranstaltung kann in allen Studiengängen anerkannt werden. Mehr zu InterFlex unter www.fh-potsdam.de/exzellenz.html.

Lehrender:
Prof. Reto Wettach, Petra Müller (FB Sozialwesen)
Ort:
wird noch bekannt gegeben
Zeit:
Fr 10.00 – 14.00 Uhr
Modul:
Konzeption und Entwurf
Fächergruppe:
Interfacedesign
Credits:
8

2.132

Interaction Design

 
Re-Mail 2012
Beschreibung:

Vor dem Hintergrund einer sehr stark ausdifferenzierten Online-Kommunikationslandschaft wirkt E-Mail veraltet und obsolet. Soziale Netzwerke wie Twitter, Facebook und Google+ scheinen die zukunftsweisenden Kommunikationsformen im Internet zu sein. Die großen technischen und inhaltlichen Innovationen werden aus diesem Bereich erwartet.

Gleichzeitig stellt E-Mail nach wie vor eines der weltweit wichtigsten Kommunikationsmittel dar. Insbesondere im Geschäftsbereich wird E-Mail zur Kommunikation und Organisation aber auch zum Dateimanagement und Aufgabenverwaltung genutzt. Viele Berufstätige verbringen einen Großteil ihrer Arbeitszeit mit der Bearbeitung von E-Mails.

Insofern ist es erstaunlich, dass es in den letzten Jahren nur geringfügige Innovationen in E-Mailapplikationen gab. Prinzipiell ähneln sich die Interfaces aller E-Mailprogramme.

Das Ziel dieses Kurses ist es, innovative Konzepte und Interface-Elemente für E-Mailnutzung zu entwickeln. Im Mittelpunkt sollen dabei ausdrücklich professionelle E-Mailnutzer stehen, die mehr als 30 Mails am Tag bearbeiten. Im ersten Kursabschnitt soll die Zielgruppe und die Art der E-Mailnutzung methodisch analysiert werden.

Ein weiterer zentraler Aspekt des Kurses ist die Frage nach der Beziehung zwischen erwartungskonformen Bedienelementen (wie Listen und Schaltflächen) und innovativen Interface-Elementen (wie Visualisierungen).

Die Aufgabe soll in Teams von 2-3 StudentInnen bearbeitet werden.

Lehrender:
Ort:
Haus 5 / 2.13
Zeit:
Do 10.00 – 14.00 Uhr
Modul:
Konzeption und Entwurf
Fächergruppe:
Interfacedesign
Credits:
8

2.133

Design of Software Interfaces

 
Public Displays. Und jetzt?
Beschreibung:

Interaktive Leitsysteme und großformatige Displays haben in den letzten Jahren vermehrt Einzug in den öffentlichen und semi-öffentlichen Raum gehalten. Durch die Allgegenwart von Smartphones mit Lokalisierungs- und Netzwerkfunktion werden in den nächsten Jahren eine Vielzahl neuer Applikationen und Services im Kontext von Public Displays erwartet.

Im Kurs werden wir Designkonzepte für zukünftige Anwendungsszenarien interaktiver Public Displays konzipieren, gestalten und prototypisch umsetzen. Der Konzeptphase geht eine Recherche und kritische Analyse bestehender Lösungen voraus, in der wir den Status Quo auf Nutzen, Akzeptanz sowie soziale Verträglichkeit überprüfen.

Die im Kurs entstehenden Konzepte sollen über diesen Status Quo hinausgehen und zukünftige, wünschenswerte Anwendungen für Public Displays aufzeigen.

Hinweise
Für die Umsetzung der Prototypen können der interaktive maeve-Tisch, Multi-Touch-Zellen, sowie die Microsoft Kinect genutzt werden. Voraussetzung für die Teilnahme am Kurs sind grundlegende Kenntnisse in Processing.

Lehrender:
Monika Hoinkis
Ort:
Haus 5 / 2.13
Zeit:
Mi 10.00 – 14.00 Uhr
Modul:
Konzeption und Entwurf
Fächergruppe:
Interfacedesign
Credits:
8

2.134

Informationsarchitektur und -visualisierung

 
Strahlung – neue Wege zur Visualisierung
Beschreibung:

Bei jedem Schritt den wir gehen, ganz gleich wo wir uns befinden, sind wir umgeben von unsichtbarer permanenter elektromagnetischer Strahlung. Diese ist für die meisten Menschen nicht wahrnehmbar, nicht einmal vorstellbar. Das Sichtbar machen dieser komplexen Umgebung, mit Hilfe einer interaktiven, mehrdimensionalen Darstellung, ist die Herausforderung in diesem Kurs.
Eine Entwicklungsarbeit im sequentiellen zeitbasierten Kontext und eine Umsetzung im Powerdome ist denkbar.

Lehrender:
Ort:
Haus 5 / 2.13
Zeit:
Do 14.00 – 18.30 Uhr
Modul:
Konzeption und Entwurf
Fächergruppe:
Interfacedesign
Credits:
8

2.135

Advanced Media

 
Immersives Multiplayer Game für eine 360° Kuppelprojektion
Beschreibung:

»The single-player game is a strange mutant monster which has only existed for 21 years and is about to go away because it is unnatural and abnormal.« Raph Koster (2006)


Ursprünglich wurden Spiele immer zu zweit oder in der Gruppe gespielt. Erst durch den Computer wurde es möglich auch alleine zu spielen*. Den grundsätzlichen Aufbau der Single-player Games haben die Multiplayer Games geerbt: die Spieler sitzen meist nebeneinander, den Blick nach vorne auf den Bildschirm gerichtet.


Die Fulldome-Projektionstechnologie im Urania Planetarium erlaubt eine Verteilung der Spieler im Raum, die ganz unterschiedliche Perspektiven einnehmen. Des Weiteren sind Interaktionsformen von mehreren Spielern gleichzeitig, mit einer immersiven Umgebung wie dieser, noch wenig erforscht. Aus der Kombination von unterschiedlichen Spielerpositionen und wenig erforschten Interaktionsformen, ergeben sich eine Fülle von neuen Ansätzen in der Gestaltung von digitalen Spielen, die in diesem Kurs erarbeitet werden sollen.


Der Kurs beginnt mit einer Einführung ins Game Design und wird auf aktuelle Design-Trends (wie Ambient Games, Intentionally Broken Games und Games as a form of artistic expression), aus der experimentell geprägten Independent Games Szene eingehen.
Zum Ende des Kurses soll in Einzel- oder Gruppenarbeit ein spielbarer Prototyp erarbeitet worden sein.


*Was zuvor nur mit Spielen möglich war, die auf Zufallskomponenten basierten.

Hinweis
Grundkenntnisse in der Programmierung sind vom Vorteil, können aber auch während des Kurses eigenständig erarbeitet werden.

Lehrender:
Marek Plichta
Ort:
LW 117 Abspielstelle, Planetarium der Urania Potsdam
Zeit:
Do 10.00 – 14.00 Uhr
Modul:
Konzeption und Entwurf
Fächergruppe:
Interfacedesign
Credits:
8

2.211 – 1

Design- und Medientheorie

 
Interflex-Veranstaltung gemeinsam mit dem Studiengang Soziale Arbeit: Die Welt der Alten
Beschreibung:

Leben im Alter als interdisziplinäre Aufgabe von Design und Sozialer Arbeit  
Design für Senioren ist seit längerem ein expandierendes Arbeitsfeld für Designer nahezu aller Spezialisierungen. Sowohl unter dem Gesichtspunkt der sich im Alter verändernden motorischen, kognitiven und Wahrnehmungsprozesse als auch in Hinsicht auf die Vielfalt der Veränderungen kultureller Deutungsmuster bilden Senioren Spezifika heraus, welche von Designern in ihrer Komplexität und Vielschichtigkeit erfasst und modelliert werden müssen, um mit ihren Entwürfen für Produkte und Kommunikationsmittel nutzergerecht zu agieren. Aufgrund der demografischen Entwicklung in Europa nimmt die Bedeutung der Senioren als Zielgruppe für Designer unaufhörlich zu. Gleichzeitig verändert sich die gesellschaftliche Wahrnehmung des Menschenbildes und dessen, was ein funktionierendes Gemeinwesen begründet, in dieser Hinsicht insgesamt.

Parallel zu einer Reihe von Vorlesungen und nach einer Einführung in entsprechende Themen der Alterssoziologie und Techniken der begleitenden Beobachtung und Befragung sollen Senioren beobachtet und danach befragt werden, welche spezifischen Anforderungen an die Gestaltung von Produkten oder Kommunikationsmitteln sich aus ihrer Lebensweise ergeben. Im Ergebnis entstehen eine Online-Dokumentation und eine Broschüre.

Hierbei handelt es sich um eine »InterFlex«-Lehrveranstaltung: Die Veranstaltung ist interdisziplinär angelegt, d.h. Studierende und Lehrende verschiedener Fachbereiche nehmen daran teil, und sie ist dem Prinzip des Forschenden Lernen verpflichtet. Diese Lehrveranstaltung kann in allen Studiengängen anerkannt werden, richtet sich aber vorwiegend an Studierende der Fachbereiche/Design und Sozialwesen. Mehr zu InterFlex unter www.fh-potsdam.de/exzellenz.html

Hinweis
Max. 40 Teilnehmer

Lehrender:
Prof. Dr. Rainer Funke, Prof. Dr. Martin Stummbaum
Ort:
Haus 5 / 1.01
Zeit:
Do 15.00 – 20.30 Uhr
Modul:
Konzeption und Entwurf
Fächergruppe:
Geisteswissenschaftliche Theorie
Credits:
4

2.211 – 2

Design- und Medientheorie

 
Warenästhetik
Beschreibung:

Kompaktseminar im Werkbundarchiv

Hinweis
Max. 40 Teilnehmer

Lehrender:
Prof. Dr. Rainer Funke, Renate Flagmeier
Ort:
Museum der Dinge, Oranienstraße 25, 10999 Berlin
Zeit:
Termin wird zu Semesterbeginn bekannt gegeben.
Modul:
Konzeption und Entwurf
Fächergruppe:
Geisteswissenschaftliche Theorie
Credits:
4

2.212

Kultur-, Kunst- und Designgeschichte

 
Dinge und Handlung – zu einer Theorie des Gebrauchs
Beschreibung:

Mit dem Untertitel »Die Menschen sind nicht mehr unter sich« skizziert Bruno Latour eine Theorie die Dinge als Aktive Teilnehmer an Handlungen erscheinen lässt.

Wir werden uns auf diesen Gedanken einlassen und ihn versuchen für die Designtheorie fruchtbar zu machen. Für den Leistungsnachweis erwarte ich die Teilnahme am Seminar, ein Referat und eine schriftliche Fassung desselben.

Termine (ganztägig)
16./17.01.2012
20./21.01.2012
25./26.01.2012

Lehrender:
Tido von Oppeln
Ort:
siehe Aushang
Zeit:
Blockseminar, Termine siehe Beschreibung
Modul:
Theorie
Fächergruppe:
Geisteswissenschaftliche Theorie
Credits:
4

2.221 – 1

Designmanagement

 
»Von Out zu In« 3 – Wie es gelingen kann, die Attraktivität von Konsumgüter-Marken neu auf zu laden
Beschreibung:

Ist eine Marke »In« oder schon »Out« und wenn sie »Out« ist, kann sie dann auch wieder » werden? Diesen Fragestellungen wollen wir auf den Grund gehen und dabei untersuchen, welchen Beitrag Design mit seinen vielfältigen Möglichkeiten leisten kann. Schwerpunkt werden Märkte sein, in denen Design der bestimmende Wettbewerbsfaktor geworden ist.

Hinweise
Scheinerwerb durch aktive Mitarbeit, mehrere Präsentationen und Erstellung einer Dokumentation. Aufgabenstellung, Zeitplan und Literaturliste werden im Incom-Workspace veröffentlicht.
Dieser Kurs ist auch für Masterstudenten offen.

Lehrender:
Ort:
Haus 5 / 3.17
Zeit:
Do 10.00 – 13.00 Uhr
Modul:
Theorie
Fächergruppe:
Angewandte Theorie
Credits:
4

2.221 – 2

Designmanagement

 
»Blue Ocean« – eine andere Art von Innovationsstrategie
Beschreibung:

für ein existierendes Produkt wird mit Hilfe der Blue Ocean Technik eine neue, differenzierende Produkt/Verpackung/Kommunikationsidee entwickelt und exekutiert.

Hinweise
Grundlagen des Scheinerwerbs sind: aktive Teilnahme, Zwischenpräsentationen, Abschlusspräsentation, Dokumentation auf CD und als A1 Plakat.
Max. 20 Teilnehmer

Termine
Di und Mi am 18./19. Okt.
1./2. Nov.
15./16. Nov.
29./30. Nov.
13./14. Dez.
3./4. Jan.
17./18. Jan.
31. Jan./1. Feb.

Lehrender:
Jörg Gembrys
Ort:
Haus 5 / 3.04
Zeit:
10.00 – 13.00 Uhr, Blockseminar, Termine siehe Beschreibung
Modul:
Theorie
Fächergruppe:
Angewandte Theorie
Credits:
4

2.224

Fachtheorie Interfacedesign

 
Design Activism
Beschreibung:

Design wird eine paradigmatische Rolle für unser Jahrhundert prognostiziert. Die Welt bewegt und verändert sich dabei schneller als das Verständnis und die Rolle von Design, welches heute noch stark an die Werte und Normen der Wirtschaft gebunden ist. Wenn Design das Paradigma für die nahe Zukunft ist, muss sich das Verständnis um Aufgaben und Handlungsfelder von Designern ändern. Design Activism bedeutet die gängige Designpraxis herauszufordern und sucht nach neuen Möglichkeiten wie, wann und wo Design als Katalysator für positive gesellschaftliche und ökologische Auswirkungen eingesetzt werden kann.

Im Kurs werden wir in Gruppenarbeit prototypische Kampagnen zu gesellschaftlich relevanten Themen entwickeln und umsetzten. Ziel dabei ist, Designkompetenz einzusetzen, um die jeweilige Botschaft möglichst effektiv an die Adressaten zu bringen.

Begleitend untersuchen wir dafür unterschiedliche Kommunikationsformate (wie z.B. Internet, Film/TV, Plakate/Flugblätter, Werbung oder auch Alltagsprodukte) auf ihre Design Aktivismus-Tauglichkeit hin und analysieren bestehende Projekte bzw. Fallstudien auf ihre Stärken und Schwächen.

Lehrender:
Monika Hoinkis
Ort:
Haus 5 / 2.13
Zeit:
Mo 11.00 – 15.00 Uhr, 14-tägig
Modul:
Theorie
Fächergruppe:
Angewandte Theorie
Credits:
4

2.311

Freies Gestalten

 
Kopf – Hand – Fuß
Beschreibung:

Vom Schädel zum Porträt, konstruktive Grundformen, die Architektur von Kopf – Hand und Fuß, Form und Funktion.

Lehrender:
Ort:
Haus 5 / 3.10 Aktzeichensaal
Zeit:
Mo 14.30 – 18.00 Uhr
Modul:
Komplementäre Veranstaltungen
Fächergruppe:
Künstlerische Vertiefung
Credits:
4

2.321

Projektwochen

 
Alle Projektwochen-Themen werden am 26.09.2011 im Info-Raum 5/2.10 aushängen. Die Projektwochen finden vom 27.09.–14.10.2011 statt.
Modul:
Komplementäre Veranstaltungen
Fächergruppe:
Sonstige Veranstaltungen
Credits:
4