Sommersemester 2011
Auf dieser Seite finden Sie das Lehrangebot aller 3 Studienabschnitte für das Sommersemester 2011
1.011 – 1
Grundlagen Farbe und Form
Muster, Ornament und Rapport – Es wird der Frage nachgegangen, wo Muster zum Einsatz kommen, wie sich Muster und Ornamente kulturgeschichtlich entwickelt haben und wie Muster generiert werden. Die theoretische Auseinandersetzung findet über Referate statt, in denen Herstellungstechniken und kulturelle Einflüsse behandelt werden. Ein Rapport ist eine in sich abgeschlossene, gestaltete Einheit, die in der Wiederholung ein Muster ergibt. Diese sich wiederholenden Formelemente können mit Hilfe geometrischer Gesetzmäßigkeiten durch Verschiebung, Drehung, Spiegelung und Kombinationen zu großen Mustern zusammengesetzt werden. Es wird mit Symmetrien und Geometrien experimentiert.
Vorgehensweise:
In drei Schritten werden verschiedene Gestaltungsvarianten erarbeitet und betrachtet.
- Symmetrische und geometrische grafische Muster
- Inspirationen aus verschiedenen Kulturkreisen
- Freie Gestaltung eigener Muster
Techniken zur Herstellung von Mustern/Ornamenten werden analog und am Computer erarbeitet. Neben der Entwurfsarbeit werden einfache Reproduktionstechniken zur Umsetzung der Aufgabenstellung ausprobiert.
Hinweise
Referat, regelmäßige Teilnahme, Ideenreichtum sowie saubere und präzise Umsetzung sind u.a. Bewertungskriterien.
Zwischen- und Abschlusspräsentation in analoger Form.
Dokumentation in analoger und digitaler Form sowie das Referat als PDF (auf CD) müssen zur Abschlusspräsentation vorliegen und abgegeben werden.
Einschreibung über den Workspace ab 28.03.2011.
1.011 – 2
Grundlagen Farbe und Form
Wahrnehmung und Bildsprache – In vier verschiedenen Übungsschritten wird die Entschlüsselung der Bildsprache untersucht.
- Bildliche und formale Analogien
- Bildkorrespondenzen
- Objekt und Kontext
- Inszenierung
Vorgehensweise:
- Bildnerische Analogien werden auf ihre formalen Ähnlichkeiten und auf den Objektkontext hin betrachtet, um die kreative Assoziationsfähigkeit der Formwelten zu trainieren.
- Unter dem Thema »Bildkorrespondenzen« werden jeweils zwei Abbildungen ausgewählt, deren bildliche Analogien und Andeutungen, inhaltliche Gemeinsamkeiten und kreative Assoziationen verdeutlichen.
- Ein Gegenstand wird in verschiedenen Kontexten platziert und dadurch verstärkt, kontrastiert, korrumpiert, camoufliert oder ...
- Ein Dialog zwischen Objekt und Kontext soll dramaturgisch inszeniert werden. Durch unerwartete und neue Kombinationen werden inspirierende Zusammenhänge entstehen, bis hin zu Illusionen und Fantasiewelten.
Hinweise
Regelmäßige Teilnahme, intensive Auseinandersetzung mit der Thematik sowie saubere Umsetzung sind u.a. Bewertungskriterien.
Zwischen- und Abschlusspräsentation in analoger Form.
Dokumentation in analoger und digitaler Form (auf CD) müssen zur Abschlusspräsentation vorliegen und abgegeben werden.
Einschreibung über den Workspace ab 28.03.2011.
Erstes Treffen am 07.04.2011
1.011 – 3
Grundlagen Farbe und Form
Welches Gestaltungspotenzial steckt in der Farbe? Wir spüren emotionalen und visuellen Farbwirkungen nach und analysieren wahrnehmungspsychologische, kulturelle, ästhetische und technische Bedingungen und Möglichkeiten. Theoretische Betrachtungen und praktische Übungen in unterschiedlichen Medien.
Hinweis
Für alle Studiengänge
1.012 – 1
Grundlagen Fläche und Struktur
A) Grundbedingung für Gestaltungsprozesse/Theoretische Aspekte und praktische Umsetzung:
Es werden die elementaren Grundbegriffe vermittelt und im Umgang mit bildnerischen Mitteln nach Wegen gesucht, über die Konzentration, die Reduktion, in die Abstraktion zu finden.
B) Wesen, Funktion und Anwendung der Zeichnung – Betrachtung über den Wunsch des Menschen, zu zeichnen. Theorie und Praxis: Angebot von vielfältigen, auch historischen, zeichnerischen Techniken als Möglichkeit der Prägung der eigenen »Handschrift«.
A: für Studienanfänger
B: für Studierende mit Kenntnissen der Grundbegriffe des Gestaltens
Ein gemeinsames Projekt als Semesterthema bietet neben den traditionellen Techniken Raum für Experimente.
1.012 – 2
Grundlagen Fläche und Struktur
Wir experimentieren mit dem Werkstoff Papier und Pappe in unterschiedlichen Anwendungsbereichen und Dimensionen. Die vielfältigen gestalterischen und kreativen Möglichkeiten, die diese Materialien bieten, werden ausprobiert. Über Schneiden, Falzen, Weben und Schichten werden Strukturen gebildet, unter Einbeziehung grafisch bearbeiteter Oberflächen geht es von der Fläche zum Objekt und anhand von Layern und Überlagerungen zur Inszenierung im Raum. Vorgehensweise: In aufeinander folgenden, elementaren und formalen Übungen, werden die Möglichkeiten des Materials fantasievoll ausgelotet. Im Verlauf des Kurses erweitern sich die Dimensionen und Interventionen.
Hinweise
Regelmäßige Teilnahme, Ideenreichtum sowie saubere und präzise Umsetzung sind u.a. Bewertungskriterien.
Zwischen- und Abschlusspräsentation in analoger Form.
Dokumentation in analoger und digitaler Form (auf CD) müssen zur Abschlusspräsentation vorliegen und abgegeben werden.
Einschreibung über den Workspace ab 28.03.2011
1.013 – 1
Grundlagen Körper
Plastische Übungen am Beispiel natürlicher Formen. Gesamtform, Formaufbau,
Formübergänge natürlicher Objekte werden in mehreren Schritten analysiert. Ziel der Übung ist die verbesserte räumliche Wahrnehmung und ein erweitertes Repertoire bei neuen Formentwicklungen.
Technik und Material: Aufbau von Tonmodellen, Abformen durch Gipsabgüsse.
1.013 – 2
Grundlagen Körper
Plastische Gestaltungsübungen unter dem Aspekt Struktur und Bewegung.
In einer Reihe von aufeinander folgenden Übungen werden mittels einfacher Formoperationen syntaktische Fragestellungen bearbeitet.
Ziel der Übungen ist die Entwicklung plastischer Objekte, deren Konfiguration und Konstruktion nachvollziehbar begründet werden kann. (Formadditionen, Formdurchdringungen, Entwicklung beweglicher Strukturen.)
Technik und Material: In der Übungsreihe werden unterschiedliche, einfache Modelltechniken erlernt und Materialien angewandt.
1.013 – 3
Grundlagen Körper
Plastische Gestaltungsübung zu Objekten, die klein sind oder sich klein machen können.
Grundlage des Kurses ist die von Yoshida Mitsukuni, Tanaka Ikko und Seseke Tsune als »Ethos of Japanese Life« beschriebene »Compact culture«.
Es sollen Arbeiten entwickelt werden, die aufgrund ihres Organisationsprinzipes (Falten/Stapeln/Nesten/Rollen ...) oder ihrer Verwandlungsmöglichkeit (Miniaturisierung/Transformation ...) mit wenig Raum auskommen.
1.021 – 1
Grundlagen der
handwerklichen Darstellung
Die Gestalt der menschlichen Figur, Anatomie, Proportionslehre, Statik.
1.021 – 2
Grundlagen der
handwerklichen Darstellung
Entwurfsdarstellungen im Designprozess – Entwürfe effektiv und verständlich visualisieren – von der einfachen Skizze zur Darstellung in Präsentationsqualität.
Kompakte Vorlesung mit anschließendem Übungsseminar.
- Vorstellung und Anwendung verschiedener Darstellungstechniken und Zeichenmaterialien
- Faktoren einer Entwurfsdarstellung
- Grundlagen der Renderingtechnik
- Realistische Wiedergabe von Oberflächen und Materialien
- Übungen zum Freihandzeichnen
- Grundlagen der perspektivischen Darstellungen
- Darstellende Produktanalyse – Wiedergabe von Aufbau und Funktion eines Produktes
- Anwendungsbeispiele aus der Designpraxis
- Rendering/ Präsentationszeichnung digital (Photoshop/Illustrator) und Kombination mit traditionellen Techniken
1.021 – 3
Grundlagen der
handwerklichen Darstellung
Das Kursangebot ist auf die Vermittlung schriftgestalterischer Elementarkenntnisse und Grundfertigkeiten orientiert. Im Vordergrund stehen die theoretische und praktische Auseinandersetzung mit kalligrafischen bzw. typografischen Grundfragen, experimentelle Werkzeug- und Formerfahrungen sowie die projektorientierte Anwendung individueller kalligrafischer Studienergebnisse.
1.022 – 1
Grundlagen der digitalen Darstellung
Die Beschäftigung mit der Visualisierung komplexer Inhalte, Prozesse, Funktionen oder ästhetischer Strukturen setzt ein fundiertes Grundlagenwissen der Elemente grafischen Gestaltens voraus. Ausgehend von der kleinsten Einheit, dem Punkt, bis hin zu komplexen Strukturen, werden gestalterische Mittel, ohne die Beeinflussung eines Inhaltes, kennengelernt. Erweiternd wird die Dimension Zeit hinzugenommen um dynamische Prozesse zu generieren.
Hinweise
Max. 15 Teilnehmer.
Erstes Treffen am 08.04.2011
1.022 – 2
Grundlagen der digitalen Darstellung
Es werden die Grundlagen des digitalen Modellbaus mittels CAM Programmierung für das CNC Fräsen vermittelt.
Das Programm Visual Mill 6.0 wird anhand von typischen 2D und 3D Bearbeitungsmethoden erschlossen.
Es werden typische Zerspanungsmaterialien im Modellbau, Eigenschaften von Fräswerkzeuge, Bearbeitungsstrategien, Tricks und Griffe im Umgang mit dem Programm Visual Mill behandelt.
Programmierübungen werden an eigenen Entwürfen der Kursteilnehmer durchgeführt.
Visual Mill ist ein gut verständliches, intuitiv erlernbares CAM Programm. Es ist die Wissensbasis zur Anwendung von CNC Fräs-Technologie.
Kursvoraussetzung sind gute CAD-Kenntnisse
Hinweise
Max. 14 Teilnehmer.
Einschreibung über gleichnamigen Incom-Workspace
1.022 – 3
Grundlagen der digitalen Darstellung
Es geht praktisch zur Sache. In kleineren Übungen werden die Programmierkenntnisse in Visual Mill aufgefrischt und angewandt. Systematisch wird die Fräsmethodik an der Isel 3-Achs Fräse erklärt und unmittelbar in Erfahrung gebracht. In allen wichtigen Grundzügen erschließen wir uns die CNC Technologie und deren Ansteuerungsmöglichkeiten.
Stetige Übungen und deren zeitnahe Umsetzung sollen an die kontrollierte Bedienung der Maschine heranführen. Ziel der Veranstaltung ist der selbstsichere und verantwortungsvolle Umgang mit der vorhandenen CNC-Frästechnologie.
Der Kurs vermittelt im Learning by Doing alle relevanten Kenntnisse zum Einsatz der 3-Achs Fräse im digitalen Modellbau.
Hinweis
Kursvoraussetzung sind gute CAD- und CAM- (VisualMill) Kenntnisse
.
Max. 14 Teilnehmer.
Einschreibung über gleichnamigen Incom-Workspace
1.022 – 4
Grundlagen der digitalen Darstellung
Cinema4D – The Thing from outer space! Atemberaubende Effekte in 3D
3D-Visualisierung ist mittlerweile Standard-Anteil der grafischen Visualisierungstechniken in allen Bereichen der visuellen Kommunikation geworden. 3D-Modelle und Grafiken haben den praktischen Vorteil in sämtlichen Dimensionen und Formaten ausgegeben werden zu können: Egal ob stehendes Bild als Illustration, Motion Graphics oder aktuelle Visualisierungstechniken wie 3D-Stereoskopie oder Fulldome-Video, (sog. Ganzkuppelprojektion).
Der Kurs soll den Einstieg in die 3D-Welt erleichtern und Inspirationen geben für das durchaus reflektierte Gestalten in der 3. Dimension. Im Rahmen des Kurses wird es eine Einführung in die Software Cinema 4D geben, sowie einen kleinen Rückblick auf Kurioses und Interessantes aus den letzten 100 Jahren 3D.
1.023 – 1
Fachtechnische Grundlagen
Der Kurs bietet eine Einführung in die Welt der professionellen Erzeugung von Druckprodukten, beginnend bei der Gestaltungsplanung über die Bildbearbeitung und Druckvorlagenherstellung bis hin zum fertigen Druckerzeugnis. Es werden die gängigen Druckverfahren vorgestellt und erörtert, deren Einsatzmöglichkeiten besprochen und die korrekte Erstellung digitaler Druckvorlagen behandelt und anhand von Übungen vertieft. Um den Themenkreis abzurunden, werden die Möglichkeiten der Schaffung von Mehrwerten durch Druckveredelungen aufgezeigt.
Einen weiteren Eckpunkt bildet die Einführung in den Themenbereich ColorManagement und die korrekte Anwendung in den Bereichen Print und Screen.
Ziel des Kurses ist die eigenständige Planung, Abwicklung und Steuerung von Druckproduktionen über alle Stufen der Prozesskette hinweg.
Hinweis
Kursbeginn am 6.4.2011
1.023 – 2
Fachtechnische Grundlagen
Im Mittelpunkt dieses Programmierkurses steht die Auseinandersetzung mit den ästhetischen Qualitäten von Software. Wie jedes andere Material, so hat auch Software besondere Eigenschaften, deren Verständnis für einen gelungenen Entwurfsprozess notwendig ist. In praktischen Übungen sollen einerseits Programmierkenntnisse, besonders aber auch ein kreativer Umgang mit Software vermittelt werden. Der Kurs richtet sich ausdrücklich sowohl an Anfänger als auch an Fortgeschrittene. Im Kurs wird die Open-Source Programmiersprache und Programmierumgebung »Processing« verwendet. (http://processing.org) Processing basiert auf Java. Insofern bietet der Kurs eine hervorragende Grundlage, um später in Java, Actionscript (Flash) oder JavaScript zu programmieren.
1.111
Grundlagen der grafischen Gestaltung
Grundlegende Übungen zur Bildfindung, Organisation der Fläche und Bild-Schrift-Beziehung:
Die Ergebnisse der einzelnen Übungen werden zu einem Buch zusammengefasst.
1.112 – 1
Typografische Grundlagen
In systematischen Experimenten mit typografischen Elementen werden praktische und typografische Kenntnisse über historische und technische Entwicklungen, Klassifikationen von Satzschriften, Schreib- und Satzregeln, sowie deren Anwendung anhand von Layoutübungen vermittelt.
Hinweise
Max. 24 Telnehmer
1.112 – 2
Typografische Grundlagen
Fachliche Vertiefung der Grundkenntnisse typografischer Gestaltung. Schreib- und Satzregeln sowie Detailtypografie werden systematisch anhand von Satzübungen untersucht.
Hinweise
Voraussetzung: Typobasis oder vergleichbare typografische Grundkenntnisse, wenn diese durch Arbeitsproben nachgewiesen sind.
Dieser Kurs kann im Rahmen der Übergangsregelung (in Beantragung) zur Neuakkreditierung alternierend bei entsprechenden Grundkenntnissen s.o. oder ergänzend zu TypoBasis belegt werden.
Max. 28 Telnehmer
1.112 – 3
Typografische Grundlagen
In systematischen Experimenten mit typografischen Elementen werden praktische und typografische Kenntnisse über historische und technische Entwicklungen, Klassifikationen von Satzschriften, Schreib- und Satzregeln, sowie deren Anwendung anhand von Layoutübungen vermittelt.
Hinweis
Max. 24 Teilnehmer
1.121
Grafikdesign
Am Anfang steht nur eine Idee. Um ihr eine geeignete Form zu verleihen, braucht man »Training und einen Coach«. Das Fach Grafikdesign bietet beides, denn es ist heutzutage mehr als je zuvor ein konkurrenzorientiertes Gebiet. Aus diesem Grund wird im Fach Grafikdesign viel Wert gelegt, auf die Teilnahme der Studenten an verschiedenen Designwettbewerben (z.B. Plakatwettbewerb, Postkartenwettbewerb, Logo-Wettbewerb etc.).
Zudem bietet das Fach parallel zu den Wettbewerbsthemen ein freies Thema an, um die Kreativität der Studierenden zu fördern. Außer praktischen Übungen macht das Fach »Bekanntschaften« mit herausragenden Persönlichkeiten der Design- und Kunstwelt im historischen und modernen Kontext. Diese werden in Form von Bildpräsentationen und Designanalysen dargelegt.
1.122
Illustration
Ausgehend von einer experimentellen Herangehensweise und dem Erproben unterschiedlicher Techniken entstehen illustrative Serien zu einem Themenbereich.
Die Kursteilnehmer haben die Möglichkeit, sich Grundlagen für einen persönlichen illustrativen Stil zu erarbeiten und unterschiedliche Wege zur illustrativen Gestaltung kennen zu lernen. Besonderer Wert wird auf die Wechselbeziehung zwischen Illustration und Typographie gelegt. Es entstehen experimentelle Buchobjekte.
Hinweis
Interdisziplinäres Kursangebot
1.123
Schriftentwicklung
Startkurs für Grund- und Hauptstudium
1.124
Advertising Design
Entwicklung einer Advertising Design-Kampagne mit von Ihnen angefertigtem Material. Es werden grundlegende Fragestellungen für den Themenbereich Kommunikationsdesign/Advertising Design behandelt. Die Schwerpunkte liegen auf der Analyse der gestellten Aufgabe, dem Einüben assoziativer Methoden und der Formulierung entsprechender Konzeptionen. Dies insbesondere in der praktischen Umsetzung – der Gestaltung.
Als Kommunikationsdesignerin oder Kommunikationsdesigner handeln Sie mit Bedeutung. Mit Bedeutungsverschiebung. Sie unterlegen Text und Bild mit der von Ihnen gewollten, dem Kommunikationsziel dienenden Absicht.
Thema:
- 1. Schritt: Sie alle fotografieren oder haben im Urlaub fotografiert. Diese Fotos bringen Sie mit. Sie können auch Fotos von Ihrer »Tante« nehmen.
- 2. Schritt: Kategorisieren Sie Ihre Bilder. Zum Beispiel Landschaften, Menschen, Gebäude, Wanderungen, Autos, Flugzeuge, Strände etc. Objekte, Subjekte und Stimmungen.
- 3. Schritt: Sie analysieren Ihre Fotos. Was sehen Sie vordergründig und was ist erst auf den zweiten Blick erkennbar? Sie bilden Assoziationsketten zu Ihren ausgesuchten Bildern/Ausschnitten, um hinter die zusätzliche Bedeutung Ihrer Arbeiten zu kommen. Dazu kommt dann die verbale Aussage und die typografische Gestaltung.
- 4. Schritt: Sie suchen Produkte oder Institutionen, die sie mit Ihren Fotos bewerben wollen. Konzeption von zwei Kampagnen. Zwei Kampagnen, mit jeweils mindestens 3 unterschiedlichen Motiven für ein Produkt, eine Institution. Also insgesamt 6 Anzeigen.
Die Bilder können Sie fotokopieren und verfremden, Sie können sie durch den Computer jagen und nach Herzenslust verunstalten, Sie können sie zerschneiden und beschneiden (geht auch mit dem Computer) usw. Das alles wird davon abhängen, was Sie mit den Bildern machen wollen, welche Aussage Sie treffen werden.
Hinweise
Zwischenpräsentation und Abschlusspräsentation.
Nur für Studierende des Fachbereichs Design.
1.125
Corporate Identity
Grundlagen in Corporate Identity und Design.
Grundlagenkurs mit Vorlesungen, Übungen, Stegreifentwurf.
Hinweis
Dieser Kurs ist Voraussetzung für CI-Hauptstudiumskurse
1.126 – 1
Digitale Medien
In Einzel- und Teamarbeit sollen grundlegende Gestaltungsthemen des Applicationdesigns analysiert und systematisiert werden. In Übungen und mit Referaten werden die einzelnen Themenbereiche erarbeitet:
- Orientierung (Navigation, Struktur, Informationsarchitektur)
- Information (Text, Bild, Sound, Bewegtbild)
- Layout (Komposition, Fläche, Farbe, ...)
- Interaktion (Userinterface, Funktionalität, Verhalten ...)
Ziel ist die Entwicklung und Gestaltung einer SMALL&SMART Applikation in einem der beiden Programme FlashMX/Keynote
Hinweis
Es wird der sichere Umgang mit dem MAC/PC und den Programmen der Adobe CS4 Suite vorausgesetzt.
1.126 – 2
Digitale Medien
Betreuung gestalterischer wie künstlerischer Einzel- und Gruppenprojekte. Es werden vorrangig Arbeiten betreut, die den Rechner als gestalterisches/kommunikatives/interaktives Medium nutzen.
Vorstellung und Besprechung von Projektskizzen und Arbeitsergebnissen.
Hinweise
Eine Anmeldung zum Erstgespräch über den Workspace bei Incom oder per E-Mail.
Das Angebot findet 14-tägig statt.
1.127
Multimedia/AV
Einführung in die Konzeption und Gestaltung dynamischer Multimedia-Formate. Wieviel Bewegung braucht ein Logo? Was ist Corporate Motion? Wie verhält sich bewegte Typographie zu bewegtem Bild? Gibt es eine visuelle Entsprechung zu einem akustischen Signal? Innerhalb des Seminars werden in drei Einzelprojekten drei unterschiedliche Bewegtbildformate konzipiert und entwickelt. Es werden dabei produktionstechnische, materialtechnische und logistische Kompetenz in der Entwicklung von zeitbasierten Medienproduktionen vermittelt.
Hinweise
Voraussetzung: Sicherer Umgang mit den Grundwerkzeugen der digitalen 2D-Mediengestaltung.
Die Teilnehmerzahl ist begrenzt.
1.128
Fotografie
Der Kurs wendet sich an Studierende, die die technischen Grundlagen der Fotografie beherrschen. Betrachtet werden verschiedene fotografische Sprachen aus Editorial, Werbung und Kunst. Zweck und Wirkungsweise sollen analysiert werden. Wie werden Bilder verwendet? Parallel zur Recherche sollen Studierende ihr eigenes Thema erarbeiten und eine fotografische Sprache dazu entwickeln.
Hinweise
Voraussetzung für die Teilnahme ist der abgeschlossene Technik- und Laborkurs bei Frau Tietze oder Fachkenntnisse selben Niveaus.
Max. 20 Teilnehmer.
1.132 – 1
Designtechnologie
Der Kurs bietet einen Einstieg in die Thematik der Produktherstellung mittels generativer Fertigungstechnologien. Es wird ein Überblick über die z.Zt. gängigsten Verfahren gegeben und anhand von Referaten vertieft. Freiheiten und Einschränkungen generativer Verfahren werden aufgezeigt und diskutiert.
Anhand einer oder mehrerer kleiner Entwurfsübungen werden ausgewählte digitale Techniken erprobt.
Themen für die Entwurfsübung(en) werden noch bekanntgegeben.
Geplant ist mind. eine Exkursion zu einem Industriepartner oder Forschungsinstitut.
Hinweis
e
Der sichere Umgang mit einem CAD-Programm ist erforderlich.
Max. 10 Teilnehmer.
Der Weg ist das Ziel.
1.132 – 2
Designtechnologie
Das Wechselspiel zwischen Herstellungsverfahren und Entwurf ist eines der grundlegenden Herausforderungen im Design.
In diesem Seminar werden unterschiedliche Fertigungstechniken vermittelt und exemplarisch in ihrer Anwendung und ihren Möglichkeiten in Entwurfsübungen untersucht. Dabei liegt der Fokus auf dem material- und fertigungsgerechten Entwerfen. Durch Exkursionen wird das erworbene Wissen vertieft und Einblick in die Praxis gewonnen.
1.141 – 1
Produktdesign
Anlass für das Thema ist die Ausschreibung eines studentischen Wettbewerbs der Firma Machalke Polsterwerkstätten GmbH. Ziel ist es realisierbare Entwürfe zu entwickeln, eine Auswahl soll umgesetzt werden.
Hinweise
Weitere Informationen werden in den kommenden Tagen online gestellt.
Die Teilnahme am Wettbewerb ist freiwillig und unabhängig von den Arbeitsergebnissen im Rahmen des Entwurfsseminars.
Dieser Kurs ist für Grund- und Hauptstudium.
Kick-Off: Donnerstag 07.04.2011, 9.00 Uhr, Raum 1.06
1.141 – 2
Produktdesign
Anlass für das Thema ist die Ausschreibung eines studentischen Wettbewerbs der Firma Sanus AG. Ziel ist es realisierbare Einrichtungen zu entwickeln, eine Auswahl (Wettbewerbsgewinner) soll zeitnah in den Musterwohnungen umgesetzt werden.
Hinweise
Weitere Informationen werden in den kommenden Tagen online gestellt.
Die Teilnahme am Wettbewerb ist freiwillig und unabhängig von den Arbeitsergebnissen im Rahmen des Entwurfsseminars.
Kick-Off: Freitag 08.04.2011, 9.00 Uhr, Raum 1.06
1.141 – 3
Produktdesign
Initiierung und/oder Betreuung von Projektteams die sich auf der Basis eines Themas gründen und unter semiprofessionellen Bedingungen, praxisorientiert und eigenverantwortlich, z.B. im Rahmen einer Entwicklungsanfrage von Dritten, Wettbewerben, etc, arbeiten.
1.142
Produkt- und Umweltdesign
Improvisation, Transformation, Recycling und Reduktion auf das Wesentliche das sind die Schwerpunkte des Entwurfskurses. Es sind Möbel zu gestalten (und zu bauen) die dem Monatsbudget von Designstudenten/innen entsprechen und in ihrer Materialität, Funktionalität und Ästhetik neue Wege gehen.
1.143
Industrial Design
Patchwork lässt sich schon bis ins erste vorchristliche Jahrtausend in Ägypten nachweisen. Zeltbahnen, Decken, Kleidung wurden mit Patchwork gestaltet und haben den Ursprung vorrangig im Textilen. In der Arbeit wird es im Vorfeld eine größere Recherche zu Materialien geben und der Frage, was Patchwork im erweiterten Sinn bedeutet, auf was wir den Begriff übertragen können.
Außerdem sollen im Projekt Konzeptionen entwickelt werden, die sich mit der Frage beschäftigen, was sind zeitgemäße und ästhetisch relevante Patchworks und auf welche Objekte lassen sie sich anwenden.
Lernziele:
- Recherche
- Entwicklung von Konzeptionen
- Darstellung in Form von Skizzen und 3D Rendering
- Materialien
- 1:1 Prototyp
1.144
Raum- und Ausstellungsdesign
Kennenlernen verschiedener Ausstellungstypen + Gestaltungsansätzen.
Recherche (gemeinsame Museumsbesuche), Analyse, individueller (eigener) Ansatz: Konzeption, Entwurf, Präsentation und Dokumentation.
1.151
Grundlagen Interfacedesign
Dieser Kurs stellt eine grundlegende Auseinandersetzung mit den zentralen Themen des Interface Designs dar. Ausgehend von einer Reihe von Entwürfen und Experimenten wird die Herangehensweise an gestalterische Probleme im Interface Design vermittelt. Konkret werden im Kurs die Themen Screendesign, grafische User-Interfaces, Visualisierung und Semiotik behandelt. Dabei stehen insbesondere konzeptionelle Studien im Mittelpunkt. Weiterhin wird ein Überblick auf die Geschichte des Interface Designs gegeben, wobei relevante Projekte im Detail diskutiert werden.
1.161
Design of Physical and Virtual Interfaces
»The most profound technologies are those that disappear. They weave themselves into
the fabric of everyday life until they are indistinguishable from it.« Mark Weiser, The Computer of the 21st Century, 1991
Der Grenzbereich zwischen der Welt der Atome und der Welt der Bits stellt auch 40 Jahre nach der Erfindung der Maus Herausforderungen an Gestalter dar.
Im »Physical Interaction Designs« steht der Mensch mit den Möglichkeiten und Einschränkungen seiner physischen und kognitiven Leistungsfähigkeit im Zentrum der Gestaltung von innovativen Schnittstellen zum Computer.
Im Kurs werden die grundlegenden Denkweisen vorgestellt und diskutiert. Außerdem werden die Werkzeuge des Physical Interaction Designs vorgestellt und in der Projektarbeit angewandt.
1.162
Interaction Design
Was hat man von Online-Austellungen zu halten und welche Mittel sind dem Medium gemäß? Ziel ist es, eine Konzeption für ein webbasiertes Ausstellungstool zu entwickeln, das unsere Projekte einer breiteren Öffentlichkeit erschliesst.
Die Anforderungen an das Tool werden im Kurs durch eingehende Recherche existierender Möglichkeiten und im Austausch mit nutzerzentrierten Bedürfnissen entwickelt.
Themenbereiche:
- Recherche aktueller Webformate und Strategien (HTML5, CSS und Dyamic CSS, Jquery)
- Lassen sich »reale Inszenierungen« ins Virtuelle übertragen (Beispiel VIP Art Fair)
- Wie kann man das Visuelle in den Vordergrund stellen und eine ästhetische Erfahrung forcieren.
- Nutzerzentrierte Analyse: Was wünschen wir uns von unseren Jahresausstellungen?
- Übertragung der Erkenntnisse in Softwarekonzeption und visuelle Interface-Scribbles/Prototypen
In Einzel- oder Teamarbeit sollen Teilanwendungen einer Softwarelösung für Projektdarstellungen konzipiert und erprobt werden.
Hinweis
Programmierkenntnisse sind wie immer von Vorteil, aber nicht Bedingung zur Kursteilnahme.
1.163
Design of Software Interfaces
Der Basiskurs führt in die theoretischen, methodischen und praktischen Grundlagen der Mensch-Computer Interaktion (Human-Computer Interaction) und der verwandten Themen Human-Centered Design, Usability Engineering & User Experience Design ein.
In diesem Semester ist der Kurs Teil des adcfieldwork, einem Gemeinschaftsprojekt von creative.nrw und dem art directors club. Die Themen für die Projektarbeit sollen Lösungsansätze für die Briefings des ACD aufgreifen und ausarbeiten. Das übergeordnete Thema des acdfieldwork lautet: In welcher Gesellschaft wollen wir eigentlich leben? Die im Wandel begriffene Gesellschaft evoziert eine komplexe neue Wirklichkeit von konkreten Lebens- und Handlungsformen des alltäglichen Miteinanders. Mobilität, Ernährung und Arbeitszeitmodelle sind heute ganz anderen Bedingungen ausgesetzt als noch vor 10 oder 15 Jahren. War der Umgang mit Ernährung in der Vergangenheit recht unbekümmert, fragen wir heute nach Herkunft und toxischer Belastung von Lebensmitteln. Galt der Nine-to-Five-Arbeitstag in einer männerdominierten Arbeitswelt bisher als gängiges und allgemein akzeptiertes Modell, fragen wir uns heute, wie familienfreundlich ein solches Modell eigentlich ist. Stand früher das Wort Mobilität für das reine Fortkommen von nach A nach B, haben wir heute unter den veränderten Voraussetzungen der Globalisierung und der »Informationsgesellschaft« ein erweitertes Verständnis von Raum.
Weitere Infos unter www.adc-fieldwork.de
1.164
Informationsarchitektur und -visualisierung
Vermittelt werden Grundlagen zur Analyse von Informationsaufnahmeprozessen und Strukturierung komplexer Informationszusammenhänge unter didaktischen, logischen und ergonomischen Gesichtspunkten.
Visualisierungsmethoden und Navigationsmodelle in narrativen, interaktiven und sequentiellen Kontexten werden in Kurzprojekten mit Hilfe von u.a. wahrnehmungstheoretischen, semiotischen und gestalterischen Grundlagen experimentell untersucht und erarbeitet.
Hinweise
Max. 15 Teilnehmer.
Erstes Treffen am 07.04.2011
1.211
Grundlagen der geisteswissen-
schaftlichen Theorie
Für alle Studierenden, die einen Schein im Fach »Grundlagen der Geisteswissenschaftliche Theorie« projektbegleitend erwerben wollen, ist es Pflicht, drei Übungen »Techniken zur professionellen Informationsgewinnung« erfolgreich zu besuchen. Die Übungen werden in der Bibliothek von Frau Violet angeboten. Anschließend kann der Nachweis der Kenntnisse korrekten Recherchierens, Zitierens und Nachweisens von Quellen in einem Text erfolgen, welcher in einem Projekt (z.B. Eros in allen Dingen) entsteht.
Hinweis
Blockveranstaltung, Termine werden noch bekannt gegeben.
1.212
Design- und Medientheorie
Design als Bedeutungsarbeit und soziale Verständigung. Vorlesung und Seminar zu Grundrelationen der Wahrnehmung und Deutung der Formen von Produkten und Kommunikationsmitteln, deren Gebrauch in der Kommunikation der Menschen heute und in der Vergangenheit sowie zu Design-Strategien und Design-Ideologien. Die Teilnehmer analysieren ein selbst gewähltes Design-Objekt (ein Produkt oder ein Kommunikationsmittel) hinsichtlich seiner Faszinationskraft und seiner Designqualität auf der Grundlage verschiedener designtheoretischer Konzeptionen. Die Analyseergebnisse werden in einer 7-minutigen Zwischen- und einer 3-minütigen Endpräsentation vorgestellt sowie als Dokumentation online publiziert.
Hinweis
Hauptseminar und Vorlesungen 11.00 – 14.00 Uhr;
Kleingruppenkonsultationen 18:00 – 22:00 Uhr
1.213 – 1
Kultur-, Kunst- und Designgeschichte
Die Musterwohnung; idealer Raum oder reales Leben? Zwischen Lebenswelt und Ausstellung.
Sich »einrichten in den Dingen« ist mit Martin Heidegger auch gleichzeitig ein Einrichten in Bedeutungen und die Produktion von Identität. Welcher Bilder zeigen sich in den Musterwohnungen der Moderne und in den Möbelhäusern der Gegenwart. Das Seminar ist als Ergänzung zu einem Seminar von Prof. Jörg Hundertpfund konzipiert. Es kann aber auch unabhängig von diesem besucht werden. Es handelt sich wie bereits im letzten Semester um ein Lektüreseminar. Sie werden Texte zu Raumtheorie lesen und vorstellen und Beispiele verschiedener Ausstellungssituationen kennenlernen.
Hinweise
Dieser Kurs wird für das Grund- und Hauptstudium angeboten.
Es sind Blocktermine und eine kleine Exkursion geplant. Erster Blocktermin: Sa, 16.04.2011, 12–15 Uhr, Werkbundarchiv Museum der Dinge. Im Vorfeld zu diesem Termin bekommen Sie von mir noch Texte und eine Reihe Themen angeboten, für die Sie sich bitte eintragen.
1.213 – 2
Kultur-, Kunst- und Designgeschichte
Der moderne Klassiker und aktuelle Tendenzen im Design
Bereits die Ausstellungspraxis des Museums of Modern Art sensibilisiert ab 1929 für Möbel als »modern art«. Mit solchen Setzungen und Etablierungen des Designs im Museum geht auch die Behauptung einher, dass diese Kategorie angewandter Gestaltung mit Werken aus der Kunst vergleichbar und analog rezipierbar ist.
Hinweise
Dieser Kurs wird für das Grund- und Hauptstudium angeboten.
Es sind Blocktermine und eine kleine Exkursion geplant. Erster Blocktermin: Sa, 16.04.2011, 15–19 Uhr, Werkbundarchiv Museum der Dinge. Im Vorfeld zu diesem Termin bekommen Sie von mir noch Texte und eine Reihe Themen angeboten, für die Sie sich bitte eintragen.
1.221 – 1
Designmanagement
Vorlesung und Übungen zur Vermittlung von Basiskenntnissen über Funktionsweisen und Beziehungen von Marktteilnehmern untereinander an Hand von Fallbeispielen. Neben der Vermittlung der theoretischen Grundlagen steht die praktische Erarbeitung von Analysen und Designmanagementstrategien für ausgewählte Marktsegmente und Zielgruppen im Mittelpunkt.
Arbeitsweisen: Teamarbeit, Präsentationen und Diskussion.
Hinweise
Zur theoretischen Vor- und Nacharbeit wird im Incom-Workspace eine Literaturliste veröffentlicht.
Scheinerwerb durch aktive Mitarbeit, mehrere Präsentationen und eine Dokumentation digital und als A1-Plakat.
1.221 – 2
Designmanagement
Vorlesung und Übungen zur Vermittlung von Basiskenntnissen über Funktionsweisen und Beziehungen von Marktteilnehmern untereinander an Hand von Fallbeispielen. Neben der Vermittlung der theoretischen Grundlagen steht die praktische Erarbeitung von Analysen und Designmanagementstrategien für ausgewählte Marktsegmente und Zielgruppen im Mittelpunkt.
Arbeitsweisen: Teamarbeit, Präsentationen und Diskussion.
Hinweise
Zur theoretischen Vor- und Nacharbeit wird im Incom-Workspace eine Literaturliste veröffentlicht.
Scheinerwerb durch aktive Mitarbeit, mehrere Präsentationen und eine Dokumentation digital und als A1-Plakat.
1.221 – 3
Designmanagement
Mit Systematik zu neuen Ideen: Wie kommt man schneller, effizienter an neue kreative Ideen? Der Kurs wird mit vielen Übungen und Praxis Beispielen durchgeführt, so dass die Studenten gleichzeitig ihre Präsentationstechniken trainieren können.
Arbeitsweisen: Teamarbeit, Präsentationen und Diskussion
Hinweise
Benoteter Leistungsnachweis: aktive Teilnahme, mehrere Präsentationen, Endpräsentation mit einer Dokumentation (digital und als A1 Plakat).
Max. 20 Teilnehmer.
Termine
Di und Mi am
05.04., 06.04.2011
19.04., 20.04.
03.05., 04.05.
17.05., 18.05.
31.05., 01.06.
14.06., 15.06.
28.06., 29.06.
12.07., 13.07.
1.312 – 1
Interdisziplinäres Zusatzfach
Im Donnerstagskino werden in jedem Semester Sichtungs- und Diskussionsräume geöffnet. Stets orientiert sich die Filmauswahl an einem bestimmten Thema oder einer Frage – in den vergangenen Jahren waren dies Themen wie »Phantasmen«, »Helden«, »Blindheit«, »Französisches Kino«, »Raum«, »Arbeit«, »Ton« oder »Farbe«.
Dieses Semester ist dem Thema »Scheitern« gewidmet.
Hinweis
Diese Veranstaltung ist geöffnet für die Studiengänge des Fachbereichs Design der FH Potsdam sowie das Nebenfach Medienwissenschaft und den BA Kulturwissenschaft.
1.312 – 2
Interdisziplinäres Zusatzfach
Der Career-Service der Fachhochschule Potsdam bietet Rhetorik-, Zeitmanagement-, Motivations-Seminare für Studierende und Absolvent(inn)en der FHP (bis ein Jahr nach dem Abschluss) kostenfrei an.
Verbindliche Anmeldung per E-Mail an den Career-Service unter Angabe von Name, Vorname, Telefonnummer, Studienfach, Studiensemester und Matrikelnummer.
Hinweis
Im Fachbereich Design wird die Teilnahme an 6 Seminaren mit einem Schein für das Interdisziplinäre Zusatzfach anerkannt. Details bitte erfragen.
Links & Downloads
Career-Service
PDF-Download Programm SoSe 2011
1.312 – 3
Interdisziplinäres Zusatzfach
Eine Hochschulveranstaltung die aus der Reihe tanzt.
Der Klimawandel ist in aller Munde, und wie wir wissen stehen die Folgen nicht zum Besten. Wie aber sieht das interne, das soziale und kommunikative Klima aus – in der Gesellschaft, aber auch an einem Ort wie die FHP?
Im aktuellen Sommersemester 2011 wird in drei verschiedenen Veranstaltungen die Möglichkeit geboten, mit Interessierten aus anderen Fach- und Arbeitsbereichen zu einer guten interdisziplinären Lehr-, Lern- und Forschungskultur beizutragen. Dabei soll das das kommunikative Klima nicht nur untersucht, sondern auch angeregt und die Ergebnisse kreativ zum Ausdruck gebracht werden – wahlweise mit musikalischen, filmischen oder theatralen Mitteln. Ein Aktionstages Ende Juni wird die Ergebnisse der Projektgruppen schließlich hochschulweit präsentieren.
Weitere Infos finden Sie im PDF oder unter http://interflex.incom.org/projekt/15
1.411 – 1
Werkstätten 2D
Fotolabor: Die Studierenden werden in die Labortechnik s/w und color eingeführt. Es wird das manuelle und maschinelle Verarbeiten von Fotopapieren und der Filmentwicklung vermittelt.
Fotostudio: Die Studierenden erhalten eine Einweisung in die Kameratechnik. Ihnen werden der Umgang mit der Studioblitzanlage und die Handhabung der Reprotechnik vermittelt.
1.411 – 2
Werkstätten 2D
Es werden theoretisches drucktechnisches Wissen, praktische Anwendungen und gestalterische Bezugsgrößen im Zusammenhang mit Siebdruck und Reprotechnik (analoge Druckvorstufe) vermittelt. Die TeilnehmerInnen erlernen alle notwendigen Schritte, die sie benötigen, um selbständig mit Siebdruck und Reprotechnik zu arbeiten.
1.411 – 3
Werkstätten 2D
Es werden Grundlagen buchbinderischer Fertigung und Gestaltung vermittelt. Das manuelle Anfertigen von Broschüren und Bucheinbänden sowie das experimentelle Arbeiten mit den Werkstoffen Papier, Karton und Pappe bilden den Schwerpunkt der Werkstattarbeit.
1.411 – 4
Werkstätten 2D
Drucktechnisches Wissen und praktische Anwendungen in Bezug zu gestalterischen Vorgaben werden durch den Druckvorgang an der Einfarben-Andruckpresse vermittelt. Druckvorlagen werden in Kooperation mit Produktion Printmedien sowie den anderen Entwurfsfächern vor den Blockveranstaltungen erarbeitet.
Fachliche Vertiefung der Grundkenntnisse typografischer Gestaltung. Anhand praxisorientierter Aufgabenstellung werden themenbezogene Inhalte und Hintergrundwissen sowie Text- und Bildmaterial selbstständig recherchiert, und in Form von Layouts in den inhaltlich angemessenen medialen Anwendungen realisiert.
Konzeption, Entwurf und Präsentation einer Informations- und Werbekampagne in Kooperation mit dem Justizministerium des Landes Brandenburg
Hinweise
Max. 8 Teilnehmer.
Termine
Fr 14:00 – 18:00 Uhr, Sa 11:00 – 18:00 Uhr
Termine werden per Aushang und Workspace bekannt gegeben.
1.411 – 5
Werkstätten 2D
Experimentelles Arbeiten im Linol- und Holzschnitt sowie Grundlagen des Setzens im Handsatz können erprobt und an der Einfarben-Andruckpresse gedruckt werden.
Druckvorlagen sollten in den anderen Entwurfsfächern vor den Blockveranstaltungen erarbeitet werden.
Hinweis
Max. 6 Teilnehmer.
Termine
Termine werden per Aushang und Workspace bekannt gegeben.
1.412 – 1
Werkstätten 3D
Es werden Grundlagen des plastischen Gestaltens wie Modellieren und Abformen mit den Materialien Ton, Gips, etc. vermittelt. Der Werkstattkurs läuft parallel zu den Kursen des plastischen Gestaltens. Weitere Kurse zum Formen und Gießen in anderen Formtechniken und Materialien, z.B. Kunststoff.
Hinweis
Die Teilnahme an einer Einweisung zu Beginn des Semesters ist Voraussetzung für jegliche Nutzung der Werkstatt.
1.412 – 2
Werkstätten 3D
1.413 – 1
Medienlabore
1.413 – 2
Medienlabore
1.413 – 3
Medienlabore
1.413 – 4
Medienlabore
Einführung in die Video- und Audiolabore. Grundlegende Kenntnisse für die Arbeit in den Laboren sowie mit den Leihgeräten werden vermittelt.
Hinweise
Ohne ausreichende Kenntnisse wird kein Schlüsselrecht vergeben bzw. keine Technik ausgeliehen.
Max. 15 Teilnehmer pro Kurs
2.111
Typografie
Fachliche Vertiefung der Grundkenntnisse typografischer Gestaltung. Anhand praxisorientierter Aufgabenstellung werden themenbezogene Inhalte und Hintergrundwissen sowie Text- und Bildmaterial selbstständig recherchiert, und in Form von Layouts in den inhaltlich angemessenen medialen Anwendungen realisiert.
Hinweise
Voraussetzung: TypoStandard, erfolgte Zwischenprüfung.
Max. 20 Teilnehmer
2.112
Grafikdesign
Für das Hauptstudium biete ich traditionell eine Reihe komplexer Themen an, die als Vorbereitung und Übung für die späteren Diplomarbeitsthemen dienen können. Es handelt sich dabei um verschiedenste Werbepromotionen wie z.B.:
- Musikpromotion
- Filmpromotion
- Promotion einer Ausstellung
- Werbepromotion einer Theatervorstellung
- Buchpromotion
- etc.
Alternativ dazu bietet das Fach freie Themen und Designwettbewerbe (z.B. Plakatwettbewerb, Postkartenwettbewerb, etc.). Außer praktischen Übungen macht das Fach »Bekanntschaften« mit herausragenden Persönlichkeiten der Design- und Kunstwelt im historischen und modernen Kontext. Diese werden in Form von Bildpräsentationen und Designanalysen dargelegt.
2.113
Illustration
Das Experiment als Grundlage für das Entstehen einer illustrativen Serie zu einem vorgegebenen Themenbereich:
Besonderes Augenmerk wird auf die Ausprägung eines individuellen illustrativen Stils gelegt.
Die Wechselbeziehung zwischen Bild und Typographie spielt dabei eine besondere Rolle.
Es entstehen wahlweise praxisorientierte Bücher (mit experimentellem Charakter), Plakate, Zeichen, Zeichensysteme, Verpackungen, Cover usw.
Nach Absprache besteht die Möglichkeit, eigene Projekte (Comic, Kinderbuch, Kalender usw.) zu realisieren.
Hinweis
Interdisziplinäres Kursangebot
2.114
Schriftentwicklung
Expertkurs für Studenten des Grund- und Hauptstudiums, die den Startkurs erfolgreich abgeschlossen haben.
2.115 – 1
Advertising Design
Entwicklung einer Advertising Design-Kampagne. Es werden grundlegende Fragestellungen für den Themenbereich Kommunikationsdesign/Advertising Design behandelt. Die Schwerpunkte liegen auf der Analyse der gestellten Aufgabe, dem Einüben assoziativer Methoden und der Formulierung entsprechender Konzeptionen. Dies insbesondere in der praktischen Umsetzung – der Gestaltung.
»Nun aber bleiben Glaube, Hoffnung, Liebe, diese drei; aber die Liebe ist die größte unter ihnen.« (1. Korintherbrief, Kap. 13, Vers 13)
Sie sollen 3 Kampagnen für unterschiedliche Produkte oder Institutionen entwickeln, die diese mit den o.g. Begriffen kommunizieren. Dabei ist zu bedenken, wenn ich »Glaube«, muss ich nicht wissen. Wenn ich »Hoffe«, sollte ich wissen. Wenn ich »Liebe«, kann ich wissen, sollte aber auch »Hoffen« und »Glauben«.
Thema:
Sie entwickeln (Konzeption und Gestaltung) 3 Kampagnen (jeweils mind. 3 Anzeigen) für drei unterschiedliche Bereiche.
- 1. Glaube. Werbung für Produkte oder Institutionen Ihrer Wahl, die Sie mit dem Begriff »Glaube« (Bild und Text) kommunizieren.
- 2. Liebe. Werbung für Produkte oder Institutionen Ihrer Wahl, die Sie mit dem Begriff »Liebe« (Bild und Text) kommunizieren.
- 3. Hoffnung. Werbung für Produkte oder Institutionen Ihrer Wahl, die Sie mit dem Begriff »Hoffnung« (Bild und Text) kommunizieren.
Vorgehensweise:
- 1. Recherche und Analyse von Kampagnen.
- 2. Auswahl von Produkten oder Institution zu den o.g. Bereichen.
- 3. Kommunikationskonzepte.
Ausführung:
- 3 Kampagnen bedeuten, pro Kampagne mindestens 3 Anzeigen, also insgesamt 9 Anzeigen. Präsentation in analoger Form.
- Dokumentation in analoger und digitaler Form (für mich) muss zur Abschlusspräsentation vorliegen.
- Zwischenpräsentation und Abschlusspräsentation
2.115 – 2
Advertising Design
Der Schwerpunkt liegt in der Konzeption (Erfindung) und Gestaltung eines neuen Printproduktes (Online-Korrespondenzen sind möglich). Vermittlung komplexer, auf die Praxis bezogener Einzelaspekte (Verlagsleitung, Chefredaktion, Textredaktion, Art Direction, Bildredaktion, Herstellung etc.), die im Verlauf des Seminars zu einem sinnvollen Ganzen geführt werden.
Redaktion, Konzeption und Gestaltung.
Stéphane Hessel: Autor des Bestseller-Büchleins »Indignez-vous«. In seinem Buch »Empört Euch!« aus dem Jahr 2010, das im Januar 2011 bereits mehr als 900.000 Mal gedruckt wurde, spricht er sich für die Wiederbelebung der Werte der Résistance aus. Er kritisiert im Buch außerdem den Finanzkapitalismus, die Behandlung von Minderheiten wie den Roma oder sogenannten illegalen Einwanderern, plädiert für Gewaltlosigkeit und sieht eine Lösung des Konflikts im Nahen Osten als elementar an für die Befriedung weiterer Konflikte.
Ihre Empörung für die Entwicklung eines Magazins kann, muss aber nicht, politisch sein. Sie können sich genauso über Schmutz, über schlechtes Wetter, schlechtes Essen, schlechte Kleidung oder Studiengebühren empören.
Arbeitsschritte:
- 1. Analysieren Sie den Zeitschriftenmarkt.
- 2. Sie entwickeln Ihr redaktionelles Konzept.
- 3. Ihre Zeitschrift braucht einen Namen.
- 4. Sie legen Format und Umfang fest.
- 5. Planen Sie thematisch eine gesamte Ausgabe durch. Das Ergebnis nennt man Struktur oder Kuchenbrett. Wie entsteht eine spannende Dramaturgie?
- 6. Sie entwickeln einen Satzspiegel. Wieviel Spalten hat Ihre Seite? Sind die Spalten variabel?
- 7. Typografischer Katalog: Welche Schriften für Headlines, Vorspann, Fließtext, Bild-unterschriften etc.?
- 8. Aus der Struktur, dem Redaktionsplan, suchen Sie sich die Seiten heraus, die Sie umsetzen wollen, wobei diese Seiten etwas von der Heftgesamtkonzeption ahnen lassen sollten. Headlines müssen inhaltlich lesbar sein.
Ausführung:
- a) 3 Cover für fortlaufende Nummern
- b) 12 Doppelseiten aus dem Innenteil
- Präsentation in analoger Form.
- Dokumentation in analoger und digitaler Form (für mich) muss zur Abschlusspräsentation vorliegen.
- Zwischenpräsentation und Abschlusspräsentation
2.116
Corporate Identity
Entwicklung eines Kommunikationskonzepts für die ›Waldwelten Eberswalde‹ (Koop mit der Stiftung Waldwelten und der HNE Eberswalde).
Im Rahmen eines Langzeit-Forschungsprojektes sollen die Wachstumsbedingungen für die heimischen Hölzer in Folge der Klimaveränderung untersucht werden. In der Nähe des forstbotanischen Gartens Eberswalde stehen hierfür 150 ha Waldfläche zur Verfügung. Neben der »Wissenschaftswelt« beinhaltet das Konzept Waldwelten eine »Kulturwelt«, in der Kunstprojekte, Musik und Events im Einklang mit der Natur entwickelt werden sollen. Die »Erlebniswelt« soll die wissenschaftlichen wie kulturellen Aspekte der Waldwelten aufbereiten und für Besucher attraktiv machen. Für alle drei Säulen der Waldwelten sind Kommunikations- und Ausstattungskonzepte zu entwickeln.
Wir werden uns in diesem Kurs vorrangig mit Fragen der Ausstattung im Waldgebiet beschäftigen.
Hinweis
Beachten Sie in diesem Zusammenhang auch das Lehrangebot von Prof. Walter Hardt: »Naturmöbel« (Waldwelten Teil 1).
Beide Kurse nehmen Bezug aufeinander – Parallelbelegung ist möglich, aber nicht zwingend.
2.117 – 1
Digitale Medien
Entwicklung und Gestaltung eines Interaktiven Ausstellungsformats.
2012 wird es 50 Jahre her sein, dass eine lose Formation internationaler junger Künstler dadurch bekannt wurde, dass sie sich bei Konzerten in verschiedenen Städten Europas auf der Bühne die Haare rasieren ließen, »eine Weile mit Butter und Eiern hantierten«, einen Konzertflügel zerlegten und laut schrien, womit ein Sturm der Entrüstung beim Publikum und den internationalen Medien losbrach.
Die Ausstellung »Fluxus-Ereignisse 1962–1977« wird ab Sommer 2012 in sechs europäischen Städten die Fluxusbewegung jeweils bezogen auf den Ausstellungsort präsentieren und auch relevante Einflüsse unseres Kunstverständnisses thematisieren.
In Kooperation mit der Kuratorin Petra Stegmann soll in diesem Zusammenhang ein interaktives Ausstellungsformat entwickelt werden, das einerseits die unterschiedlichen Dokumenttypen (Bild, Bewegtbild, Ton, Interview, Presse, ...) verbindet und das komplexe »Network Fluxus« sinnvoll und sinnlich erfahrbar werden lässt. Es handelt sich dabei um einen internen Wettbewerb – die Ergebnisse werden zudem auf der vorbereitenden Konferenz in der Akademie der Künste im Oktober 2011 vorgestellt.
Hinweise
Angesprochen sind Studenten aus allen drei Studiengängen im 2. Studienabschnitt sowie Masterstudenten, ebenso auch TeilnehmerInnen mit Kenntnissen im Bereich Programmierung, Tracking, Multitouch.
2.117 – 2
Digitale Medien
Betreuung gestalterischer wie künstlerischer Einzel- und Gruppenprojekte. Es werden vorrangig Arbeiten betreut, die den Rechner als gestalterisches/kommunikatives/interaktives Medium nutzen. Vorstellung und Besprechung von Projektskizzen und Arbeitsergebnissen.
Hinweise
Eine Anmeldung zum Erstgespräch über den Workspace bei Incom oder per E-Mail.
Das Angebot findet 14-tägig statt.
2.118
Multimedia AV
Gegenstand des Seminars ist die Konzeption und Gestaltung von animierten Informationsgrafiken für die 360° Kuppelprojektion. Die Visualisierung komplexer Sachverhalte, Prozesse und ihrer Zusammenhänge ist die Aufgabe der Infografik, die sich ebenso im Editorial Design wie auch in der Werbung, dem TV, interaktiven Medien oder auch im öffentlichen Raum finden lässt. So vielfältig wie die Einsatzmöglichkeiten sind die Themen: Infografiken sind sinnvoll, um räumliche Zusammenhänge deutlich zu machen (Kartografische Darstellung), quantitative und qualitative Vergleiche zu visualisieren (Bildstatistik) oder technische Funktionsweisen und organisatorische Strukturen zu erklären (Prinzipiendarstellung).
Voraussetzung
Sicherer Umgang mit den Grundwerkzeugen der digitalen 2D-Mediengestaltung und Grundkenntnisse in einer Animationssoftware; zB erfolgreiche Teilnahme am Grundkurs Mediabasics. Die Teilnehmerzahl ist begrenzt. Anmeldung erfolgt über den Incomworkspace. Beispiele, Aufgabenstellung, Zeitplan und Literaturliste sind im IncomWorkspace zu finden.
2.119 – 1
Fotografie
Was macht Dinge persönlich und was machen Menschen mit persönlichen Dingen? Basierend auf Vorlesungen soll dieser Frage nachgegangen werden, indem die Kursteilnehmer hierzu individuelle Persönlichkeitsporträts erarbeiten. Es soll exemplarisch erkundet werden, wie Identität an Gegenstände gebunden wird, wie Gegenstände zur Selbstvergewisserung und Selbstreflexion genutzt werden, in welchen Aneignungszusammenhängen dies geschieht, und welche spezielle Poetik des Gebrauchs sich daraus bildet. Diese Erkundung erfolgt per Interview, theoretischer Auseinandersetzung und Fotografie. Im Ergebnis entstehen eine Online-Dokumentation und eine Ausstellung im Hauptgebäude der FHP. Der Kurs wird gleichzeitig und gemeinsam mit dem Fach Designtheorie bei Prof. Dr. Rainer Funke angeboten.
Hinweise
Voraussetzung für die Teilnahme ist der abgeschlossene Technik- und Laborkurs bei Frau Tietze.
Max. 25 Teilnehmer
2.119 – 2
Fotografie
Der Wald stellt den Gegenpol zur Urbanität dar. Für uns ist er ein Ort der Kontemplation, des Freiraums und der Ruhe. Er ist Sauerstoffspender und Lebensraum, aber auch Rohstofflieferant. Er ist ein Ort der Jagd, des Todes und der Wiederkehr des Lebens. Im Märchen ist er oftmals Symbol der Tiefe und des Unbekannten. Der Kurs lädt zur Untersuchung des Waldes ein.
Hinweis
Max. 18 Teilnehmer
2.121 – 1
Produktdesign
Anlass für das Thema ist die Ausschreibung eines studentischen Wettbewerbs der Firma Machalke Polsterwerkstätten GmbH. Ziel ist es realisierbare Entwürfe zu entwickeln, eine Auswahl soll umgesetzt werden.
Hinweise
Weitere Informationen werden in den kommenden Tagen online gestellt.
Die Teilnahme am Wettbewerb ist freiwillig und unabhängig von den Arbeitsergebnissen im Rahmen des Entwurfsseminars.
Dieser Kurs ist für Grund- und Hauptstudium.
Kick-Off: Donnerstag 07.04.2011, 9.00 Uhr, Raum 1.06
2.121 – 2
Produktdesign
Anlass für das Thema ist die Ausschreibung eines studentischen Wettbewerbs der Firma Sanus AG. Ziel ist es realisierbare Einrichtungen zu entwickeln, eine Auswahl (Wettbewerbsgewinner) soll zeitnah in den Musterwohnungen umgesetzt werden.
Hinweise
Weitere Informationen werden in den kommenden Tagen online gestellt.
Die Teilnahme am Wettbewerb ist freiwillig und unabhängig von den Arbeitsergebnissen im Rahmen des Entwurfsseminars.
Kick-Off: Freitag 08.04.2011, 9.00 Uhr, Raum 1.06
2.121 – 3
Produktdesign
Initiierung und/oder Betreuung von Projektteams die sich auf der Basis eines Themas gründen und unter semiprofessionellen Bedingungen, praxisorientiert und eigenverantwortlich, z.B. im Rahmen einer Entwicklungsanfrage von Dritten, Wettbewerben, etc, arbeiten. Einzelbesprechung auch z.B. für Blender.
2.122 – 1
Produkt- und Umweltdesign
Kooperationsprojekt mit der Stiftung Waldwelten und der HNE Eberswalde
Im Rahmen eines Langzeit-Forschungsprojektes sollen die Wachstumsbedingungen für die heimischen Hölzer in Folge der Klimaveränderung untersucht werden. In der Nähe des forstbotanischen Gartens Eberswalde stehen hierfür 150 ha Waldfläche zur Verfügung.
Neben der »Wissenschaftswelt« beinhaltet das Konzept Waldwelten eine »Kulturwelt« in der Kunstprojekte, Musik und Events im Einklang mit der Natur entwickelt werden sollen. Die »Erlebniswelt« soll die wissenschaftlichen wie kulturellen Aspekte der Waldwelten aufbereiten und für Besucher attraktiv machen.
Für alle drei Säulen der Waldwelten sind Kommunikations- und Ausstattungskonzepte zu entwickeln. Wir werden uns in diesem Kurs vorrangig mit Fragen der Ausstattung im Waldgebiet beschäftigen.
Hinweise
Beachten Sie in diesem Zusammenhang auch das Lehrangebot von Prof. Matthias Beyrow. Beide Kurse nehmen Bezug aufeinander.
2.122 – 2
Produkt- und Umweltdesign
2.123
Industrialdesign
PM steht für Potsdamer Modell. Im ersten Semester soll der Grundstein und die Grundkonzeption für ein Lehrmodell entwickelt werden, das sich über 2 Semester erstreckt. Ausgehend von dem methodischen und konzeptionellen, nennen wir es Handlungs- und Denkansatzes des Ateliers HAW, möchte das Modell einen Weg finden, welches sich in der Sphäre des »forschenden und suchenden« im Hochschulkontextes befindet, aber auch eine gewisse pragmatische Seite hat, die versucht mit Unternehmen, Institutionen Konzepte, Dinge und Objekte umzusetzen.
Im Anschuss jedes Jahres wird das Ergebnis öffentlich wirksam in einer Ausstellung präsentiert.
Nachdem ersten Jahr soll das Modell wie im Staffellauf weitergeben werden und von der neuen Gruppe in ein verfeinertes Modell transformiert werden.
Lernziele:
- Entwicklung einer Lehrmethode
- Entwicklung von Konzeptionen und win-win Situationen
- Entwurf von Objekten und Szenarien
- Umsetzung in 1:1 Prototypen
- Konzeption und Umsetzung einer Ausstellung
2.124 – 1
Raum- und Ausstellungsdesign
Konzeption und Entwurf für das Museum im Kulturzentrum Wusterhausen in der ehemaligen Posthalterei (Fortsetzung WiSe 10/11).
2.124 – 2
Raum- und Ausstellungsdesign
Konzeption und Entwurf, Realisierungsplanung (Fortsetzung WiSe 2010/11).
2.131
Design of Physical and Virtual Interfaces
Im Rahmen der Forschungsförderung »FH ProfUnt« vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) wird seit Herbst 2010 der Antrag „»Experience the Energy« von Prof. Reto Wettach mit der Förderhöchstsumme gefördert. In diesem auf drei Jahre angelegten Forschungsvorhaben werden innovative Mensch-Maschine-Interaktionen entwickelt, die die Endkonsumenten zur Energieeffizienz und Energieeinsparung befähigen sollen.
»Energy savings related to Smart Metering depend on the reaction of customers to their
energy usage awareness, they are not achieved directly through technology itself.« (aus dem Forschungsbericht der European Smart Metering Alliance, 2008)
Bei der aktuellen Diskussion um die Reduzierung von Energieverbrauch wird zunehmend deutlich, dass das Bewusstsein der Menschen über ihren persönlichen Umgang mit Energie eine wichtige Rolle einnimmt. Konkret heißt das, dass die Schnittstelle zwischen Energieverbrauch und Menschen eine große gestalterische Herausforderung für Interface-Designer darstellt.
In diesem forschungsorientierten Kurs sollen unterschiedliche alltägliche Energieverbrauchssituationen untersucht werden und dazu – frei von kommerziellen und technischen Einschränkungen – neue interaktive Visualisierungen entwickelt werden. Diese sollen prototypisch umgesetzt und nach qualitativen Methoden evaluiert und optimiert werden.
Dieser Kurs wird sowohl durch Reto Wettach als auch durch die Mitglieder des Forschungsteams betreut werden.
2.132 – 1
Interaction Design
Seit Oktober 2010 verfügt der FB Design über eine Fulldome-Projektionstechnologie, die zur Darstellung von interaktiven Echtzeitvisualisierungen genutzt werden kann. Dadurch ergibt sich die Möglichkeit, durch immersive Darstellungsformen ungewöhnliche und innovative Ansichten hochkomplexer Daten zu erzeugen.
Das Ziel dieses Kurses ist es, einen Datensatz bzw. korrelierende Datensätze mittels einer interaktiven Datenvisualisierung im Fulldome darzustellen. Dabei geht es gleichermaßen um die allgemeine visuelle Aufbereitung der Daten im Fulldome, wie auch die Sichtbarmachung signifikanter Datenbeziehungen. Thematisch ist der Kurs bzw. die Auswahl der Daten nicht eingeschränkt.
Da es bislang keine standardisierten Interaktionsformen für Fulldome-Umgebungen gibt, ist die Frage nach fulldome-spezifischer Navigation und Interaktion ein weiterer wesentlicher Aspekt des Kurses.
Da im Kurs funktionsfähige Prototypen entwickelt werden sollen, sind Vorkenntnisse in Processing oder Flash notwendig. Im Rahmen des Kurses werden auch spezifische Programmierprobleme behandelt.
Hinweise
Die erste Veranstaltung findet am 31. März 2011 im Raum 2.13 / Haus 5 statt. Im Verlauf des Semesters werden die Veranstaltungen regelmäßig im Planetarium der Urania Potsdam stattfinden.
Es ist möglich, die Projektvorhaben in Zweiergruppen zu bearbeiten.
Weitere Informationen zum Fulldome-System: http://idl.fh-potsdam.de/projects/powerdome/
2.132 – 2
Interaction Design
Die Neurowissenschaften haben seit einigen Jahren einen festen Platz in der öffentlichen Debatte um die menschliche Wahrnehmung, Willensfreiheit und das Verstehen von Gedanken eingenommen. Was ist die Sprache meiner Gedanken? Wie sieht die Aktivität im Gehirn wirklich aus? Welche Muster und Texturen entstehen? Und was passiert, wenn ich mir beim Denken zuschaue?
In Zusammenarbeit mit dem Languages of Emotion Cluster an der FU-Berlin suchen wir nach den adäquaten Bildern unseres Denkens. Mit einem EEG messen und visualsieren wir die Gehirnaktivität in Echtzeit. Wir widmen uns den Schwingungen und Frequenzen, die ihre Entsprechung in gestalterischen Mitteln wie Raster und Struktur finden. Wir möchten das Eintauchen in die eigene Gedankenwelt erleben und die bewusstseinserweiternden und dissoziativen Potentiale sowie das veränderte Raum- und Realitätsempfinden experimentell untersuchen.
Das Semester teilt sich in zwei Phasen. Bis zur Langen Nacht der Wissenschaften am 28. Mai 2011 erarbeiten wir eine erste Versuchsreihe, die wir an der FU-Berlin der Öffentlichkeit vorstellen. Danach verlagern wir unsere Arbeit in die Kuppelprojektionsanlage der FH-Potsdam. Hier widmen wir uns vor allem den Feedback-Effekten unserer eigenen Hirnaktivität.
Hinweis
Vorraussetzung für den Kurs sind Kenntnisse einer Programmiersprache (z.B. Processing) sowie ein Interesse an bewussten und unterbewussten Vorgängen unseres Wahrnehmungsapparates.
2.133 – 1
Design of Software Interfaces
Die Veranstaltung fokussiert auf traditionelle und innovative Methoden zur nutzerzentrierten Evaluation vielfältiger interaktiver Systeme. Unterschiedliche Phasen des Product Lifecycle, aber auch unterschiedliche Fragestellungen erfordern dabei spezifische Methoden. In den ersten Terminen wird ein Überblick über diese Methoden erarbeitet. Anschließend sollen klassische und »futuristische« Systeme in unterschiedlichen Reifegraden praktisch evaluiert werden. Auf Grundlage der erarbeiteten Erkenntnisse können Verbesserungsvorschläge und ggf. prototypische Umsetzungen erfolgen. Die Projektarbeit erfolgt in Gruppen.
Hinweise
Voraussetzungen: Basiskurs Human-Computer Interaction Design (1.163)
Erstes Treffen am 04.04.2011
2.133 – 2
Design of Software Interfaces
Die interdisziplinäre Lehrveranstaltung für Studierende der Designstudiengänge, der europäischen Medienwissenschaft, Informationswissenschaften, Bildung und Erziehung in der Kindheit sowie Soziale Arbeit soll ein gesellschaftlich breit und kontrovers diskutiertes Thema aus unterschiedlichen Fachrichtungen behandeln. Sie wird Positionen vor ihrem wissenschaftlichen Hintergrund darstellen und versuchen, zu einem verbesserten Dialog zwischen den Positionen beizutragen. Sie baut auf einem inhaltlich orientierten Seminar (WiSe 2010/11, Teilnahme dort nicht Voraussetzung) auf und vertieft die dort erarbeiteten Themen in Form von Forschungsprojekten und mit der Entwicklung und Erprobung geeigneter Forschungsmethoden für Kinder und Jugendliche.
Lehrende:
Prof. Dr. Hermann Staats (FB Sozialwesen),
Prof. Dr. Frank Heidmann (FB Design),
Prof. Dr. Hans-Christoph Hobohm (FB Informationswissenschaften)
Hinweis
Erstes Treffen und Vorbesprechung am 08.04.2011, 10 Uhr, FES 4057.
Termine nach individueller Vereinbarung
2.133 – 3
Design of Software Interfaces
Vor dem Hintergrund aktueller Diskussionen um die Veränderung von Lebens- und Arbeitsqualitäten in Zeiten des Klimawandels ist das InterFlex-Projekt »Nachhaltige Hochschule« im Wintersemester 2010/11 auch an der FHP einigen diesbezüglich relevanten Fragen und Problemkomplexen nachgegangen. Die studentische Recherche zum Energieverbrauch, zu der Entsorgungslage von Müll und technischen Geräten, der Raumnutzung und der Versorgungssituation (Mensa, Cafeteria), zu den Mobilitätserfordernissen und den Lehrplaninhalten ist zu einem ersten Resümee zusammengetragen worden.
Nach dem Motto »erst die Pflicht, dann die Kür« sollen die Ergebnisse nun hochschulweit kommuniziert und dabei die Einstellung der Hochschulangehörigen zu ausgewählten Themen befragt, vertieft und ihre Handlungsbereitschaft provoziert werden. Die hierzu geplanten Interventions-, Aktions- und Visualisierungsprojekte sollen sich nicht nur auf ökonomische und ökologische Problemlagen der Hochschule beziehen, sondern zugleich die Arbeits- und Lebensweisen befragen und das soziale und kommunikative Klima anregen.
Die Auseinandersetzung mit Partizipationspraktiken zeitgenössischer Künstler und Projekten der Aktivistenbewegung kann hierzu Ideen und Anregungen für gestalterische Eingriffe in den Hochschulalltag geben – allesamt kreative und originelle Unternehmungen, die das Umweltbewusstsein fördern, Verantwortlichkeitsempfinden erhöhen und die Gesprächskultur stimulieren, die aus »Konsumenten« verantwortliche Akteure machen wollen.
Gesucht: visuell, szenisch, sprachbegabte Akteure, Dokufilmer, Trendsetter, Schreibagenten, lesende Kuriere, Pflanzguerillas, Ausstattungsprofis, interdisziplinäre Grenzgänger, etc. – alles Mitglieder einer mit nachhaltigem Anliegen arbeitende »Propagandaabteilung«, die durch eine »KlimaKur« die Lehr-, Lern- und Forschungskultur anregen und sich in einer Art Taskforce für das Projekt »Nachhaltige Hochschule« einsetzen will.
Lehrende:
Prof. Dr. Frank Heidmann (FB Design),
Prof. Dr. Hanne Seitz (FB Sozialwesen),
Prof. Dr. Hermann Voesgen (FB Architektur und Städtebau)
Hinweise
Erstes Treffen am 08.04.2011
2.133 – 4
Design of Software Interfaces
Eine Arbeit mit Jugendlichen – den (Klima-) Konsumenten von heute und morgen
Ziel des geplanten Sommercamps ist es, Studierende verschiedener Fachrichtungen mit Jugendlichen (ab 12 Jahren) des Potsdamer Stadtteils Drewitz zusammenbringen, die als Gesamtgruppe ihr eigenes Klimaverhalten und das der Erwachsenen untersuchen, recherchieren, hinterfragen, Erklärungen erarbeiten und sich mit Strategien auseinander setzen, das eigene Verhalten und ggfls. das der Erwachsenen zu beeinflussen. Ob letzteres im Sinne gezielter Aktionen ein Schwerpunkt werden kann, hängt auch von den Motivationslagen der mitarbeitenden Jugendlichen ab. Der Begriff Klima wird dabei weit gefasst und bedeutet zwar vorrangig das »Energieverhalten«, aber auch das »Sozialklima« soll Thema werden.
Bildung, Kenntniserwerb (angeleitet, selbst erarbeitet), was überhaupt förderlich, positiv, schädlich ist, sollen sich mit Erfahrungen als Lernmöglichkeiten abwechseln. Die Studierenden sollen dabei einerseits sich selbst als Zielgruppe verstehen, aber auch in die Rolle der Anleiter, Begleiter der Jugendlichen wechseln. Die Reflexion des eigenen Klimaverhaltens ist Teil der vorbereitenden Arbeit während des Sommersemesters.
Projektablauf
- Recherchen, Erkundungen über und in Drewitz
- Gewinnung der Jugendlichen für das Sommercamp
- Erarbeitung der Sommercamp-Inhalte (Methoden des Sommercamps: Beobachtungen, Protokolle, Arbeiten mit Film, Interviews, Nutzung von Handyapplikationen, Websites, ggfls. Arbeiten mit Cultural Probes, die von den Jugendlichen unter Anleitung der Studierenden erstellt/durchgeführt werden)
- Durchführung des Sommercamps während der Schulferien. Neben der Bestandsaufnahme »Klimaverhalten« geht es auch um das Suchen von Lösungen, um besonders verschwenderisches, klimaschädliches Verhalten zu verändern bzw. um das Herausfinden, warum Menschen sich verweigern bzw. unter welchen Umständen sie bereit wären, sinnvolle Lösungen umzusetzen.
Kooperationspartner:
Verein Soziale Stadt e.V. – Projektladen Drewitz
Lehrende:
Prof. Dr. Jutta M. Bott (FB Sozialwesen)
Prof. Dr. Frank Heidmann (FB Design)
Prof. Dr. Hermann Voesgen (FB Architektur & Städtebau)
Dipl.-Des. Alexander Warth (FB Design)
Hinweis
3 Blocktermine (Fr/Sa) und eine Woche im Juli, Termine werden noch bekannt gegeben
2.134
Informationsarchitektur und -visualisierung
Stell dir vor, (deine) Projekte werden experimentell, emotional, spielerisch, erfahren. Was passiert, wenn mehrere Besucher auf einer z.B. Multitouch Oberfläche gleichzeitig interagieren wollen um auf Projekte zuzugreifen. Wie kann ein multi-interactive Tool multisensuell erlebar werden. Auswahl, Recherche, Analyse, Konzept, Ästhetik. Treffe eine Auswahl deiner Highlight Projekte. Recherchiere und Analysiere bestehende interaktive Präsentationstools. Konzipiere, auf hohem Niveau, Input und Output Methodiken für Deinen DisPLAYer. Definiere eine ästhetisch anspruchsvolle Sprache.
Hinweise
Programmierkenntnisse erwünscht.
Erstes Treffen am 08.04.2011
2.135 – 1
Advanced Media
In den letzten Jahren – stark gefördert durch die Verbreitung von Navigationssystemen und dem Launch von Google Maps – wurden interaktive, dynamische Karten allgegenwärtig: Von individuellen, personalisierten Karten, über die Darstellung geo-referentieller Daten wie verortete Flickr Bilder, bis hin zu location based services.
Dies führte nicht nur zu einer erhöhten Sensibilisierung der Nutzer im Umgang mit kartografischen Werken, sondern auch zur massenhaften Anwendung verschiedenster Interaktionsarten in Geo-Visualisierungen. In diesem Kurs werden wir Techniken und Algorithmen untersuchen, mit denen effektive Interaktionen erstellt werden können.
Hauptziel des Kurses ist die Sammlung von GeoVis-Design-Pattern in untersuchten Projekten und Veröffentlichungen, diese zu vergleichen und zu klassifizieren, sie exemplarisch neu umzusetzen, um die Muster letztlich evaluieren und beurteilen zu können. Ein weiterer Schwerpunkt ist die Literaturrecherche. Es wird regelmäßig Rechercheaufgaben geben, um gemeinsam einen Überblick über den derzeitigen Stand in Forschung und Anwendung zu erhalten.
Lernen ist kein passiver Vorgang, bei dem Inhalte lediglich aufgenommen und gespeichert werden, sondern eine Aktivität, die herausfordern und involvieren soll.
Forschendes Lernen ist ein dynamischer Wissenschaftsprozess, der hilft, die herkömmliche Kluft zwischen Theorie und Praxis zu reduzieren. Aufgrund der ergebnis- und prozessoffenen Projektarbeit ist die verantwortliche und engagierte Mitarbeit eines jeden Teilnehmers unerlässlich.
Ein Ziel des Kurses ist es, auf einer wissenschaftlichen Konferenz eine (design-orientierte) Publikation zu veröffentlichen.
Hinweis
Beschränkte Teilnehmeranzahl.
2.135 – 2
Advanced Media
Dynamische Geovisualisierungen und Karten verwenden interaktive Visualisierungsmethoden, um raumbezogene Daten verständlich zu machen. Karten sind mächtige Werkzeuge, mit denen Informationen über den Raum dargestellt, klassifiziert und kommuniziert werden. Interaktive Operationen, wie Hinein- und Hinaus-Zoomen, das Verschieben eines Kartenausschnitts, oder das Aus- und Einblenden verschiedener Informationsebenen, ermöglichen dem Nutzer die Generierung individueller, auf ihn und seine Ausgaben zugeschnittener Karten.
Im Workshop werden interaktive Multitouch-Geräte eingesetzt, um großflächige, hoch aufgelöste Visualisierungen mit neuartigen Interaktionsarten zu vereinen. Einer der Schwerpunkte des Kurses ist die Beschäftigung mit kollaborativen, gestenbasierten Interfaces, die auf dem Multitouch-Tisch prototypisch realisiert werden können.
Darüber hinaus soll die Lücke zwischen nützlichen und ästhetisch ansprechenden Karten geschlossen werden. In den Projekten sollen ein Augenmerk auf die Schönheit der Visualisierungen gelegt werden. Ebenso wichtig ist die Pliability (Geschmeidigkeit) der Interaktionen. In diesem Zusammenhang wird der Kurs eine Einführung in die pragmatische Ästhetik interaktiver Systeme geben.
Die Lehrveranstaltung steht in loser Kooperation mit einem Kurs des Instituts für Geographie der Universität Potsdam. Wir werden uns im Laufe des Semesters gegenseitig besuchen, und in zwei Workshops mit Studierenden der Uni Potsdam über Design und Karten diskutieren.
2.211
Design- und Medientheorie
Was macht Dinge persönlich und was machen Menschen mit persönlichen Dingen? Basierend auf Vorlesungen soll dieser Frage nachgegangen werden, indem die Kursteilnehmer hierzu individuelle Persönlichkeitsporträts erarbeiten. Es soll exemplarisch erkundet werden, wie Identität an Gegenstände gebunden wird, wie Gegenstände zur Selbstvergewisserung und Selbstreflexion genutzt werden, in welchen Aneignungszusammenhängen dies geschieht, und welche spezielle Poetik des Gebrauchs sich daraus bildet. Diese Erkundung erfolgt per Interview, theoretischer Auseinandersetzung und Fotografie. Im Ergebnis entstehen eine Online-Dokumentation und eine Ausstellung im Hauptgebäude der FHP.
Hinweis
Der Kurs wird in enger Zusammenarbeit mit dem Fach Fotografie bei Prof. Wiebke Loeper angeboten.
2.212 – 1
Kultur-, Kunst- und Designgeschichte
Die Musterwohnung; idealer Raum oder reales Leben? Zwischen Lebenswelt und Ausstellung.
Sich »einrichten in den Dingen« ist mit Martin Heidegger auch gleichzeitig ein Einrichten in Bedeutungen und die Produktion von Identität. Welcher Bilder zeigen sich in den Musterwohnungen der Moderne und in den Möbelhäusern der Gegenwart. Das Seminar ist als Ergänzung zu einem Seminar von Prof. Jörg Hundertpfund konzipiert. Es kann aber auch unabhängig von diesem besucht werden. Es handelt sich wie bereits im letzten Semester um ein Lektüreseminar. Sie werden Texte zu Raumtheorie lesen und vorstellen und Beispiele verschiedener Ausstellungssituationen kennenlernen.
Hinweise
Dieser Kurs wird für das Grund- und Hauptstudium angeboten.
Es sind Blocktermine und eine kleine Exkursion geplant. Erster Blocktermin: Sa, 16.04.2011, 12–15 Uhr, Werkbundarchiv Museum der Dinge. Im Vorfeld zu diesem Termin bekommen Sie von mir noch Texte und eine Reihe Themen angeboten, für die Sie sich bitte eintragen.
2.212 – 2
Kultur-, Kunst- und Designgeschichte
Der moderne Klassiker und aktuelle Tendenzen im Design
Bereits die Ausstellungspraxis des Museums of Modern Art sensibilisiert ab 1929 für Möbel als »modern art«. Mit solchen Setzungen und Etablierungen des Designs im Museum geht auch die Behauptung einher, dass diese Kategorie angewandter Gestaltung mit Werken aus der Kunst vergleichbar und analog rezipierbar ist.
Hinweise
Dieser Kurs wird für das Grund- und Hauptstudium angeboten.
Es sind Blocktermine und eine kleine Exkursion geplant. Erster Blocktermin: Sa, 16.04.2011, 15–19 Uhr, Werkbundarchiv Museum der Dinge. Im Vorfeld zu diesem Termin bekommen Sie von mir noch Texte und eine Reihe Themen angeboten, für die Sie sich bitte eintragen.
2.221 – 1
Designmanagement
Wie es gelingen kann, die Attraktivität angestaubter Konsumgüter-Marken wieder erfolgreich aufzuladen
Ist eine Marke »In« oder schon »Out« und wenn sie »Out« ist, kann sie dann auch wieder »In« werden? Diesen Fragestellungen wollen wir auf den Grund gehen und dabei untersuchen, welchen Beitrag Design mit seinen vielfältigen Möglichkeiten leisten kann. Schwerpunkt werden Märkte sein, in denen Design der bestimmende Wettbewerbsfaktor geworden ist.
Hinweise
Scheinerwerb durch aktive Mitarbeit, mehrere Präsentationen und Erstellung einer Dokumentation. Aufgabenstellung, Zeitplan und Literaturliste werden im Incom-Workspace veröffentlicht.
Dieser Kurs ist auch für Masterstudenten offen.
2.221 – 2
Designmanagement
Für ein existierendes Produkt wird mit Hilfe der Blue Ocean Technik eine neue, differenzierende Produkt/Verpackung/Kommunikationsidee entwickelt und exekutiert.
Hinweise
Benoteter Leistungsnachweis: aktive Teilnahme, Zwischenpräsentationen, Abschlusspräsentation, Dokumentation auf CD und als A1 Plakat.
Max. 20 Teilnehmer.
Termine
Di und Mi am
05.04., 06.04.2011
19.04., 20.04.
03.05., 04.05.
17.05., 18.05.
31.05., 01.06.
14.06., 15.06.
28.06., 29.06.
12.07., 13.07.
2.222 – 1
Fachtheorie Kommunikationsdesign
Die neuen Honorarprofessoren am Fachbereich Design Lutz Engelke, Thomas Ingenlath und Volker von Kardorff werden im Rahmen dieser Ringvorlesung in neun Einzelveranstaltungen auf die Prozesse und die Designpraxis in ihren Unternehmen eingehen.
Die Studierenden erhalten Einblick in die Strukturen, Abläufe und Entscheidungsprozesse von Triad Projekt, Berlin, dem Volkswagen Design Center Potsdam und dem Büro für Lichtplanung Kardorff Ingenieure, Berlin.
Moderatoren:
Prof. Rainer Grahn,
Prof. Walter Hardt,
Lutz Engelke,
Thomas Ingenlath,
Volker von Kardorff
Hinweise
Voraussetzung für den Scheinerwerb: Teilnahme an allen Vorlesungen. Ein Kurzreferat zu einem der drei Vorlesungsblöcke.
Die Vorlesungen sind offen für alle Studierenden der Hochschule, sofern es die Raumkapazität zulässt.
Erstes Treffen am 29.04.2011.
Die weiteren Veranstaltungen dieser Reihe finden in der Regel wöchentlich freitags von 10.00 – 12.30 Uhr oder wahlweise von 14.00 – 16.30 Uhr statt und werden rechtzeitig angekündigt.
2.222 – 2
Fachtheorie Kommunikationsdesign
Während wir trainiert werden, visuelle Sprachen zu entwickeln, bleibt die verbale Sprache gern träge auf der Zunge liegen. Im Kurs gehen wir auf die Durststrecken der Vermittlungskultur und wagen den Hürdenlauf über Stammelpfützen. Es geht darum, die Wahrnehmung beim Wort zu nehmen und Sprache als Instrument bewusster Kommunikation zu erkennen. Wir schauen uns an, wie Gestalter über Gestaltung sprechen, warum im Einfachen ein Wert liegt und welche Abweichungen die Norm sich wünscht. Der Kurs gliedert sich in Übungen, Hausaufgaben und die Abschlusspräsentation aller Textergebnisse.
Kontakt
E-Mail an Constanze Vogt
2.223
Fachtheorie Produktdesign
Die neuen Honorarprofessoren am Fachbereich Design Lutz Engelke, Thomas Ingenlath und Volker von Kardorff werden im Rahmen dieser Ringvorlesung in neun Einzelveranstaltungen auf die Prozesse und die Designpraxis in ihren Unternehmen eingehen.
Die Studierenden erhalten Einblick in die Strukturen, Abläufe und Entscheidungsprozesse von Triad Projekt, Berlin, dem Volkswagen Design Center Potsdam und dem Büro für Lichtplanung Kardorff Ingenieure, Berlin.
Moderatoren:
Prof. Rainer Grahn,
Prof. Walter Hardt,
Lutz Engelke,
Thomas Ingenlath,
Volker von Kardorff
Hinweise
Voraussetzung für den Scheinerwerb: Teilnahme an allen Vorlesungen. Ein Kurzreferat zu einem der drei Vorlesungsblöcke.
Die Vorlesungen sind offen für alle Studierenden der Hochschule, sofern es die Raumkapazität zulässt.
Erstes Treffen am 29.04.2011.
Die weiteren Veranstaltungen dieser Reihe finden in der Regel wöchentlich freitags von 10.00 – 12.30 Uhr oder wahlweise von 14.00 – 16.30 Uhr statt und werden rechtzeitig angekündigt.
2.224
Fachtheorie Interfacedesign
Die neuen Honorarprofessoren am Fachbereich Design Lutz Engelke, Thomas Ingenlath und Volker von Kardorff werden im Rahmen dieser Ringvorlesung in neun Einzelveranstaltungen auf die Prozesse und die Designpraxis in ihren Unternehmen eingehen.
Die Studierenden erhalten Einblick in die Strukturen, Abläufe und Entscheidungsprozesse von Triad Projekt, Berlin, dem Volkswagen Design Center Potsdam und dem Büro für Lichtplanung Kardorff Ingenieure, Berlin.
Moderatoren:
Prof. Rainer Grahn,
Prof. Walter Hardt,
Lutz Engelke,
Thomas Ingenlath,
Volker von Kardorff
Hinweise
Voraussetzung für den Scheinerwerb: Teilnahme an allen Vorlesungen. Ein Kurzreferat zu einem der drei Vorlesungsblöcke.
Die Vorlesungen sind offen für alle Studierenden der Hochschule, sofern es die Raumkapazität zulässt.
Erstes Treffen am 29.04.2011.
Die weiteren Veranstaltungen dieser Reihe finden in der Regel wöchentlich freitags von 10.00 – 12.30 Uhr oder wahlweise von 14.00 – 16.30 Uhr statt und werden rechtzeitig angekündigt.
2.311
Freies Gestalten
Zeichnerisches Erfassen geometrischer Grundkörper, konstruktives Zeichnen von Gegenständen des täglichen Gebrauchs, Stillleben, Pflanzenstudien, Architekturzeichnen.
2.312
Plastisches Gestalten
In der Veranstaltung sollen Projekte aus der gleichnamigen Übung des vergangenen Semesters zum Abschluss gebracht werden.
Daneben können Entwürfe aus Compact Culture, WiSe 2010/11, weiterentwickelt werden.
2.322 – 1
Interdisziplinäres Zusatzfach
Im Donnerstagskino werden in jedem Semester Sichtungs- und Diskussionsräume geöffnet. Stets orientiert sich die Filmauswahl an einem bestimmten Thema oder einer Frage – in den vergangenen Jahren waren dies Themen wie »Phantasmen«, »Helden«, »Blindheit«, »Französisches Kino«, »Raum«, »Arbeit«, »Ton« oder »Farbe«.
Dieses Semester ist dem Thema »Scheitern« gewidmet.
Hinweis
Diese Veranstaltung ist geöffnet für die Studiengänge des Fachbereichs Design der FH Potsdam sowie das Nebenfach Medienwissenschaft und den BA Kulturwissenschaft.
2.322 – 2
Interdisziplinäres Zusatzfach
Der Career-Service der Fachhochschule Potsdam bietet Rhetorik-, Zeitmanagement-, Motivations-Seminare für Studierende und Absolvent(inn)en der FHP (bis ein Jahr nach dem Abschluss) kostenfrei an.
Verbindliche Anmeldung per E-Mail an den Career-Service unter Angabe von Name, Vorname, Telefonnummer, Studienfach, Studiensemester und Matrikelnummer.
Hinweis
Im Fachbereich Design wird die Teilnahme an 6 Seminaren mit einem Schein für das Interdisziplinäre Zusatzfach anerkannt. Details bitte erfragen.
Links & Downloads
Career-Service
PDF-Download Programm SoSe 2011
2.322 – 3
Interdisziplinäres Zusatzfach
Eine Hochschulveranstaltung die aus der Reihe tanzt.
Der Klimawandel ist in aller Munde, und wie wir wissen stehen die Folgen nicht zum Besten. Wie aber sieht das interne, das soziale und kommunikative Klima aus – in der Gesellschaft, aber auch an einem Ort wie die FHP?
Im aktuellen Sommersemester 2011 wird in drei verschiedenen Veranstaltungen die Möglichkeit geboten, mit Interessierten aus anderen Fach- und Arbeitsbereichen zu einer guten interdisziplinären Lehr-, Lern- und Forschungskultur beizutragen. Dabei soll das das kommunikative Klima nicht nur untersucht, sondern auch angeregt und die Ergebnisse kreativ zum Ausdruck gebracht werden – wahlweise mit musikalischen, filmischen oder theatralen Mitteln. Ein Aktionstages Ende Juni wird die Ergebnisse der Projektgruppen schließlich hochschulweit präsentieren.
Weitere Infos finden Sie im PDF oder unter http://interflex.incom.org/projekt/15
3.1 – 1
Projektstudium
Die Interaktion mit digitaler Technologie findet nicht nur hinter verschlossen Türen statt. Auch im öffentlichen Raum interagieren wir vermehrt mit digitalen Geräten. Dabei wird die Grenze zwischen öffentlich und privat ständig verschoben. Während bei der Bedienung eines Geldautomat eindeutig eine Privatsphäre eingefordert wird, sind z.B. Mobiltelefone vielschichtiger und haben je nach Anwendungskontext einen öffentlichen oder privaten Charakter.
Es sind nicht die Geräte, die »Privatsphäre« erzeugen. Vielmehr gibt es gesellschaftliche Konventionen, die unseren öffentlichen Umgang mit digitalen Geräten bestimmen. Neue Technologien stellen aber oft alte Konventionen in Frage und erzeugen das Bedürfnis nach neuen Verhaltensmustern auf.
Das Ziel des Kurses ist es nicht, ein spezifisches Designproblem zu lösen. Vielmehr sollen die Interaktionen mit digitalen Geräten im öffentlichen Raum analysiert und gestalterisch reflektiert werden. Auf Grundlage der Analysen sollen Konzepte und Entwürfe entwickelt werden, die unseren Umgang mit digitaler Privatsphäre im öffentlichen Raum thematisieren.
Ein wesentliches Mittel für die Darstellung der Konzepte wird Fotografie und Video sein.
3.1 – 2
Projektstudium
Die Veranstaltung fokussiert auf traditionelle und innovative Methoden zur nutzerzentrierten Evaluation vielfältiger interaktiver Systeme. Unterschiedliche Phasen des Product Lifecycle, aber auch unterschiedliche Fragestellungen erfordern dabei spezifische Methoden. In den ersten Terminen wird ein Überblick über diese Methoden erarbeitet. Anschließend sollen klassische und »futuristische« Systeme in unterschiedlichen Reifegraden praktisch evaluiert werden. Auf Grundlage der erarbeiteten Erkenntnisse können Verbesserungsvorschläge und ggf. prototypische Umsetzungen erfolgen. Die Projektarbeit erfolgt in Gruppen.
Hinweise
Voraussetzungen: Basiskurs Human-Computer Interaction Design (1.163)
Erstes Treffen am 04.04.2011
3.1 – 3
Projektstudium
Vor dem Hintergrund aktueller Diskussionen um die Veränderung von Lebens- und Arbeitsqualitäten in Zeiten des Klimawandels ist das InterFlex-Projekt »Nachhaltige Hochschule« im Wintersemester 2010/11 auch an der FHP einigen diesbezüglich relevanten Fragen und Problemkomplexen nachgegangen. Die studentische Recherche zum Energieverbrauch, zu der Entsorgungslage von Müll und technischen Geräten, der Raumnutzung und der Versorgungssituation (Mensa, Cafeteria), zu den Mobilitätserfordernissen und den Lehrplaninhalten ist zu einem ersten Resümee zusammengetragen worden.
Nach dem Motto »erst die Pflicht, dann die Kür« sollen die Ergebnisse nun hochschulweit kommuniziert und dabei die Einstellung der Hochschulangehörigen zu ausgewählten Themen befragt, vertieft und ihre Handlungsbereitschaft provoziert werden. Die hierzu geplanten Interventions-, Aktions- und Visualisierungsprojekte sollen sich nicht nur auf ökonomische und ökologische Problemlagen der Hochschule beziehen, sondern zugleich die Arbeits- und Lebensweisen befragen und das soziale und kommunikative Klima anregen.
Die Auseinandersetzung mit Partizipationspraktiken zeitgenössischer Künstler und Projekten der Aktivistenbewegung kann hierzu Ideen und Anregungen für gestalterische Eingriffe in den Hochschulalltag geben – allesamt kreative und originelle Unternehmungen, die das Umweltbewusstsein fördern, Verantwortlichkeitsempfinden erhöhen und die Gesprächskultur stimulieren, die aus »Konsumenten« verantwortliche Akteure machen wollen.
Gesucht: visuell, szenisch, sprachbegabte Akteure, Dokufilmer, Trendsetter, Schreibagenten, lesende Kuriere, Pflanzguerillas, Ausstattungsprofis, interdisziplinäre Grenzgänger, etc. – alles Mitglieder einer mit nachhaltigem Anliegen arbeitende »Propagandaabteilung«, die durch eine »KlimaKur« die Lehr-, Lern- und Forschungskultur anregen und sich in einer Art Taskforce für das Projekt »Nachhaltige Hochschule« einsetzen will.
Lehrende:
Prof. Dr. Frank Heidmann (FB Design),
Prof. Dr. Hanne Seitz (FB Sozialwesen),
Prof. Dr. Hermann Voesgen (FB Architektur und Städtebau)
Hinweise
Erstes Treffen am 08.04.2011
3.1 – 4
Projektstudium
Entwicklung und Gestaltung eines Interaktiven Ausstellungsformats.
2012 wird es 50 Jahre her sein, dass eine lose Formation internationaler junger Künstler dadurch bekannt wurde, dass sie sich bei Konzerten in verschiedenen Städten Europas auf der Bühne die Haare rasieren ließen, »eine Weile mit Butter und Eiern hantierten«, einen Konzertflügel zerlegten und laut schrien, womit ein Sturm der Entrüstung beim Publikum und den internationalen Medien losbrach.
Die Ausstellung »Fluxus-Ereignisse 1962–1977« wird ab Sommer 2012 in sechs europäischen Städten die Fluxusbewegung jeweils bezogen auf den Ausstellungsort präsentieren und auch relevante Einflüsse unseres Kunstverständnisses thematisieren.
In Kooperation mit der Kuratorin Petra Stegmann soll in diesem Zusammenhang ein interaktives Ausstellungsformat entwickelt werden, das einerseits die unterschiedlichen Dokumenttypen (Bild, Bewegtbild, Ton, Interview, Presse, ...) verbindet und das komplexe »Network Fluxus« sinnvoll und sinnlich erfahrbar werden lässt. Es handelt sich dabei um einen internen Wettbewerb – die Ergebnisse werden zudem auf der vorbereitenden Konferenz in der Akademie der Künste im Oktober 2011 vorgestellt.
Hinweise
Angesprochen sind Studenten aus allen drei Studiengängen im 2. Studienabschnitt sowie Masterstudenten, ebenso auch TeilnehmerInnen mit Kenntnissen im Bereich Programmierung, Tracking, Multitouch.
3.1 – 5
Projektstudium
Betreuung gestalterischer wie künstlerischer Einzel- und Gruppenprojekte. Es werden vorrangig Arbeiten betreut, die den Rechner als gestalterisches/kommunikatives/interaktives Medium nutzen. Vorstellung und Besprechung von Projektskizzen und Arbeitsergebnissen.
Hinweise
Eine Anmeldung zum Erstgespräch über den Workspace bei Incom oder per E-Mail.
Das Angebot findet 14-tägig statt.
3.1 – 6
Projektstudium
Im Mittelpunkt dieser Veranstaltung steht die Ausarbeitung und Weiterentwicklung der MA-Thesisprojekte. In den Seminaren werden die jeweiligen Thesisprojekte vorgestellt und in der Gruppe diskutiert.
Das Ziel ist eine strukturierte inhaltliche Weiterentwicklung der MA-Thesis. Weiterhin werden im Rahmen der Veranstaltung auch Referate, Vorträge und Workshops zu thesisrelevanten Themen abgehalten.
3.2 – 1
Theoriestudium
Designtheorie. Semiotik. Hinsichtlich der speziellen Bearbeitungsthemen von Masterarbeiten werden semiotische Ansätze zur Differenzierung von Designprozessen untersucht und exemplarisch diskutiert. Die Analyse-Ergebnisse werden in einer Dokumentation online publiziert.
3.2 – 2
Theoriestudium
Wie es gelingen kann, die Attraktivität angestaubter Konsumgüter-Marken wieder erfolgreich aufzuladen.
Ist eine Marke »In« oder schon »Out« und wenn sie »Out« ist, kann sie dann auch wieder » werden? Diesen Fragestellungen wollen wir auf den Grund gehen und dabei untersuchen, welchen Beitrag Design mit seinen vielfältigen Möglichkeiten leisten kann. Schwerpunkt werden Märkte sein, in denen Design der bestimmende Wettbewerbsfaktor geworden ist.In«
Hinweis
Scheinerwerb durch aktive Mitarbeit, mehrere Präsentationen und Erstellung einer Dokumentation. Aufgabenstellung, Zeitplan und Literaturliste werden im Incom-Workspace veröffentlicht.
Dieser Kurs findet zusammen mit Studierenden aus dem 2. Studienabschnitt statt.