Berufsbild Produktdesign

ProduktdesignerInnen haben mit ihren Tätigkeiten maßgeblichen Einfluss auf die Gebrauchstauglichkeit, Verständlichkeit, Umweltverträglichkeit und nicht zuletzt auch auf den marktwirtschaftlichen Erfolg eines Produkts. Darüber hinaus nehmen sie Einfluss auf allgemeine Sozialisationsprozesse und Wertvorstellungen in der Gesellschaft sowie auf Gebrauchsweisen und Verhaltensleitbilder in unterschiedlichen sozialen und kulturellen Kontexten. Voraussetzung für die enge Zusammenarbeit mit den an Planung, Entwicklung, Fertigung und Vertrieb beteiligten Personen ist die Fähigkeit, integrativ zu wirken, Anliegen anderer aufzunehmen und die eigenen Anliegen deutlich zu machen und durchzusetzen.

Der/die Produktdesigner/in analysiert, plant und gestaltet weite Bereiche der durch die industrielle Produktion geprägten Umwelt hinsichtlich ihrer funktionalen und ästhetischen Qualität: Produkte, Systeme und Prozessabläufe für den persönlichen, kollektiven und öffentlichen Gebrauch ebenso wie Produkte und Prozesse der Arbeitswelt. Hierzu zählen Geräte, Apparate, Maschinen und Werkzeuge, aber auch Arbeitsplätze, Einrichtungsgegenstände und -systeme, infrastrukturelle Systeme, Messen und Ausstellungen, alle Dinge des täglichen Gebrauchs sowie die Benutzerschnittstellen in Hard- und Software.

Produktdesign nimmt maßgeblichen Einfluss auf die Gebrauchstauglichkeit, Verständlichkeit, Umweltverträglichkeit und nicht zuletzt auch auf den marktwirtschaftlichen Erfolg eines Produktes. Die Beziehungen zwischen den Produktformen und den damit verbundenen sozial-kommunikativen Bedeutungen sind das Hauptfeld der gestalterischen Auseinandersetzung.