Ute Schweizerhof

Geb. 1974 in Tübingen

Schwerpunkte
Raum- und Ausstellungsdesign
Szenografie
Konzeption

Kurzvita

Seit 2010

Mitglied der Ausstellungsgestaltergruppe museeon – raum kultur erleben

2010

Diplom, FH Potsdam

2008

Auslandsemester an der Zürcher Hochschule der Künste (ZHdK) im Dept. Scenographical Design

2006

Praktikum bei Archimedes Berlin für die Ausstellung Computer.Medizin

2003

Studienbeginn Produktdesign an der FH Potsdam

2000–04

Berufstätigkeit als Krankenschwester auf Neurochirurgischer Intensivstation, Charité Berlin

1997–2000

Ausbildung zur Krankenschwester, Charité Berlin

1996–97

Volontärsarbeit bei Council for Health and Developpement, Manila/Philippinen

1993–96

Studium Geschichte und Publizistik, FU Berlin

1993

Abitur, Mülheim a.d. Ruhr

Projekte und Ausstellungen

2010

Teilnahme an Applaus – Beste Abschlussarbeiten der FH Potsdam

2009

PRINZENBADen – Eine audio-visuelle Toninstallation im Freibad Letzigraben, Zürich

2008

Kurry K4 – Eine performative Toninstallation, Zürich

2007

Mitarbeit am Ausstellungsprojekt Energieland Lausitz für die Internationale Bauausstellung Fürst-Pückler-Land in Großräschen

2004

Veranstaltung der Erdbeerlounge mit Fotoausstellung, Lesungen und Aktionen im Rahmen von 48h Neukölln Kunst- und Kulturfestival

2003/04

Mitorganisatorin des Fotomarathons und der dazugehörigen Ausstellung, Berlin

Kontakt
museeon
raum – kultur – erleben

Ich hab dich so lieb! ...

... Ich würde dir ohne Bedenken / Eine Kachel aus meinem Ofen / Schenken.
Konzeption und Gestaltung einer Ausstellung rund um die Schweizer Ofenkachel

 
Studiengang Produktdesign
Betreuung
Prof. Detlef Saalfeld, Prof. Dr. Rainer Funke
Abschluss
2010


Das Ortsmuseum Dietikon im Kanton Zürich/Schweiz besitzt rund 2000 Ofenkacheln aus vier Jahrhunderten. Diese Kacheln erzählen viele Geschichten: Vom Handwerk und der Herstellung der Ofenkacheln, von den Besitzern der Öfen, von Sagen, Mythen und persönlichen Erinnerungen.
In drei Räumen, Welt der Hafnerei, Kachelkosmos und Ofenraum, werden diese Geschichten und Themen für die Ausstellungsbesucher auf unterschiedliche Weise erfahrbar gemacht.
Die Ausstellung ist als episodenhafte Erzählung angelegt, die nicht chronologisch aufeinander aufbaut, sondern in der jedes Ausstellungskapitel für sich alleine stehen kann. Zusammen ergeben sie eine facettenreiche Geschichte.

Atmosphärisch dichte Räume wie der Prolog, der den Auftakt zur Ausstellung bildet und der Ofenraum, in dem es um den Mythos Ofen geht, stehen im Kontrast zur Welt der Hafnerei, wo sich alles ums Handwerk dreht, und zum Kachelkosmos, der in seiner Gesamtheit ein Raumbild darstellt.
Durch den Wechsel der Raumatmosphären wird die Aufmerksamkeit des Besuchers immer wieder aufs Neue geschärft und dadurch die Intensität seiner Wahrnehmung gesteigert.

Mein Anliegen ist, den Ausstellungsbesucher mit all seinen Sinnen anzusprechen und die Wissensvermittlung auf die sinnliche Wahrnehmungsebene zu erweitern. Im Mittelpunkt steht das ganzheitliche Besuchererlebnis.