Jonas Togler

Geb. 1980 in Lübeck

Schwerpunkt
Ausstellungsdesign

Ausbildung

2010

Diplom Designer (FH)

2007–10

Studium Produktdesign: Fachhochschule Potsdam

2003–07

Integrated Design: Köln International School of Design

Jobs und Praktika

2010

»Heimatmuseum Beelitz« – Konzeption und Planung der neuen Dauerausstellung

»Samsung History Museum Korea« – Wettbewerb, Atelier Brückner, Stuttgart

Lehrauftrag – Ausstellungsdesign, Fachhochschule Potsdam, SS2010

2008/09

Praktikum – Ausstellungsdesign, Atelier Brückner, Stuttgart

2007/08

Design Research – Transferabillity in Design, Deutsche Telekom Laboratories, Berlin

2007

Praktikum – Raumlabor und Linea1, Berlin

2006/07

Freelance – Messebau, Designatics, Köln

2002–07

Freelance – Bühnen-, Licht- und Vorstellungstechnik, Bühnenbild, Lichtdesign, Köln

Freie Projekte und Ausstellungen

2010/11

»Softdrinks« – Projekt mit Polstern www.freshform.de/softdrinks/

»Teatro« – Eine modulare Leuchtenserie www.freshform.de

2007

Ausstellung: Designmai Youngsters (DMY)

Ausstellung: Lichtwettbewerb Nachlux07, Köln

2005

Ausstellung: IMM/Passagen, Köln

Statement
Eine Ausstellung ist eine begehbare Erzählung, die uns mitnimmt in eine Welt in der Unsichtbares sichtbar wird, Unbekanntes vertraut, Kleines groß und Vergangenes gegenwärtig. Es sind Erlebnisräume für Erfahrungen außerhalb unseres Alltags, die uns staunen lassen und die Augen öffnen. Solche Umgebungen zu gestalten, zählt zu den spannensten Designdisziplinen.

Formen der politischen Partizipation

Konzeption einer Wanderausstellung im Kontext politischer Bildung

 
Studiengang Produktdesign
Betreuung
Prof. Detlef Saalfeld, Prof. Hermann Weizenegger
Abschluss
2010


Was wissen wir über Politik und wie sieht politische Bildung in Deutschland aus?
Diese Arbeit beschäftigt sich mit neuen Ausstellungskonzeptionen für politische Themen im öffentlichen Raum – exemplarisch anhand einer Wanderausstellung zum Thema politische Partizipation.

Die inhaltlich-kuratorische Konzeption sieht drei Ausstellungs-/Themenbereiche vor:

  • Politik (Prinzip und Probleme parlamentarisch-repräsentativer Demokratie)
  • Partizipation (Formen konsensorientierter Bürgerbeteiligung)
  • Protest (konfrontative Formen bürgerlichen Protests)

Diese bilden in einem Rundparcours den inhaltlichen Rahmen der Ausstellung, erweitert um Workshops und Diskussionsrunden zu aktuellen, politischen Themen.

Konzipiert als Ausstellung im öffentlichen Raum, ist ein zentraler Arbeitsbereich der Entwurf eines geeigneten Ausstellungspavillons, der als mobile Architektur auf städtischen Plätzen installiert werden kann – inmitten des Zielpublikums. Der Pavillon wurde nach logistischen Gesichtspunkten in modularer Containerbauweise entworfen, so dass ein Großteil der Ausstellung fest verbaut transportiert werden kann. Der doppelgeschossige Entwurf kombiniert eine Indoor-, sowie eine Open-Air-Ausstellung auf dem Dach und einen zentralen Veranstaltungsraum – er ist sowohl Ausstellungsplattform, wie auch Treffpunkt und Publikumsforum. Besonderes Augenmerk wurde auf Offenheit, Transparenz und hohe Zugänglichkeit des Pavillons gelegt, um ein möglichst niederschwelliges Angebot zu schaffen.

Das Ausstellungskonzept sieht weiterhin zwei didaktisch Ebenen vor: Auf dem Obergeschoss werden mehrheitlich einführende, explorative und Multi-User-Exponate ausgestellt, während im Erdgeschoss mediale und vertiefende Informationen verortet sind. Dem Thema »Beteiligung« wird mit speziellen Feedback- und Publishing-Funktionen an vielen Exponaten Rechnung getragen.