Eva Burneleit
Necrologium Vitae
Digitale Räume zur Reintegration des Be-Greifbaren Todes
Studiengang Interfacedesign
Mentoren Prof. Reto Wettach, Prof. Dr. Frank Heidmann
Präsentation September 2011
Kurzbeschreibung
Wir leben im so genannten digitalen Zeitalter. Wo man im Stadtbild auch hinschaut – es wird nonstop telefoniert, gesimst, fotografiert, Musik gehört und im Internet gesurft. Kurz: Es werden permanent digitale Inhalte konsumiert und erzeugt. Wenn nahezu unser gesamtes Leben in hohem Maße von digitalen Medien und neuen Technologien beeinflusst wird, kann dies nicht folgenlos für unser Ableben bleiben. Der Themenkomplex »Tod und Sterben im digitalen Zeitalter« stellt ein sehr großes Aufgabengebiet für Interfacedesigner dar. Ziel meiner Masterarbeit ist die Identifizierung von Möglichkeitsräumen für Gestalter innerhalb des Themenkomplexes und die beispielhafte Anwendung von Design.
Fragestellungen
Welche Rolle können Designer spielen, um dem Sterben und der Trauer einen angemessenen Platz im Leben einzuräumen? Welche Herausforderungen stellen sich vor allem im Bezug auf digitale Medien? Können neue Technologien dabei helfen den Tod be-greifbarer zu machen? Und wie kann »Design im Angesicht des Todes« aussehen?
Gestaltungsvorhaben
Die verschiedenen Möglichkeitsräume, die der Themenkomplex »Tod und Sterben im digitalen Zeitalter« für Gestalter bereithält sollen zunächst lokalisiert, dokumentiert und visualisiert werden. Da der Tod eine in höchstem Maße individuelle Angelegenheit ist, kann und darf es meiner Meinung nach nicht »die« Designlösung geben – ein solcher Anspruch wäre meiner Ansicht nach nicht angemessen. Deshalb geht es mir im gestalterischen Teil meiner Masterarbeit um die beispielhafte Anwendung von Design innerhalb der von mir erarbeiteten Möglichkeitsräume.