Aktuelle Master- Ausschreibungen

Ansprechpartnerin für Informationen zum Masterstudium
Anouk Meissner

Raum Haus 5 / 2.05
Telefon 0331 / 580 1436
Sprechzeiten Mi–Fr 8–15 Uhr


Bewerbungsfristen
Die Bewerbungsfristen sind für das Sommersemester der 15. Januar und für das Wintersemester der 15. Mai des laufenden Jahres.

 

Den BewerbernInnen wird empfohlen, schon vor diesen Terminen Kontakt zu den ProfessorInnen der FH Potsdam aufzunehmen, um das Proposal abzustimmen und eine Betreuungsanfrage einzuholen.

Multimodale Interaktion und Visualisierung sozialer Daten auf Smartphones

In Kooperation mit dem DFKI (Deutsches Forschungszentrum für Künstliche Intelligenz) arbeitet das Interaction Design Lab der FHP an der Interaktion mit und Visualisierung von Sozialen Daten auf Smartphones.

Das Projekt Voice2Social zielt darauf ab, durch eine Kombination von multimodaler Interaktionstechnologie und Social Software neuartige und vielfältig angereicherte Interaktionsmöglichkeiten für die Nutzer sozialer Medien zu erforschen.

In diesem Projekt gibt es Möglichkeiten zur Mitarbeit von Studierenden bei der Visualisierung von Daten aus sozialen Netzwerken (Facebook, Twitter, Qype) und bei der Entwicklung des Interaktionsdesigns für mobile Geräte. Daher haben wir ein bis zwei Masterarbeiten in diesem Themenbereich anzubieten.

Interessensgebiete:

  • Datenvisualisierung auf mobilen Endgeräten (Android-Phone)
  • Multimodales Interaktionsdesign

Die Betreuung der Masterarbeit findet am DFKI Projektbüro in Berlin statt. Das Deutsche Forschungszentrum für Künstliche Intelligenz (DFKI GmbH) ist auf dem Gebiet innovativer Mensch-Technik-Interaktion die führende wirtschaftsnahe Forschungseinrichtung in Deutschland.


Weitere Infos in der Ausschreibung (PDF)

Designresearch


Themenfelder: »Design und Ästhetik« und »Design und Gesellschaft/Partizipation/Rezeption«

Fragestellungen im Design beziehen sich in der Regel auf die Rahmenbedingungen bzw. den engeren Kontext konkreter Produktentwicklung. Der Masterschwerpunkt »designresearch« fragt demgegenüber nach allgemeineren Bedingungen des Produktdesigns. Neben grundlagenorientiertem Erkenntnisinteresse, das auf die Entwicklung einer zeitadäquaten, fundierten Ausbildung abhebt, geht es im Wesentlichen um ein Verständnis möglicher Effekte spezifischen Handelns unter Berücksichtigung kausaler Konditionen und mithin um ein (neues) Verständnis von verantwortlichem Handeln, also um die Frage nach dem Verhältnis von Design und Ethik.

Es lassen sich grob 2 Themen-/Kontextfelder ableiten:

1. Design und Ästhetik

Design ist Sprache und Design verändert Sprache. Design ist zeitbasiert – es gibt demzufolge keinen verbindlichen formalen Kodex. Es geht um ein Verständnis der Dynamik, der Bedingungen syntaktisch, semantischer Entwicklung und um die kritische Reflexion formaler Kriterien bzw. formaler Qualität in in Beziehung/Abhängigkeit zeitgenössischer Fragestellungen und Konzeptionen. Darüber hinaus versucht der Schwerpunkt »Design und Ästhetik« ein Themenfeld zu besetzen, das in der Designausbildung bisher in der Regel keine Rolle spielt.

2. Design und Gesellschaft/Partizipation/Rezeption

Produktkultur verändert Gesellschaft. Das Interesse der Produktentwicklung gilt dem Markt und hört mit dem Produkt auf. Gesellschaft wird verkürzt als Zielgruppenphänomen dargestellt. Dem gegenüber bedarf es einer Auseinandersetzung mit den Effekten der Produktentwicklung. Thema ist das Produkt im Kontext Gebrauch. Es geht um Alltagskultur (Gebrauchskultur) und um eine differenzierte Sicht von Gesellschaft, den soziokulturellen Rahmen den das Produkt im Alltagsgebrauch erfährt und entscheidend mitprägt.



Die ausführliche Ausschreibung und mögliche Masterthemen zu den Themenfeldern entnehmen Sie bitte dem PDF.


Ansprechpartner
Prof. Jörg Hundertpfund

Materialforschung und Entwicklung neuer Produktionsszenarien

Der Schwerpunkt der Masterarbeit soll in der interdisziplinären Ausrichtung der Forschungsarbeit liegen. Hierbei soll eine Wechselwirkung von Material und Verfahrenstechnik durch eine multidisziplinäre Zusammenarbeit mit Instituten der Materialforschung sowie Produktionsfirmen im Vordergrund stehen. Ausgehend von der Beschäftigung mit neuen Materialien, agiert der Gestalter als »Networker«, der an der Schnittstelle zu Material/Produktion unter Abwägung technischer, sozialer und ökonomischer Aspekte lernt, Produktionsszenarien zu entwerfen und in enger Zusammenarbeit mit der Industrie als auch mit der Forschung bei der Entwicklung neuer Werkstoffe und deren Anwendung mitzuwirken. Als Vermittler eines permanenten Austauschprozesses zwischen Materialforschung und Produktgestaltung ergeben sich für den Produkt-Designer aus der zunehmenden Integration und Verbreitung neuer Produktionsszenarien und fortschrittlicher Materialtechnologien, aber auch aus der Beobachtung sich verändernder Handlungsmuster und soziokulturellen Veränderungen, ständig neue Möglichkeiten der Gestaltung und der Intervention in vorhandene Strukturen.

Der Masterstudent/-in kann auch durch die Heranführung an traditionelle Herstellungsverfahren und der Verarbeitung von Materialien, eigene Überlegungen zur Anwendung neuer Verfahren oder alternativer Materialtransfers anstellen. Die Übertragung und Verarbeitung von neuen Materialien auf bereits vorhandene Fertigungstechniken eröffnen dem Gestalter ein noch zu erschließendes Feld an Verknüpfungsmöglichkeiten aus denen innovatives Design resultieren kann.

Der Masterstudent/-in wird so zum Impulsgeber einer Reaktivierung verloren gegangener und wieder erlernbarer solider Produktionspraktiken sowie zu einem Forscher und Materialerfinder. In diesem Sinne versteht sich der Designer als Projektkoordinator einer nachhaltigen sozialen Prozessgestaltung, bei der Verfahren und Materialien strategisch miteinander vernetzt werden. Auch die Idee des »Think global, but act local« lässt sich durch die globale Vernetzung von Verfahrenstechniken, Forschungsstätten und Materialien realisieren. Die entortete und vernetzte Konzeption und Produktion von Gütern ist Bestandteil einer durch den Designer entworfene und umgesetzte Utopie.


Ansprechpartner
Prof. Hermann Weizenegger

Masterprojekt Transportation Design – Emissionsfreie Kleinfahrzeuge

Das Forschungsgebiet Transportation Design umfasst die Konzeption und Gestaltung von Produkten und Verfahren zur Unterstützung der individuellen und kollektiven Mobilität und zum Gütertransport.
Die wissenschaftliche Auseinandersetzung auf dem Gebiet des Transportation Design ist geprägt durch gesellschaftliche, technologische und ökologische Fragestellungen. Die Teilprojekte reichen von Verpackungen, Transporthilfen und muskelbetriebenen Fahrzeugen bis hin zu motorisierten Fahrzeugen und ihrer notwendigen Infrastruktur.

Im Rahmen dieses Forschungsgebietes wird folgende Masterarbeit ausgeschrieben:

Transportation Design – Konzeption eines emissionsfreien Kleinfahrzeugs für den innerstädtischen Individualverkehr

Hintergrund: Der Verkehr verursacht heute etwa ein Fünftel der Treibhausgasemissionen in Deutschland.
Laut Shell Studie sollen im Jahr 2010 allein in Deutschland 48 Mio. Kraftfahrzeuge zugelassen sein.
Es ist wahrscheinlich, dass diese Zahl durch die Subventionierung von Neufahrzeugen (Verschrottungsprämien) nach oben korrigiert werden muss. Bei steigender Zahl der Fahrzeuge werden Fahrverbote, Verkehrsberuhigung und die Entwicklung neuer Verbrennungsmotoren nicht in dem erhofften Maße zur Verbesserung der Emissionsfolgen beitragen.
Vor diesem Hintergrund sollen in dem Forschungsprojekt alternative Mobilitätskonzepte und ihre Umsetzbarkeit für den innerstädtischen Bereich untersucht werden, Konsequenzen für die Verkehrsinfrastruktur aufgezeigt und neue Produktkonzepte entwickelt werden. Im Mittelpunkt der gestalterischen Auseinandersetzung stehen neue Designkonzepte für elektro- und muskelbetriebene Fahrzeuge, einschließlich der notwendigen städtischen Infrastruktur.


Ansprechpartner für Anfragen
Prof. Nils Krüger
Prof. Walter Hardt

Masterprojekt Transportation Design – Barrierefreie Gestaltung

Das Forschungsgebiet Transportation Design umfasst die Konzeption und Gestaltung von Produkten und Verfahren zur Unterstützung der individuellen und kollektiven Mobilität und zum Gütertransport.
Die wissenschaftliche Auseinandersetzung auf dem Gebiet des Transportation Design ist geprägt durch gesellschaftliche, technologische und ökologische Fragestellungen. Die Teilprojekte reichen von Verpackungen, Transporthilfen und muskelbetriebenen Fahrzeugen bis hin zu motorisierten Fahrzeugen und ihrer notwendigen Infrastruktur.

Im Rahmen dieses Forschungsgebietes wird folgende Masterarbeit ausgeschrieben:

Transportation Design – Barrierefreie Gestaltung im öffentlichen Raum

Hintergrund: Das Behindertengleichstellungsgesetz des Bundes (BGG) formuliert als Gesetzesziel »die Benachteiligung von behinderten Menschen zu beseitigen und zu verhindern sowie die gleichberechtigte Teilhabe von behinderten Menschen am Leben in der Gesellschaft zu gewährleisten und ihnen eine selbstbestimmte Lebensführung zu ermöglichen.«
In unterschiedlichen Szenarien körperlicher Beeinträchtigungen sind reale Bedingungen im öffentlichen Raum (Verkehrswege, Architektur und Technik) zu untersuchen, zu bewerten und Lösungskonzepte zur Verbesserung der Infrastruktur und Zugänglichkeit sowie zur Unterstützung der individuellen Mobilität zu entwickeln.


Ansprechpartner für Anfragen
Prof. Walter Hardt

Zukunftskonzepte für den öffentlichen Personennahverkehr 2020

Der Fachbereich Design an der Fachhochschule Potsdam plant gemeinsam mit den Verkehrsbetrieben in Potsdam (ViP) Strategien und Konzepte für den öffentlichen Nahverkehr in der Zukunft zu untersuchen bzw. zu entwickeln. Im Rahmen dieser Kooperation werden zwei Themenfelder für Masterarbeiten angeboten, welche mit unterschiedlichen Schwerpunkten bearbeitet werden können.

1)
Die zunehmende Bevölkerungskonzentration in den Städten und der damit verbundene Einwohnerschwund in ländlichen Gebieten stellt die Verkehrsunternehmen – gerade in einem dünn besiedelten Bundesland wie Brandenburg – vor besondere Herausforderungen. Den öffentlichen Nahverkehr in diesen Regionen wirtschaftlich und sinnvoll zu erhalten oder auszubauen erfordert die Hinterfragung bekannter Betreibermodelle und Verkehrsmittel. Die Entwicklung neuer Sichtweisen und Konzepte oder die Auseinandersetzung mit Funktion, Status und Qualität öffentlichen Nahverkehrs sind mögliche Ansätze.

2)
Infolge des wachsenden Bedarfs an Mobilität und der Pluralisierung des Dienstleistermarktes in diesem Segment nimmt die Bedeutung der Schnittstellen zu anderen Betreibern und Verkehrsmitteln zu. Neben der Vernetzung der öffentlichen Anbieter ist dabei die Einbeziehung des Individualverkehrs und privater Anbieter zu berücksichtigen. Daraus resultieren beispielsweise Fragestellungen an einen modifizierten Informationsbedarf, den Übergang zwischen Betreibern und unterschiedlichen Verkehrsmitteln, die Strukturierung und Transparenz von Tarifsystemen oder die Organisation und Ausprägung intermodalen Verkehrs.


Ansprechpartner für Anfragen
Prof. Nils Krüger