Pixelfonts und Composites
Unter der Leitung von Prof. Lucas de Groot entstanden in den Projektwochen der vergangenen Jahre unzählige Pixelfonts. Der erste Kurs im Oktober 2002 lief – passend zum 10-jährigen Jubiläum der FH Potsdam – unter dem Motto THE PERFECT TEN. Ziel war die Gestaltung von Monospaced-Schriften in einer 10x10-Pixelmatrix. Zwei Jahre später – zum Beginn des Wintersemesters 2004/05 – gab es eine Neuauflage des Kurses. Am Anfang wurden noch Schriften in einer 10-Pixelmatrix entworfen, doch kurze Zeit später wurde die Matrix auf 20 Pixel erhöht.
Wir begegnen ihnen jeden Tag, nehmen sie jedoch selten als das wahr, was sie sind, denken eher an vergangene Zeiten, wenn von ihnen gesprochen wird. Pixelfonts sind unverzichtbar in unserer digitalen Welt. Sie sind die Schnittstelle zwischen der Maschine und dem Menschen. Pixelfonts haben auf dem Monitor eine hohe Lesbarkeit. Der technisch bedingte Treppcheneffekt macht sie so unverwechselbar und schafft eine eigene Ästhetik, die sich durchaus auch auf dem Papier sehen lassen kann.
Pixelfonts sind Composites, die durch das Zusammensetzen von Quadraten erstellt werden. Diese Quadrate können durch nahezu jede andere Form ersetzt werden. Die einfache Konstruktion der Pixelfonts ermöglicht, dass nur ein Element modifiziert werden muss, um alle Pixel in die gewünschte Form zu ändern. Dabei entstehen Schriften, die für den Monitor nicht mehr geeignet sind, aber im Druck ihren Charakter voll entfalten. Composites ermöglichen ebenfalls die Gestaltung von Schriften aus mehreren unterschiedlichen Elementen. Diese können natürlich genauso einfach ausgetauscht werden.
Semesterprojekt »Schriftgestaltung« im Hauptstudium Kommunikationsdesign
Lehrender Prof. Lucas de Groot
Zeitraum Wintersemester 2004/05











