Powerdome

Interaktive Visualisierungen mit der neuen Kuppelprojektionsanlage

Der Powerdome ist eine speziell für die FH Potsdam und die Urania angepasste Kuppelprojektionsanlage der Firma Carl Zeiss. Das System erweitert die astronomischen Darstellungsmöglichkeiten des Planetariums, geht von seinen technischen Möglichkeiten her aber weit über die Vermittlung astronomischer Inhalte hinaus. Der Powerdome wurde durch das Fraunhofer-Institut FIRST und die Fachhochschule Potsdam dahingehend weiterentwickelt, dass das System nun auch zur Darstellung von interaktiven Echtzeitvisualisierungen genutzt werden kann. Der Powerdome dient somit nicht nur zur Vermittlung astronomischen Wissens sondern hat das Potential, durch immersive Darstellungsformen ungewöhnliche und innovative Ansichten von hochkomplexen Daten zu erzeugen.

Das Thema »Informations- und Datenvisualisierung« stellt eines der wesentlichen Forschungsschwerpunkte der FH Potsdam und des Studiengangs Interface Design dar. Mit einer Kuppelprojektion wie dem Powerdome können didaktisch-narrative sowie  forschend-explorative Ansätze verfolgt werden. In beiden Fällen steht die Inszenierung und Vermittlung von komplexen Wissensinhalten im Mittelpunkt.
Einen weiteren Einsatzbereich der Fulldome-Projektionsanlage in Lehre und Forschung bilden Content-Entwicklung und digitale Szenographie für das Anwendungsgebiet »Immersive Cinematografie«, die beispielsweise in Erlebnisexponaten und medialen Inszenierungen für Museen, Messen und Markenwelten zum Einsatz kommt. Immersiv gestaltete Inszenierungen betten die Wahrnehmung in ein dramaturgisch komponiertes Raumerlebnis ein und bringen sie so stärker zur Geltung.

Der Powerdome ist eine hervorragende Erweiterung des Wissenschaftsstandorts Potsdam. Auf Grundlage der einmaligen technischen Konfiguration des Powerdomes wird die Fachhochschule Potsdam in den nächsten Jahren immersive und interaktive Visualisierungen entwickeln und somit komplexe Daten und Sachverhalte in einer verständlichen und beeindruckenden Form der Öffentlichkeit zu präsentieren.

Projektleitung
Prof. Boris Müller
Prof. Klaus Dufke

 

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