Miriam Roy

Geb. 1980 in Berlin

Schwerpunkte
Interaktionskonzepte
Servicedesign
Informationsarchitektur
Informationsdesign
User Centred Design
Kreativitätstechniken
Entwicklungsmethoden (Prototyping, Nutzertests) 

Ausbildung

2004–09

Studium Interfacedesign BA, Fachhochschule Potsdam

2007–08

Studium Interaction Design, Malmö University

1999–2002

Ausbildung zur GTA für Grafikdesign, BKS (Bielefeld)

Berufserfahrung

2010

Interfacedesign: Webseite für das Innovationskolleg Stadtklima Potsdam (Konzept & Design), FH Potsdam

2009/10

Creation Center Berlin (Deutsche Telekom AG): Servicedesign

2002–03

Fachhochschule Bielefeld (Presse- und Informationsstelle): Pflege des CMS, Fotografie, Grafik

2001

Insider Bielefeld (Studentenzeitung): Satz und Layout

Lobo | Weber | Knorr (Next Economy Agentur in Berlin): Grafik-Praktikum

Austellungen

2009

»The Intimate Doorlock«: Interaktive Installation; TEI Conference, Cambridge UK

2007

»Mouth-Pieces«: Interaktive Musikinstallation; Ars Electronica, Linz

»Mouth-Pieces«: TakeAway-Festival, London

2006

»Nyctalus Noctula«: Multiplayer-Game; Media-Showcase des Achtung-Berlin-Festivals

2004

»Volkstreppen«: Interaktive Projektion im Palast der Republik

Statement
Interfacedesign bedeutet für mich, Informationen einfach und sinnlich darzustellen.

Unheimlich Wertvoll

… über die Wichtigkeit von Herzensgeheimnissen in einer vernetzten Gesellschaft

 
Studiengang Interfacedesign
Betreuung
Prof. Reto Wettach, Prof. Boris Müller
Abschluss
2009


Da jede menschliche Gemeinschaft auf einem Spannungsverhältnis von Offenbaren und Verheimlichen beruht, hinterfragt diese Arbeit, wie die heutige vernetze Gesellschaft mit persönlichen Geheimnissen umgeht.

Die analytische Auseinandersetzung zeigt, dass das Herzensgeheimnis, durch die Nutzung neuer Kommunikationsmedien, allmählich aus unserem sozialen Repertoire zu verschwinden droht. Sich geheimnisvoll zu geben ist out. Es ist modischer sich selbst öffentlich, sozial und offen darzustellen, ungeachtet der Folgen, die für unsere zwischenmenschlichen Beziehungen zu erwarten sind, wenn wir privat immer durchsichtiger werden.

Um diesem Verlust entgegen zu wirken, wurden drei interaktive Schmuckstücke konzipiert, die es dem Träger erlauben, seine soziale Stellung gerade durch das Zeigen bewahrter Geheimnisse zu verstärken.