Andreas Thom
Geb. 1978 in Stralsund
Schwerpunkte
Design of Software, Usability, Informationarchitecture
Kurzvita
Seit 2008 | Masterstudium Interfacedesign, Fachhochschule Potsdam |
2004–08 | Bachelorstudium Interfacedesign, Fachhochschule Potsdam |
2001–04 | Ausbildung zum Mediengestalter/Nonprint, Institut für neue medien Rostock |
1999–2000 | Zivildienst, Krankenhaus Süd-Lübeck |
1995–99 | Fachgmynasium für Bautechnik-Rostock Bramow |
Praktika, Jobs
Seit 2008 | Freie Mitarbeit am Projekt »MediaArchive«, Fachhochschule Potsdam und Firma Blueorder |
2007/08 | Freie Mitarbeit am Forschungsprojekt »DIATRACE«, Fraunhofer Institut IGD (Rostock) |
Seit 2007 | Co-Betreuung des Eye Tracking-Labors, Interaction Design Lab der Fachhochschule Potsdam |
2007 | Praktikum im Mobile Technologies Labratory, Fraunhofer Institut IGD (Rostock) |
Seit 2006 | studentische Mitarbeit am Forschungsprojekt »Easy-to-Use« der DT-AG, Interaction Design Lab der Fachhochschule Potsdam |
Seit 2004 | diverse eigenständige Projekte, Landesjugendring Mecklenburg-Vorpommern, Privatfirmen |
Wettbewerbe, Auszeichnungen
2007 | Next-Generationideas (Forschungs- und Innovationspreis) |
Diabetes-Assistenz-System
Entwicklung eines Diabetes-Assistenz-Systems für mobile Endgeräte
Studiengang Interfacedesign
Betreuung Prof. Boris Müller, Prof. Dr. Frank Heidmann
Abschluss 2008
Durch die steigende Lebenserwartung und die Veränderungen des Lebensstils leidet die Bevölkerung zunehmend an Wohlstandkrankheiten, wie Diabetes, Adipositas oder Herzkreislauferkrankungen. Da sich mit der Diagnose »Diabetes« das Leben eines Betroffenen grundlegend ändert, bedarf es hier einer fortwährenden Unterstützung und Motivation. Das Konzept eines mobilen Diabetes-Assistenz-Systems soll dem Patienten dabei helfen, sich entsprechend den Krankheitsherausforderungen (Essen, Messen, Spritzen) zu verhalten. Mit der Verwendung von ubiquitären Produkten – smart devices – wird dabei eine neue technische und medizinische Wirklichkeit geschaffen. Das gesamte System besteht aus 7 verschiedenen Geräten bzw. Informationseinheiten, die je nach Umgebung, Aktivität oder Einsatzzweck verwendet werden können. Jedes Gerät repräsentiert dabei eine festgelegte Informationshierarchie innerhalb des Gesamtsystems. Alle Geräte sind in der Lage nach einem festgelegten, zertifizierten Protokoll miteinander zu kommunizieren, wobei das Mobiltelefon als Terminal fungiert. Es kann alle Informationen der übrigen Geräte sammeln, verarbeiten und visualisieren.
Dieser proaktive Ansatz hilft dem Patienten dabei, die körperliche Aktivität, sowie medikamentöse und ernährungsspezifische Korrelationen zu erkennen, um daraus eigene Schlussfolgerungen zu ziehen. So soll eine Selbstverständlichkeit im Umgang mit der Krankheit, eine ›Normalität‹ entstehen, die bisher nur wenig gelebt wird.