16.01.2011

»Gut und Böse«

Welche Moral steckt in den Dingen des Alltags?

Seit jeher nutzen Menschen die Alltagsgegenstände nicht nur zum reinen praktischen Gebrauch, sondern auch zur moralischen Selbstvergewisserung. Moralische Positionen werden so für andere Menschen erkennbar, deutbar. In welcher Weise junge Menschen aus verschiedenen Milieus ihre moralischen Grundsätze an die Gestalt von Gegenständen knüpfen, wurde im Rahmen eines Seminars an der Fachhochschule Potsdam im Sommersemester 2010 unter der Leitung des Designtheoretikers Rainer Funke sowie der Soziologen Harry Hermanns und Matthias Schreckenbach untersucht. Neun studentische Teams haben insgesamt 19 Jugendliche aus Berlin und Potsdam im Alter zwischen 13 und 18 Jahren befragt, von den Befragungen Videoaufzeichnungen angefertigt und diese ausgewertet. Die Ergebnisse sind hier dokumentiert.

Die gedruckte Publikation erscheint am 4. März. Sie wurde als »Interflex«-Projekt aus Mitteln des Preisgeldes im Wettbewerb »Exzellenz in der Lehre« des Stifterverbandes für die Deutsche Wissenschaft und der Kultusministerkonferenz gefördert und gibt ein Beispiel für forschendes Lernen im Studienalltag.

 

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