Lehrgebiet: Produkt- und Umweltdesign
Raum: Haus 5 / 2.25
Telefon: 0331 / 580 1417
Sprechzeiten: Mi 10–12.30 Uhr

Prof. Walter Hardt

Geb. 1948 in Mönchengladbach

Kursangebot
Produkt- und Umweltdesign (Module 1.142, 2.122)
Theoriestudium Master (Modul 3.2)

Betreuung
Werkstätten 3D – Modellbau-, Lackier- und Metallwerkstatt (Modul 1.412)

Praxis aktuell

  • Konzeption und Gestaltung vorwiegend technischer Erzeugnisse
  • Designmanagement und Corporate Design Konzepte
  • Forschungsprojekte in den Bereichen »Prototyping« und »Leben im Alter«
  • Geschäftsführender Direktor der DesignUnit, Institut für Gestaltung der FH Potsdam

Vita

1968–72

Studium Industriedesign an der FH Niederrhein, Krefeld

1973–89

Designer der Nixdorf Computer AG, Paderborn im Angestelltenverhältnis

1975–89

Leitung des Design Departments der Nixdorf Computer AG mit Gremien-Tätigkeit bei DIN, VDMA und ECMA

seit 1989

freiberufliche Tätigkeit als Designer

seit 1993

Professur für Produkt- und Umweltdesign an der FH Potsdam, Aufbau des Studiengangs Produktdesign, Aufbau der Werkstätten und Labore, Etablierung und Leitung von Forschungsprojekten

2000–02

Prodekan des Fachbereichs Design der FH Potsdam

2002–08

Dekan des Fachbereichs Design der FH Potsdam

Statement
Produkt- und Umweltdesign auf ökologische oder ökonomische Problemstellungen zu reduzieren, bedeutet eine zu starke Fokussierung auf Teilbereiche der Gestaltung. Also werden in dem Fach gesellschaftlich relevante Fragen zur Gestaltung unserer Umwelt in größerer Breite thematisiert. Ob es sich nun um öffentliche technische Einrichtungen, um Spielplätze, Sanitäreinrichtungen, Leitsysteme oder Straßenbahnen handelt, es sind immer Produkte und Situationen mit denen Menschen konfrontiert werden. Egal, ob sie wollen oder nicht.

Die eigentliche gestalterische Herausforderung liegt also darin, dass der Designer in diesem Fall »für alle« und nicht für Märkte, Ereignisse oder bestimmte Zielgruppen gestaltet und das setzt voraus, dass er sich mit gesellschaftlichen Konventionen, Bedürfnissen und Veränderungen auseinandersetzen muss und sich als Anwalt der Benutzer versteht. Vor diesem Hintergrund entstand u.a. das Forschungsprojekt »Leben im Alter«.

Diese umfassende Betrachtungsweise entspricht durchaus dem generalistischen Ausbildungskonzept des Fachbereichs Design, das von einem breiten Fundament für die gestalterische Qualifizierung der StudentInnen ausgeht, ohne den individuellen Weg in eine spezielle Designdisziplin zu verbauen. Mit anderen Worten: Auch in diesem Fach ist es möglich, sich eine Nische für die berufliche Zukunft zu erschließen.

 

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